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Management im Nationalpark Gesäuse.

Management


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Erfolge des Nationalpark Gesäuse

Der Nationalpark Gesäuse ist ein Nationalpark nach IUCN II, d.h. Hauptaufgabe ist die freie Entwicklung der Natur (Wildnis). Welche Erfolge wir bereits im Naturschutz und darüber hinaus feiern konnten, erfahren Sie hier.

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Alm-management

Die Almen beherbergen im sonst walddominierten Gebiet im Gesäuse besondere Lebensräume. Würde das Grasland nicht als Alm genutzt, gepflegt und bewirtschaftete werden, wäre der Fortbestand und die Erhaltung dieser zum Teil gefährdeten Lebensräume und der darin lebenden Arten ungewiss bzw. unmöglich. Der Managementplan beschreibt die Almen des Nationalparks Gesäuse. Es wurden für jede Alm Standortkriterien und Schutzobjekte festgestellt und alle Schritte die für deren Schutz notwendig sind, beschrieben. Naturschutz und traditionelle Bewirtschaftung werden unter einen Hut gebracht.

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NPG Almmanagement

8,7 MB

Besuchermanagement

Gäste sind uns im Nationalpark Gesäuse immer willkommen, so ist ein Ziel des Nationalparks, die Erlebbarmachung des Gebietes zum Zweck der Bildung und Erholung. Die Natur soll dabei aber immer im Vordergrund stehen. Unter Berücksichtigung der Vorgaben von „Natura 2000“ und einer Risikoanalyse für die Schutzgüter (z.B. Flussuferläufer oder Auerhühner) haben wir uns die verschiedenen Besucheraktivitäten genauer angeschaut und den Besuchermanagementplan erstellt. Wenn Sie uns besuchen kommen, sind unsere Folder zum richtigen Verhalten in der Natur genau das Richtige. Wir freuen uns auf Sie!

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NPG Besuchermanagement

3,3 MB

Geschiebe-management

Wer aufmerksam durch den Nationalpark wandert oder fährt, der übersieht kaum die großen Schuttmengen in fast jedem Graben. Sie entstehen durch die Verwitterung des Dolomits, aus dem der untere Bereich der Gesäuseberge besteht. Wildbäche transportieren dieses Geschiebe immer weiter, auch in Enns und Johnsbach, wo sich wertvolle Inseln und Schotterbänke –Lebensraum für viele Pflanzen und Tiere, zum Beispiel den Flussuferläufer – bilden. Bei Hochwasser kann das Geschiebe aber auch zur Gefahr für Straßen und Eisenbahn werden. Um die Straßen und Brücken zu schützen und dennoch den natürlichen Geschiebefluss zuzulassen, wurde dieses Konzept erarbeitet.

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NPG Geschiebemanagement

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Gewässer-management

Unser Nationalpark ist geprägt von Gewässer. Die mal tosende, mal ruhig dahinfließende Enns, der unberechenbare Johnsbach, der einzigartige Sulzkarsee und die unzähligen verborgenen Quellen. Der Gewässermanagementplan (das limnologische Konzept) befasst sich mit der biologischen und ökologischen Struktur und Funktion der Gewässer und der Begleitlebensräume, die für so viele Tier- und Pflanzenarten unersetzbar sind. Ein Ziel des Nationalparks ist es, dass die Flüsse möglichst frei und dynamisch sein dürfen. Dazu, und auch um bedrohte Arten zu schützen, werden in diesem Managementplan Maßnahmen vorgeschlagen.

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NPG Limnologisches Konzept I

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NPG Limnologisches Konzept II

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Neophyten-management

Als „Neobiota“ werden alle nach 1492 (Jahr der Entdeckung Amerikas) direkt oder indirekt durch den Menschen eingeschleppten Arten bezeichnet. Neben unauffälligen Arten gibt es auch invasive Tiere und Pflanzen, die das Gleichgewicht der heimischen Flora und Fauna stören. Viele von ihnen drangen sogar in die abgelegenen Gebirgstäler des Nationalpark Gesäuse vor, bedeckten Flächen soweit das Auge reicht. Heute liegen die „Problemzonen“ vor allem außerhalb der Nationalparkgrenzen. Vielerorts wird noch tatenlos zugesehen, wie sich Drüsiges Springkraut, Kanadische Goldrute und Staudenknöterich massenhaft vermehren. Im Nationalpark Gesäuse konnten diese Pflanzen erfolgreich zurückgedrängt werden. Im Managementplan Neobiota wird die Vorgehensweise beschrieben.

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NPG Neophytenmanagement

5,8 MB

Raufußhuhn-management

Der Fachplan Raufußhuhn-Management bietet die Grundlage für den Schutz der Raufußhühner im Nationalpark bis 2031. Auerhuhn, Birkhuhn, Haselhuhn und Schneehuhn sind stark den Belastungen durch die Menschen (Skitouren gehen, wandern usw.) ausgesetzt. Die Sorge, dass der Prozessschutz allein vielleicht nicht ausreichend sein wird, um diese Arten optimal zu schützen, rief die Experten auf den Plan. In den Bereichen „Habitatgestaltung“, „Besucherlenkung“, „Wildtiermanagement & Regulierung“, „Infrastruktur“ und „Kommunikation“ wurden verschiedene Ziele und Maßnahmen für den Lebensraum diskutiert.

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NPG Raufusshuhnmanagement

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Schalenwild-management

Das Gebiet der Steiermärkischen Landesforste war neben der Besiedlung und forstlichen Nutzung auch traditionelles Jagdgebiet. Mit der Gründung des Nationalpark Gesäuse 2002 liefen die Jagdpachtverträge aus und ein Nationalpark-konformes Schalenwildmanagement wurde gebraucht. Eines der obersten Ziele des Nationalpark Gesäuse ist es, der Natur auf drei Viertel der Fläche freien Lauf zu lassen. Jagdliche Tätigkeiten wie Abschuss, Hege u.ä. müssen auf der restlichen Fläche passieren. Da sich in dieser Restfläche aber auch Almwirtschaft, Waldbau, Besucherlenkung und Verkehr abspielen, ist die jagdliche und wildökologische Raumplanung, die in diesem Managementplan festgelegt wurde, besonders wichtig.

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NPG Wildmanagement

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NP Austria Schalenwild

1,2 MB

Wald-management

Ein Teil der Wälder, die heute im Nationalpark liegen, wurde früher wie ein ganz normaler Wirtschaftswald bewirtschaftet. Für die Forstwirtschaft war immer die Fichte die Baumart Nummer eins und wurde auf allen möglichen und unmöglichen Standorten gefördert. Viele natürliche Waldgesellschaften, besonders in leicht zugänglichen Gebieten, wie z.B. dem Gstatterbodener Kessel und den Auwäldern an der Enns mussten weichen. Die natürliche Waldentwicklung wird sicher irgendwann wieder einen angepassten Mischwald hervorbringen. Um diesen Prozess etwas zu beschleunigen, helfen Nationalpark Gesäuse und Steiermärkische Landesforste ein bisschen nach. Der Managementplan Wald liefert dabei einen wichtigen Anhaltspunkt.

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NPG Waldmanagement

2,1 MB

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