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Schriftenreihe im Nationalpark Gesäuse.

Schriftenreihe


Forschung betreiben – Forschung erleben – Forschung zugänglich machen. Das ist eines der wichtigsten Ziele des Nationalpark Gesäuse. Aber auch gesetzlich ist unser Forschungs- und Bildungsauftrag verankert. Damit man sich ein Bild über die Forschung und deren Ergebnisse aus dem Gesäuse und seiner außergewöhnlichen Artenvielfalt machen kann, wird regelmäßig ein neuer Band aus unserer Schriftenreihe veröffentlicht. Jeder Band kann im Nationalpark-Infobüro in Admont oder im ausgewählten Buchhandel erworben werden.

Bildband und digitale Storymap „Landschaft im Wandel“

Die Landschaftsgeschichte der Region in und um den Nationalpark wird in diesem Bildband beleuchtet – von Beginn der ersten Aufzeichnungen und Kartendarstellungen bis zur Nationalparkgründung im Jahr 2002. Der Inhalt des Buches umfasst die Besiedelung der Region, die Entstehung und Entwicklung der Land- und Forstwirtschaft, die Veränderung der Flusslandschaft Enns, sowie die Erschließung durch Wege, Straßen und Bahn. Ideal für alle, die diese einzigartige Landschaft glauben zu kennen, oder kennenlernen wollen. Erhältlich ist das Buch an allen Verkaufsstellen des Nationalpark Gesäuse. Digital erlebbar ist der Bildband ausschnittsweise in der „Storymap Landschaft im Wandel“, die eine interessante Kombination aus Kartographie, historischen und aktuellen Bildern darstellt. Klicken Sie sich hier durch!

Band 15: Quellen – Forschung 2012-2017     

Teil I: Seit 2003 werden die Quellen im Nationalpark Gesäuse systematisch erforscht. Die nunmehr vorliegende Aktualisierung beinhaltet die Ergebnisse profunder wissenschaftlicher Arbeiten der letzten fünf Jahre und kann erneut als beispielloses Langzeitforschungsprojekt auf zahlreiche Entdeckungen und die Bestimmung von mittlerweile 66.000 Organismen verweisen.

Teil II: Das Gofergebiet an den Nordwänden der Admonter Reichensteingruppe war lange Zeit ein „weißer Fleck“ in der biologischen Forschungsarbeit. Am 11. GEO-Tag der Artenvielfalt 2016 konnte der Datenbestand der Nationalpark Gesäuse GmbH aber um ein Wesentliches bereichert werden.

Band 14: Schmetterlinge im Nationalpark Gesäuse

Heinz Habeler, der bekannteste aller Schmetterlingskundler der Steiermark, hat sich seit seiner Jugend mit Nachtfaltern aller Art beschäftigt. Er berichtet in diesem opulenten Werk über die Methodik des Sammelns, die Systematik der Datenerfassung, schreibt über die Beschaffenheit der Lebensräume im Nationalpark Gesäuse und veranschaulicht seine Forschungsergebnisse in umfangreichen Statistiken und Artenportraits, die er selbst reich bebilderte.

Die Herausgabe der „Schmetterlinge im Nationalpark Gesäuse“ ist sowohl eine Hommage des Nationalpark Gesäuse an den Anfang 2017 verstorbenen Freund und geschätzten Kollegen als auch das Vermächtnis eines profunden Lepidopterologen, der 1.234 Arten und 17.278 Funddaten im Gesäuse zusammengetragen hat.

Band 13: Natura 2000

Teil 1 dieses Bandes behandelt das breite Spektrum der Schutzgüter, berichtet über Erfahrungen in der Schutzgebietsbetreuung und kommt zu dem erfreulichen Resümee, dass Natura 2000 und Nationalpark bestens miteinander harmonieren. Der Hartelsgraben im Nationalpark Gesäuse erstreckt sich als feuchtkühles, wildromantisches Schluchtgebiet vom Ennstal bis auf etwa 1.100 Meter Seehöhe und ist sowohl für die zoologische als auch die botanische Feldforschung von herausragendem Interesse. Teil 2 ist dem 2015 ebendort veranstalteten 11. GEO-Tag der Artenvielfalt, vor allem jedoch seinen rund 20 ambitionierten Biolog*innen unterschiedlichster Fachgebiete gewidmet.

Band 12: Wald

Im ersten Teil geht es um die – gerade in Zeiten des Klimawandels – äußerst aktuellen Umweltthematik: »Naturschutz & Waldwirtschaft«, um die Waldforschung in Nationalparks wie dem Gesäuse oder Berchtesgaden und um Erfahrungen mit naturnaher Waldwirtschaft. Waldumbaumaßnahmen werden genauso behandelt wie die Bodenentwicklung unter Einfluss der Bewirtschaftung.

Im zweiten Teil berichten 14 Biolog*innen über den 10. „GEO-Tag der Artenvielfalt“ im Nationalpark Gesäuse, der in einem besonders abgeschiedenen Tal des Nationalparks stattgefunden hat.

Band 11: Soko Haindlkar

 

Im Haindlkar, das sich von der Enns bis zu den imposant aufragenden Nordwänden der Hochtorgruppe erstreckt, konnte am GEO-Tag der Artenvielfalt 2013 eine bemerkenswerte Artenvielfalt von der »SOKO HAINDLKAR« „steil ermittelt“ werden. Dabei stürzten sich Jugendliche ins Abenteuer Forschung: Es wurde Wissenswertes über die Nationalparkforschung vermittelt, im Waldläufercamp wurde die Wildnis des Gesäuse hautnah erlebt und die künftigen Junior Ranger*innen der Nationalparkschulen wurden im Gelände begleitet. Und all das vor der imposanten Gebirgskulisse des Gesäuses. Nachzulesen im Band 11 der Schriftenreihe „Soko Haindlkar“.

Band 10: Enns & Moor

Die Enns ist ein energiespendender Lebensquell, dem ein weitläufiges Tal seinen Namen und landschaftliche Majestät verdankt. Das Ennstal ist aber auch – allen früheren Flussregulierungs- und Entwässerungsmaßnahmen zum Trotz – ein in aller Konsequenz zu schützender (Über)Lebensraum für viele bedrohte Tier- und Pflanzenarten, die in zahlreichen Feuchtwiesen und Mooren Zuflucht finden. Eines der letzten großen Talhochmoore von internationalem Rang ist das in ökologischer Hinsicht noch weitgehend intakte Pürgschachen Moor. Von diesem und der Enns handelt das Buch.

Band 9: Erste Dekade

„Erste Dekade“, der Jubiläumsband des jüngsten – 2002 gegründeten – österreichischen Nationalparks, widmet sich in vier Kapiteln seltenen und bedrohten Tier- und Pflanzenwelten, ihren sehr speziellen Lebensräumen und deren wegbereitenden Entdecker*innen, behandelt aber auch Fragen zur Klimaveränderung, die sich die Naturwissenschaft in einem international renommierten Schutzgebiet zu stellen hat.

Band 8: Alpine Räume

Das Untersuchungsgebiet zwischen Gstatterboden (577 m) und der markanten Erhebung des Großen Buchsteins (2.224 m) ist keineswegs nur karge Lebensfeindlichkeit, sondern beherbergt „Alpine Räume“ mit artenreicher Flora und Fauna. Der erste Teil gibt Einblick in botanische Kartierungsprojekte und historische Aspekte der „Almwirtschaft“ und „Triftstreckenverbauung“ und erzählt Interessantes über die Gelbbauchunke (Bombina variegate).

Der zweite Teil – der GEO-Tag der Artenvielfalt rund um das Buchsteinhaus – steht im Zeichen des Europäischen Jahres der Freiwilligentätigkeit 2011 und würdigt die vielen Biolog*innen, die der Nationalpark-Gesäuse-Forschung mit wissenschaftlichem Know-how zur Seite stehen.

Band 7: Quellen          

Seit 2003 werden die Quellen des Nationalparks Gesäuse in diversen Projekten erfasst. Aus Anlass der in den Jahren 2007 – 2010 durchgeführten „Quellwochen“ lud die Nationalpark Gesäuse GmbH international renommierte Spezialist*innen dazu ein, die 642 Quellen des Gebietes wissenschaftlich zu erforschen.

Unter den 1.050 nachgewiesenen Tier- und Pflanzenarten befinden sich 116 Erstfunde für Österreich. Mit sieben Tierarten, die sensationelle Neufunde für die Wissenschaft bedeuten, konnte der besonders hohe Stellenwert der Quellbiotope für die regionale Biodiversität eindrucksvoll bestätigt werden.

Band 6: Vielfalt Lawine

Lawinenabgänge werden zumeist mit Katastrophen assoziiert; doch Lawinenrinnen – wie im Kalktal bei Hieflau – sind unverzichtbare Habitate artenreichster Flora und Fauna. VIELFALT LAWINE zieht in zwei Teilen erstaunliche Bilanz aus profunder geo- und bio-ökologischer Forschung in einem der faszinierendsten Gebiete des Nationalpark Gesäuse.

Band 5: In höheren Lagen

Rund um die Hesshütte, am Übergang in die waldfreien Bereiche der alpinen Zone, befindet sich eine der artenreichsten Regionen des Nationalpark Gesäuse. „In höheren Lagen“ widmet sich den Murmeltieren und dem Alpenschneehuhn, folgt den Pflanzen auf ihrem biogeographischen Weg nach oben, erzählt vom alpinen Fein-Steinmetz der Flechten im Fels und beleuchtet den Lebensraum „Höhle“ in der Innenwelt des Hochtors.

Auch die Ergebnisse des GEO-Tages der Artenvielfalt sind spannend und lädt ein zu einer botanischen Spurensuche in die Vergangenheit.

Band 4: Tamischbachturm

Von der Ennstaler Hütte in die luftigen Höhen des Panorama-Gipfels:

Dieser Band gibt Einblick in das faszinierende Mosaik der Lebensformen eines der schönsten Aussichtsberge des Gesäuses.

Der erste Teil widmet sich den Schneeverhältnissen in den Ennstaler Alpen, dem Legbuchenwald bei Hieflau, den Lawinenbahnen als Lebensraum sowie zahlreichen Orchideen- und Schmetterlingsarten.

Der zweite Teil handelt von Pilzen, Flechten, Moosen und höheren Pflanzen, von Spinnen, Weberknechten, Ameisen, Wanzen und Zikaden, beleuchtet Laufkäfer, Heuschrecken, Tag- und Nachtfalter, Reptilien, Amphibien und Vögel, die 2008 im Rahmen des GEO-Tages der Artenvielfalt innerhalb von 24 Stunden erfasst werden konnten.

Band 3: Der Johnsbach

Teil1 – „Der Johnsbach und seine Geschichte“ – beschäftigt sich fundiert mit Aspekten der Geologie und Geomorphologie, der Gewässerstruktur und Verbauungsgeschichte. Enthalten sind ausführliche Ergebnisse einer Biotopkartierung, der tauchenden Wasseramsel und dem umtriebigen, Fischotter.

Teil 2 – „Der GEO-Tag im Johnsbachtal“ – widmet sich der besonders hohen Artenvielfalt – handelt von Flechten und Moosen, Quellorganismen und Spinnen, Libellen, Heuschrecken und Zikaden, von Wanzen, Laufkäfern und Ameisen, von Nachtfaltern, Säugetieren und Gefiedertem entlang des Johnsbaches, wo beispielsweise am Langgries an einem Tag 100 Schmetterlingsarten entdeckt wurden.

Band 2: Artenreich Gesäuse

Artenreich Gesäuse erinnert uns an den Reichtum der Natur. Im Juni 2006 fand der erste GEO-Tag der Artenvielfalt im Nationalpark Gesäuse auf der Kölblalm statt. Von den annähernd 700 vorgefundenen Arten werden die „Highlights“ in Wort und Bild näher vorgestellt. Der Bogen der Vielfalt spannt sich von der Schriftflechte und dem Koboldmoos bis zum Schwarzen Riesenweberknecht und dem Buntspecht. Im zweiten Teil erforschen wir das Pflanzenreich oberhalb der Waldgrenze im Gesäuse. Wir bekommen einen Einblick in die Besonderheiten der Vogelwelt und deren Erforschung durch den Nationalpark Gesäuse. Schließlich entdecken wir eine weltweit neu beschriebene Steinfliegenart aus dem Gesäuse und ein sehr seltenes Habichtskraut auf der Sulzkaralm.

Band 1: Gesäusewälder

Vierhundert Jahre lang wurden die Wälder im Gesäuse für die Montanindustrie ausgebeutet. Man hackte das „Kohlholz“ selbst in unzugänglichen Karen hoch in den schroffen Wänden über dem engen Tal der Enns. Die Ressource Holz stand im Spannungsfeld von Grundherrn, Montanindustrie, Hammergewerken und Almbauern.

Der Historiker Josef Hasitschka verknüpft Forstgeschichte mit anderen Disziplinen wie Alm-, Sozial- und Verwaltungsgeschichte sowie mit Ökologie und den Forschungsvorhaben im Nationalpark Gesäuse.