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Ausstellungen im Nationalpark Gesäuse.

Ausstellungen


„Die Planspitze – Berg der Gegensätze“ im Nationalpark Pavillon Gstatterboden

„Die Planspitze – Berg der Gegensätze“ thematisiert das Gstatterboden überragende Bergmassiv der Planspitze mit seinen vielen Facetten und Gegensätzen. Als Besucher*in kann man die Planspitze stellvertretend für die Bergkulisse der Hochtor-Gruppe hautnah erleben. So steigt man gedanklich vom Wasserspiegel der sausenden Enns senkrecht in ihre schwindelnden Höhen auf. Ein mitreißender Film im Spiegelraum lässt den Gast dabei den Nationalpark Gesäuse mit all seinen seltenen Arten erforschen. Neben den Eindrücken aus einer spektakulären Berglandschaft kann man auch eine Zeitreise zurück in die Vergangenheit antreten und anhand von Bilddokumenten und Geschichten aus dem Gesäuse der letzten 200 Jahre die raue Lebenswirklichkeit der hier lebenden Menschen erleben.

Die Planspitze, der Berg mit den zwei Gesichtern: „Lebensfeindlich und doch belebt, abweisend und doch erwanderbar, unverrückbar und doch zerbrechlich.“

 

Öffnungszeiten Nationalpark Pavillon Gstatterboden:

01. bis 15 Mai: Fr – So, jeweils 10:00 – 18:00 Uhr

19. Mai – 31. Oktober: Di – So (Mo Ruhetag), jeweils 10:00 – 18:00 Uhr

 

Nationalpark Pavillon

Gstatterboden 25

8913 Gstatterboden

+43 664 8252313

Ausstellung und Rauminstallation „Rieseln“ in der Alten Säge Gstatterboden

Die heurige (2021) Ausstellung in der Alten Säge in Gstatterboden wird von Thomas Grill, Nicole Krenn und Lisa Truttmann gestaltet. Unter dem Ausstellungstitel „Rieseln“ beschäftigen sie sich mit den im Nationalpark allgegenwärtigen Formen von Erosion auf vielfältige Weise. Die Künstler*innen haben sowohl den zeitlichen Prozess der Erosion, wie auch die visuellen und akustischen Phänomene untersucht und medial ausgearbeitet.

Die Architektur der Alten Säge in Gstatterboden wird als Umgebung für diese Themen unmittelbar eingebunden. Eine Installation spannt von der Decke zum Boden fließend einen durchlässigen, begehbaren Raum auf, in dem Fotografie und Klang auf verschiedenen Materialien zum Einsatz kommen – von feiner Seide zu grobem Leinen, an Drahtseilen arrangiert. Diese Materialien verbinden inhaltlich und formal den Ausstellungsraum selbst und die thematisierte Landschaft des Nationalparks. Detailaufnahmen in Klang und Bild dienen als Referenz und Ausgangsmaterial. Diese Fragmente bilden Kontraste zwischen geometrisch und weich, starr und fließend, im Klang zwischen naturalistisch und synthetisch – die Installation wird so zur erfahrbaren, belebten Landschaft.

 

Öffnungszeiten Ausstellung „Rieseln“:

01. bis 15 Mai: Fr – So, jeweils 10:00 – 18:00 Uhr

19. Mai – 31. Oktober: Di – So (Mo Ruhetag), jeweils 10:00 – 18:00 Uhr

Eintritt frei!

 

Alte Säge Gstatterboden

gegenüber Nationalpark Pavillon

Gstatterboden 25

8913 Gstatterboden

+43 664 8252313

„Leidenschaft für Natur“ im Naturhistorischen Museum des Benediktinerstift Admont

Nur 7 km liegen zwischen dem Stift Admont und dem Gesäuse Eingang. Seinerzeit nutzte Pater Gabriel Strobl die geografische Lage von Admont für ausgedehnte Wanderungen und begründete eine lokale Tradition der Naturforschung, die heute mit dem öffentlichen Forschungsauftrag des Nationalpark Gesäuse weitergeführt wird.

Was liegt näher, als diese Gemeinsamkeiten auch in Form einer praktischen Kooperation umzusetzen! Die Ausstellung erklärt nicht die Natur des Nationalparks. Vielmehr wird das Augenmerk der Besucher auf aktuelle Forscherpersönlichkeiten und wenige kleine, aber feine Juwele gelenkt: Konzentration auf Themen, die in der Natur nicht so leicht wahrzunehmen sind. Weglassen und reduzieren also. Die Ausstellung setzt zudem einen künstlerischen Schwerpunkt mit Akustik: Der Komponist Thomas Gorbach verwirklicht mit einem „Acousmonium“ eine Raumklanginstallation, die Original-Geräusche aus dem Gesäuse kompositorisch überarbeitet. Die Töne machen als vierte Dimension den Raum erlebbar.

Öffnungszeiten der Bibliothek und Museen im Stift Admont:

Ab 19.03.2021, täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet

 

Bibliothek und Museen Stift Admont

Kirchplatz 1

8911 Admont

+43 3613 2312-0

Film „Papilo – Das Geheimnis der grünen Zeitkapsel“ und Projektion „Die Zukunft ist wild“ im Forstmuseum Silvanum

Der weltweit erste echte Makro-Naturfilm „Papilo – Das Geheimnis der grünen Zeitkapsel“ entführt in ein Reich, das sonst mit bloßem Auge kaum wahrnehmbar ist: Es gelang, Motive mit einer Größe von nur 1mm formatfüllend auf FULL HD zu bringen. Die Dauer des Films beträgt 20min.

Die 3D-Projektion „Die Zukunft ist wild“ stellt Fragen: Was bedeutet eigentlich wild? Was fühlen wir beim Gedanken an Wildnis? Steckt in uns immer noch das Gefühl einer Angst einflößenden wilden Natur? Angesichts des dramatischen Rückgangs naturnaher Feuchtgebiete weltweit bilden Nationalparks und Wildnisgebiete überlebensnotwendige Refugien bedrohter Tier- und Pflanzenarten. Gebiete, in denen der Mensch bewusst einen Verzicht gegenüber dem Vorrecht natürlicher Prozesse zulässt, werden hier vorgestellt.

Öffnungszeiten des Forstmuseums: 

Mai-Oktober Mittwoch-Sonntag 10-12 und 13-17 Uhr

 

Österreichisches Forstmuseum Silvanum

Großreifling 33

8931 Landl

+43 3633 220116