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im Nationalpark Gesäuse.

19.12.2018

Advent im Weidendom

Am zweiten Advent-Wochenende fand dieses Jahr bereits zum 14. Mal der Advent im Weidendom im Nationalpark Gesäuse statt.

Trotz Dauerregen am Sonntag konnten sich ca. 1.600 Personen bei Aufführungen der Volkschulen Ardning und Weng, weihnachtlicher Blasmusik der Musikkapelle Weng und diversen kulinarischen und handwerklichen Spezialitäten auf Weihnachten einstimmen. Die Kinder hatten auch Spaß beim Basteln und Lebkuchenverzieren.

Ein herzlicher Dank gilt in diesem Jahr besonders den Sponsoren und den ehrenamtlichen Helfern, die beim Ausbringen der Hackschnitzel geholfen haben.

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19.12.2018

Angenagt

Bäume mit markanten Nagespuren sind ein Markenzeichen für den Biber. Seit 2013 gibt es im Umfeld des Nationalparks Nachweise, dass diese europäischen Nager aus dem oberösterreichischen Ennstal einwandern. Die Staustufen und Stromschnellen überwinden sie dabei, indem sie einen bequemen Fußweg über Land wählen. Schon seit einiger Zeit sind Biber im steirischen Ennstal anwesend. Nun sieht es so aus, als hätte es sich der erste auch am Stausee des Kummerkraftwerkes unweit von Gstatterboden bequem gemacht – mit hervorragender Aussicht auf die Planspitze.

Foto: Alexander Maringer

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28.11.2018

Fotoschule Gesäuse bei der Photo+Adventure 2018 in Wien

Die Fotoschule Gesäuse präsentierte auf der Photo+Adventure in Wien (24.-25. November) das aktuelle Kursprogramm für 2019! Unberührte Natur im Nationalpark Gesäuse und Fotografie – wohl zweifelsfrei eine perfekte Kombination. Die Nachfrage nach den Kursen war enorm, und so sind bereits jetzt einige Kurse ausgebucht. Und so freuen wir uns bereits heute auf die Photo+Adventure im nächsten Jahr.

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07.11.2018

Luchs Trail

Nachwuchs bei den Luchsen! Seit heuer zieht ein Jungtier seine Fährten durch die Waldwildnis. Im Bereich Oberlaussa hat Luchsexperte Christian Fuxjäger ein Jungtier bestätigt. Nach Jahren ohne Nachwuchs gibt es nun endlich wieder ein Katzenbaby, das die Luchs-Population stützt!

Der Luchs Trail – auf den Spuren des Luchses durch „Österreichs Wilde Mitte“ ist ab sofort online buchbar!

Hier mehr erfahren: www.luchstrail.at

Hier buchen: https://www.bookyourtrail.com/trail/luchs-trail

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25.10.2018

Sulzkarsee – Artensterben durch Fischbesatz

Der Sulzkarsee auf der gleichnamigen Alm ist mit 2 ha das größte Stillgewässer im Nationalpark Gesäuse. Der ursprünglich fischfreie See wurde im 20. Jhdt. gutgemeint mit Fischen besetzt. Im Lauf der Zeit hat sich dadurch die Biologie dieses Gewässers völlig verändert. Aus einem Paradies für Amphibien wurde ein stark nährstoffhaltiger, von Wasserpflanzen geprägter See. Unter großer Anstrengung gelang nun dem Nationalpark mit der kompletten Abfischung der Elritzen (Phoxinus phoxinus) die Renaturierung des Sees. Die kleinen Elritzen konnten sich im See vermehren, für die natürliche Vermehrung größerer Fische war der See nie geeignet. Einen ausführlichen Informationsvortrag dazu wird es am 10. Jänner 2019 geben.

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25.10.2018

Exkursion ins Sölktal

Im Rahmen eines Betriebsausfluges verbrachten Angestellte und Ranger der Nationalparks Gesäuse einen Tag im Naturpark Sölktäler. Veronika Grünschachner-Berger, Wildbiologin und Projektmanagerin im Naturpark, erklärte die Arbeit im Naturpark und führte durch dessen wunderbare Landschaft. Diskutiert wurde das Kraftwerk, dessen stoßweiser Betrieb in Form von Schwall bis in den Nationalpark Gesäuse Auswirkungen zeigt und welche abfedernden Maßnahmen dazu möglich wären. Weitere Themen waren die von verschiedenen Faktoren bedrohte Almwirtschaft, die Wildlebensräume und auch der Fremdenverkehr. Während ein Nationalpark über seine Flächen weitgehend verfügt, können im Naturpark Projekte nur gemeinsam mit den Grundbesitzern durchgeführt werden. Der Naturpark lebt mit und durch die Grundbesitzer. Darin liegt die ganz große Herausforderung fürs das Naturpark-Management.

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17.10.2018

Zuwachs

Am 5. Oktober 2018 war es wieder soweit. Die Volksschule Hall und der Nationalpark Gesäuse haben sich zusammengeschlossen. Mit Sang und Tanz feierten alle gemeinsam diesen freudigen Tag. Es ist mittlerweile die 6. Nationalpark Partnerschule (inkl. 2 Partnerkindergärten) in der Region – das Netzwerk wächst und wächst und wächst! Für uns ist es schön zu sehen, dass die Bildungseinrichtungen der Nationalparkgemeinden ein immer größer werdendes Interesse an einer Zusammenarbeit mit dem Nationalpark haben. Die Kooperation ist für beide Seiten eine absolute Bereicherung. Die Schulen bekommen ein umfangreiches und fundiertes Umweltbildungsprogramm geboten, und der Nationalpark profitiert von einer steigenden Akzeptanz bei unserer Jugend.

Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit!

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16.10.2018

Klimabündnis-Partner vom Rio Negro zu Besuch im Nationalpark Gesäuse

25 Jahre Klimabündnis am Rio Negro – Partner aus Brasilien berichteten über Erfolge der langjährigen Partnerschaft und drohende Gefahren für den Amazonas-Regenwald.

Admont, 9. Oktober. Doppelten Grund zum Feiern gab es beim Besuch der Klimabündnis-Partner aus dem Amazonas-Regenwald. Zum einen das 25jährige-Jubiläum der Partnerschaft mit den Klimabündnis-Gemeinden in Österreich und zum anderen die weitere Ausdehnung des Regenwald-Schutzgebietes. Die Stadtgemeinde Trofaiach ist seit 1995 Klimabündnis-Gemeinde und unterstützt seither indigene Völker am Rio Negro bei ihren Bemühungen den Regenwald zu schützen. Andreas Hollinger vom Nationalpark Gesäuse begrüßte Marivelton Rodrigues Barroso, den Präsidenten des Dachverbandes von über 90 indigenen Organisationen am Rio Negro, und den Anthropologen Renato Martelli Soares. Die brasilianische Delegation bekam einen Einblick in den Nationalpark Gesäuse und interessierte sich insbesondere für den sanften Tourismus.

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10.10.2018

Expedition_Heimat #2

Zwischen 5. und 7. Oktober 2018 luden Tourismusverband und Nationalpark Gesäuse zur zweiten „Expedition_Heimat“ ein. Um was geht es da? Den heimatlichen Identitätsraum des Gesäuses erkunden und Szenarien für dessen Zukunft entwickeln – mit und durch die Menschen vor Ort. Bei drei Wanderungen in den Gemeinden Admont, Landl und St. Gallen kamen die Gedanken ins Fließen.

Besonders spannend und konkret verlief die Diskussion um Ansätze zur Ortsentwicklung in Hieflau, wo Vizebürgermeister Franz Hannes Mayer die Potentiale seines Heimatortes aufzeigte. Studierende der Technischen Universität Graz unter Leitung von Prof. Wolfgang Dokonal steuerten Vorschläge bei. Denk- und Diskussionsanstöße lieferte Jens Badura (www.bergkulturbuero.org).

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10.10.2018

Naturschutztreffen der Bundesländer

Im Nationalpark Gesäuse fand von 28.9—30.9.2018 ein Treffen von Vertretern der Naturschutzabteilungen der Länder statt (privates Treffen von gemeinsamen Ländervertretern in verschiedenen Fachbereichen, das seit 22 Jahren jährlich jeweils in einem anderen Bundesland durchgeführt wird). Zehn Teilnehmer von fast allen Bundesländern in Österreich konnten bei strahlendem Wetter die Naturschutzarbeit des Nationalparks Gesäuse näher unter die Lupe nehmen.

Nach einer Begrüßung beim Erlebniszentrum Weidendom wurden im Rahmen einer Exkursion am Johnsbach und ins Gseng Renaturierungsmaßnahmen und deren positive Auswirkungen auf die Natur bestaunt. Entlang des Rauchbodenweges konnten die Maßnahmen im Nationalparkwald mit Nationalparkdirektor Herbert Wölger diskutiert werden. Das Ziel der natürlichen Entwicklung in der Naturzone kann nun nach der erst kürzlich erfolgten Ausweisung zum Biotopschutzwald noch besser erreicht werden. Als krönenden Abschluss besuchte die Gruppe noch das Stift Admont mit seiner Bibliothek und der sehenswerten Naturhistorischen Sammlung inklusive der Nationalpark Ausstellung „Leidenschaft für Natur“.

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27.09.2018

Forschungsband „Quellen 2012-2017“

Seit 2003 werden Quellen im Nationalpark Gesäuse systematisch erforscht. Der Band 15 der Schriften des Nationalparks Gesäuse erschien rechtzeitig zur „Weltwasserwoche“ und präsentiert aktualisierte Ergebnisse der nun schon 15 Jahre anhaltenden Forschungen. Es wurden 66.000 Organismen untersucht, dutzende neue Artnachweise für Österreich erbracht und sogar bisher völlig unbekannte Arten neu beschrieben.

http://www.nationalpark.co.at/de/forschung/schriftenreihe

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27.09.2018

Gesäuse meets Europe

DER NATIONALPARK GESÄUSE IST TEIL EUROPÄISCHER ZUSAMMENARBEIT IN DER NATURWISSENSCHAFT!
Kürzlich wurde vom Europäischen Strategieforum für Forschungsinfrastrukturen (ESFRI) der Aufbau einer europäischen Infrastruktur für ökologische Langzeitforschung (eLTER RI), an der sich auch der Nationalpark beteiligen wird, beschlossen. Für das Gesäuse werden sich dadurch in Zukunft spannende Kooperationen mit anderen europäischen Forschungsstandorten ergeben. Besonders interessant ist die Verbindung aus Umweltmonitoring und Biodiversitätsforschung. Damit sollte die Erforschung komplexer Zusammenhänge, die von globaler Bedeutung sind (z.B. Auswirkungen des Klimawandels auf Mensch und Natur), ein Stück weit erleichtert bzw. effizienter gemacht werden können.

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06.09.2018

Xeisputz 2018

Vor ein paar Tagen traf sich eine motivierte Gruppe, bestehend aus Nationalpark Mitarbeiter/-innen, Rangern und Freiwilligen, um das Gesäuse von Müll zu befreien.

Durch den niedrigen Wasserstand der Enns waren heuer die Schotterbänke und Schwemmholzansammlungen besonders leicht zu erreichen. Zusätzlich konnten mit Unterstützung der Outdoor-Firma Strobl, die uns wieder ein Raft-Boot samt müllsammelfreudigem Guide zur Verfügung stellten, die zu Fuß unerreichbaren Schotterinseln und Uferbänke angefahren werden.

In nur 4 Stunden wurden von 17 Personen 24 Säcke voll Müll, 2 Autoreifen, mehrere undefinierbare Metallteile und eine halbe Mülltonne aus dem Verkehr gezogen und ordnungsgemäß entsorgt.

Aber nicht nur Müll, auch Neophyten stranden nach einem Hochwasser am Ennsufer. Im Zuge des Xeisputzes wurde ein großes Vorkommen des Japanischen Staudenknöterichs entfernt. Da sogar einzelne, liegengelassene Blätter wieder auswurzeln können, muss beim Ausreißen dieses invasiven Neophyten äußerst vorsichtig gearbeitet werden. Das Ergebnis: ein neophytenfreier Uferabschnitt und 19 Müllsäcke voll Staudenknöterich!

Im Anschluss wurde im Nationalpark Pavillon in Gstatterboden auf die erfolgreiche Putzaktion angestoßen.

Danke allen Helfenden für euren Einsatz für ein „Sauberes Xeis“!

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06.09.2018

Kupferweg eröffnet

chon zur Bronzezeit vor 3.500 Jahren wurde in Johnsbach Kupfer abgebaut. Welche Technik damals verwendet wurde und welche Orte vom Bergbau Zeugnis ablegen, das hat Josef Hasitschka untersucht und in einem Buch inkl. Wanderführer zusammengestellt.

Die Erstbegehung des „neuen“ Johnsbacher Kupferweges von der Radmer zur Zeiringer Alm fand am 1. September statt. An bemerkenswerten Wegpunkten wurden Rastbänke aufgestellt. Ein Dank dafür gebührt den Forstverwaltungen Steiermärkische Landesforste und Franz Hohenberg.

Was an diesen Wegpunkten bemerkenswert ist, kann im Buch nachgelesen werden. Gehzeit 3 Stunden, mehrere Einkehrmöglichkeiten auf Almen und kombinierbar mit einem Besuch des Schaubergwerkes Paradeisstollen www.kupferschaubergwerk.at .

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27.07.2018

Junior Ranger Tage

3 Tage, 19 Junior Ranger, 1 Höhlenexpedition, 1 Auwalderforschung, 1 Bergbachentdeckung, 1 Tarn- und Täuschungsmanöver – das sind die diesjährigen Junior Ranger Tage in Zahlen und Fakten.

Freude, Spaß, neue Freundschaften, Überwindung, Stolz, Neugierde, Motivation, (Wissens-)Hunger, Überraschung, Forschergeist, Anstrengung, Belohnung, Zecken, Naturerlebnis, Aufregung – das sind die Schlagworte, die die diesjährigen Junior Ranger Tage am besten beschreiben. Schön war es!

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27.07.2018

Luchs Trail Discovery Tour 2018

Der Luchs ist ein Sinnbild für die Mystik der Wildnis. Der Luchs Trail folgt den für ihn geschaffenen ökologischen Trittsteinen, die heute – in Österreichs geographischer Mitte, dem Dreiländereck Oberösterreich, Steiermark und Niederösterreich – seinen Lebensraum bilden. Entlang dieser Trittsteine, den Nationalparken Kalkalpen und Gesäuse, dem Naturpark Steirische Eisenwurzen und dem Wildnisgebiet Dürrenstein, ist die Anwesenheit des Luchses spür- aber zuallermeist nicht sichtbar. Der Luchs Trail führt 200 km auf Wanderwegen durch dieses Gebiet und – er wird ab 2019 buchbar sein. Einen Vorgeschmack wird im September eine Explorer Tour geben. Für Teilnehmer der Explorer Tour gibt es Extras, wie zB Handpeilung von Luchsen mit einem Nationalpark Ranger.

Info und Buchung hier: https://blog.bookyourtrail.com/allgemein/explorer-tour-am-luchs-trail

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26.07.2018

Neue Tamarisken für den Nationalpark

Die 2017 im Nationalpark wiederangesiedelten Deutschen Tamarisken entwickeln sich prächtig! Nun gilt es, den Bestand dieser im Gesäuse ausgestorbenen Art weiter zu vergrößern und die genetische Vielfalt zu erhöhen. Dazu wurden, wie im vergangenen Jahr, auch heuer wieder Samen vom nördlichen Einzugsgebiet der Donau gesammelt. Mitarbeiter des Nationalparks Gesäuse und des Nationalparks Donauauen fuhren deshalb nach Elmen in den Naturpark Tiroler Lech und beernteten die dort noch natürlich vorkommenden Sträucher. Mittlerweile wurden die Samen der HBLFA Raumberg-Gumpenstein zur Anzucht übergeben. Mit etwas Glück kann im nächsten Jahr eine neuerliche Ausbringung an Enns und Johnsbach erfolgen.

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19.07.2018

Youth at the top 2018

Heuer fand das 4. Mal die Veranstaltung „Jugend auf dem Gipfel“ statt, und der Nationalpark Gesäuse war wieder mit dabei. Im Waldläufercamp ging es dem Klimawandel an den Kragen. 12 Jugendliche aus der Region setzten sich kreativ mit den Auswirkungen des Klimawandels auseinander und überlegten gemeinsam, wo und wie Energie eingespart werden kann. Ausklingen ließen wir die zwei abenteuerreichen Tage auf der Ennstalerhütte. Fazit der Jugendlichen: „Es war viel zu kurz – nächstes Jahr bitte länger!“

Vielen Dank an ALPARC für die Unterstützung. Mehr Informationen zu Youth at the top unter: www.youth-at-the-top.org

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12.07.2018

FORSCHUNG IN DEN NATIONALPARKS ÖSTERREICHS

Nationalparks und andere Schutzgebiete sind weltweit bekannt für ihre atemberaubenden Landschaften, für ihre spannendes Besucherangebote und ihr Engagement im Bereich des Naturschutzes. Oft wird dabei ganz übersehen, was für einen wichtigen Beitrag die Schutzgebiete für die Forschung leisten. Nationalparks sind bedeutende Impulsgeber für praxisnahe Forschung.

Welche Themen in den Österreichischen Nationalparks beforscht werden kann man nun unter www.parcs.at nachschlagen. Unter anderem seit kurzem auch die Beiträge des letzten Nationalparks Austria Forschungssymposium im Jahr 2017. 230 ForscherInnen aus 19 Ländern stellten ihre Forschungsergebnisse vor. Daraus entstanden 213 Artikel, die im Tagungsband zusammengefasst wurden.
Forschungssymposium 2017: http://www.parcs.at/npa/mmd_fullentry.php?docu_id=35476

Foto: Christian Fürnholzer

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11.07.2018

Ladies-Foto-Weekend im Gesäuse

Zum wiederholten Male fand Anfang Juli das Ladies Foto-Weekend im Nationalpark Gesäuse statt. Fotografin und Workshop-Leiterin Christine Sonvilla hatte sich diesmal was Neues überlegt: Statt wie bisher von Admont aus in die Gesäuse-Umgebung auszuschwärmen, ging es diesmal hoch hinauf.

Stützpunkt des Ladies-Weekends war die Haindlkarhütte, von der es nur mehr einen Hupfer bis zur Gsengscharte ist. Klettern stand zwar nicht am Programm, aber dafür frühes Aufstehen, um die ersten Morgenstrahlen, die sich über die Gsengscharte stehlen, einzufangen. Die müden Augen waren auch rasch verflogen, als sich der Himmel im blauen Prachtkleid präsentierte, die umliegenden Felsen magisch ins erste Licht eintauchten und die Nebelschwaden vom Tal herauf zogen. „Hat wieder richtig Spaß gemacht mit einer so motivierten und fotobegeisterten Frauenrunde unterwegs zu sein!“, sagt Christine.

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06.07.2018

KRÖNENDER ABSCHLUSS IM NATIONALPARK HOHE TAUERN

Die beiden 4. Klassen der NMS Admont beenden ihre vierjährige Junior Ranger Ausbildung des Nationalparks Gesäuse mit einer Abschlussfahrt in den Nationalpark Hohe Tauern. Die Begehung des Gletschervorfeldes der Pasterze mit Aussicht auf den höchsten Berg Österreichs, den Großglockner, eine Wanderung ins Innergschlöß und der Besuch im Haus des Wassers standen an diesen drei ereignisreichen Tagen am Programm. Die SchülerInnen der NMS waren sichtlich begeistert und geben dieser Abschlussreise das Prädikat „sehr empfehlenswert“.

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29.06.2018

LTER AUSTRIA JAHRESKONFERENZ

Im Nationalpark Gesäuse und in Admont (Hotel Spirodom) fand von 25.6—26.6.2018 die diesjährige LTER Austria Jahreskonferenz (Österreichische Gesellschaft für Ökologische Langzeitforschung) statt. 30 Teilnehmer von fast ebenso vielen Forschungsstandorten in Österreich präsentierten laufende Forschungsprojekte und berieten sich über die Zukunft der Langzeitforschung in Österreich und Europa. Die Standorte Nationalpark Gesäuse und Johnsbachtal der Forschungsplattform Eisenwurzen wurden im Rahmen einer Exkursion näher unter die Lupe genommen. Sie werden sich gemeinsam bemühen einen fixen Platz in der europäischen Forschungslandschaft einzunehmen. Die Forschung in der Eisenwurzen soll langfristig abgesichert werden und auch in Zukunft spannende Ergebnisse in einem internationalen Umfeld liefern. Dafür bietet sich durch die formale Aufnahme von LTER auf die wichtigste europäische Infrastruktur-Roadmap ab 2018 eine außergewöhnliche Chance.

http://www.lter-austria.at/

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28.06.2018

Expedition_Heimat zu Gast in HIeflau

Die Expedition_Heimat wurde von Nationalpark und Tourismusverband Gesäuse ins Leben gerufen und sucht Antworten auf die Frage „wie wollen wir leben?“.

Architektur Studierende der TU Graz haben eine Woche auf Einladung der Gemeinde in Hieflau verbracht und Vorschläge für die Ortsentwicklung ausgearbeitet.

Am 23. Juni wurden die Projekte im Schneckenhaus präsentiert, sie werden bis Oktober dort zu sehen sein. Die Vorschläge kreisen um die Schaffung eines zentralen Ortsplatzes, Umbau des Kinderfreunde-Heimes, Verkehrsberuhigung und Naturerlebnis in unmittelbarer Nähe der Ortschaft. Schließlich bildet Hieflau den östlichen Eingang in den Nationalpark Gesäuse.

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15.06.2018

ENDEMITEN-HOTSPOT NATIONALPARK GESÄUSE

Das Gesäuse ist der Endemiten-Hotspot Österreichs! Im soeben abgeschlossenen LE-Projekt „Schutzgutinventar Gesäuse“ gelang die Bestätigung, dass in keinem Fleck Österreichs mehr kleinräumig verbreitete und damit weltweit einzigartige Tier- und Pflanzenarten zu finden sind als in unserem Nationalpark. Für diesen biologischen Befund waren Dutzende Forscher 5 Jahre lang in den Höhen und Höhlen, Wäldern und Wiesen zwischen Admont und Hieflau unterwegs.

Die Anzahl an hier aktuell nachgewiesenen endemischen Arten für den Ostalpenraum ist auf über 240 angewachsen. Von diesen sind 30 Arten dem Pflanzenreich zuzuordnen, 210 Spezies dem Tierreich; dabei handelt es sich ausschließlich um wirbellose Tiere. Von diesen stellen die größten Anteile die Käfer mit 70 Arten, gefolgt von Schnecken (33) und Spinnen (22). Unser Forscherteam wird die Gefährdung dieser einzigartigen Lebewesen durch den Klimawandel noch näher unter die Lupe nehmen.
Mehr unter: http://www.nationalpark.co.at/de/forschung/veroeffentlichungen/wirbellose-tiere
Zur Abbildung: Jahrtausende die Eiszeiten überdauert, erst vor 50 Jahren aus der wissenschaftlichen Taufe gehoben und heute ein Aushängeschild der Endemiten im Nationalpark – die Subalpine Höhlenbaldachinspinne, Troglohyphantes subalpinus (Illustration: Miriam Frutiger)

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08.06.2018

Wildbienen – wo die Welt noch in Ordnung ist

Die Masse der Bienen wird – vor allem in der Kulturlandschaft – von der staatenbildenden Honigbiene gestellt. Dabei übersieht man leicht, dass über 113 Wildbienenarten im Nationalpark Gesäuse herumschwirren. Von der bereits im Frühjahr fliegenden Dunklen Lockensandbiene bis zur vom Aussterben bedrohten Geflügelten Kegelbiene überraschten uns so manche Arten bei den insgesamt 10 Jahre andauernden Untersuchungen.

In Zeiten steigenden Bewusstseins für die Wichtigkeit der „wilden Bestäuber“ ist es bedeutend, die regionalen Hotspots der Bienen- und Wespenarten zu kennen und die Dynamik von Lebensräumen – ob durch Lawinen oder Flüsse oder andere abiotische Faktoren geprägt – zuzulassen. Denn gerade die fehlende Dynamik bedroht diese Arten in intensiv genutzten Gebieten. Dabei sind Wildbienen, also Hummeln, Wespen und Bienen, Zweiflügler wie zum Beispiel Schwebfliegen und verschiedene Schmetterlingsarten, unverzichtbare Bestäuber für einen Großteil der Nutzpflanzen und Wildkräuter.

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06.06.2018

Besondere Besucher im Nationalpark Gesäuse

Wir freuen uns, immer wieder besondere Gäste durch den Nationalpark zu führen. Im Frühling durften wir u.a. folgende Delegationen empfangen:

Svetlana Belova mit Mitarbeitern verschiedener russischer Nationalparks
Markus Niemelä mit Forstleuten aus Finnland
Naturschutzbeauftragte des Militärkommandos Steiermark
Mathias Schickhofer mit Mihai Gotiu (Vizepräsident des rumänischen Senates) und Gabriel Paun (Agent Green)

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02.05.2018

Im Gseis Ausgabe 30

Es wird Sommer und die Sommerausgabe unseres Magazins „Im Gseis“ kommt frisch aus der Druckerei. Das Nationalpark Magazins erscheint zweimal jährlich und informiert über die Arbeit im einzigen Nationalpark der Steiermark. Für alle die die Ausgabe 30 schon vorab lesen möchten – die Online-Version gibt es auf unserer Website zum Download!

Sie können das Magazin auch kostenlos abonnieren: Einfach eine e-mail mit Ihrem Namen und Ihrer Anschrift an Karin Lattacher – karin.lattacher@nationalpark.co.at oder ein Fax an +43 3631 21000 18.

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18.04.2018

Fotoausstellung in der Eichelau

Mit dem Lichtbildgipfel wird Admont Ende April wieder ins Licht der Naturfotografie gestellt. Als erste Aktion ist eine Fotoausstellung in der Eichelau (Nähe Volkshaus und Hotel Spirodom) zu sehen.

Auf lebensgroßen Fotos sind da Braunbären in ihren heimatlichen Wäldern zu sehen. Wie es sich für Bären gehört, natürlich im Freien. Christine Sonvilla und Marc Graf fotografieren im Rahmen ihres Projektes „Leben am Limit“ diese Braunbären in Slowenien.

www.lebenamlimit.at

Ein Dank gebühren Technicomp und Canon für die Unterstützung der Ausstellung.

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08.03.2018

TOTHOLZBEWOHNER IM NATIONALPARK GESÄUSE

Nicht nur Borkenkäfer gehören zu den im Holz lebenden (=xylobionten) Käfern. Insgesamt wurden im Nationalpark Gesäuse in einem aktuellen Projekt 180 Käferarten nachgewiesen, die zu den xylobionten Käfern gehören.

Von diesen sind 20 auf der Roten Liste der gefährdeten Käfer Österreichs. Vier Arten gelten als Urwaldreliktarten, dazu zählen der Jagdkäfer Peltis grossa, oder auch der Alpenbockkäfer (Foto: Michael Gräf). Diese Arten brauchen viel Alt- und Totholz im Wald. Waldschutzgebiete, wie auch der Nationalpark Gesäuse, sind daher wichtig für deren langfristiges Überleben.

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08.03.2018

Eschentriebsterben

In den letzten Jahren ist eine heimische Laubbaumart von enormen Ausfällen betroffen: die Esche. Was gibt es dazu zu sagen, wo steht die Wissenschaft heute, wie sollen sich Grundbesitzer verhalten?

Weitere Infos im Nationalparkradio: https://cba.fro.at/370000

Die Esche auf Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=zW8-PkC_uPI

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31.01.2018

DAS 23° MEMORIAL DANILO RE IM NATIONALPARK BERCHTESGADEN

Vom 25. bis 28. Jänner 2018 wurde im Nationalpark Berchtesgaden in den bayerischen Alpen die 23. internationale Ranger-Olympiade – das „Memorial Danilo Re 23°“ ausgetragen. Im Gedenken an einen italienischen Nationalpark-Mitarbeiter wird dieses alpenweite Treffen jährlich in unterschiedlichen Schutzgebieten abgehalten und bietet neben fachlichen Vorträgen und einem gesellschaftlichen Austausch der Ranger und SchutzgebietsmitarbeiterInnen auch einen freundschaftlichen sportlichen Wettkampf.

Bei der „Trophy Danilo Re“ messen sich Teams aus den Schutzgebieten sämtlicher Alpenanrainerstaaten in folgenden sportlichen Disziplinen: Schi-Bergsteigen, Riesentorlauf, Langlauf und Schießen. Vier Teilnehmer pro Team kämpfen dabei jeweils in einer Disziplin um möglichst gute Platzierungen, welche am Ende zusammengerechnet werden und den Gesamtrang ergeben. Dieses Jahr waren insgesamt 46 Mannschaften aus sieben Ländern am Start (Teilnahmerekord!), darunter auch eine Mannschaft des Nationalparks Gesäuse sowie ein „Mixed-Team“ gemeinsam mit Rangern aus dem benachbarten Nationalpark Kalkalpen. Am Ende ergaben sich Platz 32 sowie der sensationelle 12. Rang für das Team der beiden Nationalparks, was angesichts der vielen professionellen Aktiven am Start einen berechtigten Grund zum Feiern darstellte!

Das „Memorial Danilo Re“ ist seit Jahren eine wichtige Gelegenheit der Begegnung für die MitarbeiterInnen der alpinen Schutzgebiete, insbesondere denjenigen, die täglich in der Gegend mit Überwachung, Betreuung und Wissensvermittlung betraut sind. Das Memorial steht für die Freundschaft und die gemeinschaftlichen Bemühungen und Ziele aller Beschäftigten in den Schutzgebieten.

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23.01.2018

Einfach richtig Winter

In den Nationalparks Kalkalpen und Gesäuse ist der Winter noch so, wie man sich das vorstellt – mit Schnee und Kälte. Vieles kann erlebt werden: Die Rotwildfütterung im Bodinggraben in den Kalkalpen oder Schneeschuhwanderungen die Suche nach Tierspuren im Winterwald…

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16.01.2018

JUGENDBEIRAT KAUFT FOTOFALLEN

Bei jedem Wetter und zu jeder Jahreszeit aktiv. Fotofallen sind heute eine gängige Methode, um seltenen Arten, wie dem Luchs, auf die Spur zu kommen.

Die Kameras nehmen spannende Momente im Leben unserer Wildtiere auf und so begann der GRAWE sidebyside-Jugenbeirat des Nationalpark Gesäuse sich Ende 2017 mit dem Thema zu beschäftigen. Der Ankauf von drei neuen Fotofallen wurde beschlossen und finanziert. Herzlichen Dank dafür dem Sponsor GRAWE und den Mitgliedern des Jugendbeirates für ihr Engagement!

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15.01.2018

Fit für den Winter

Die Ranger und Organe des Nationalparks Gesäuse sind auch im Winter im Gelände unterwegs. Ein solides Wissen über die Gefahren im Winter und das richtige Handeln im Ernstfall sind Grundvoraussetzung für den Dienst. Um das Wissen regelmäßig aufzufrischen gibt es daher einen jährlichen Lawinenkurs für Nationalpark Mitarbeiter, Ranger und Organe.

Unter der Leitung von René Guhl (Bergschule Bergpuls) und Stefan Leitner (Bergschule Berggfühl) wurde das Wissen in der theoretischen Lawinenkunde vertieft, sowie der Umgang mit Pieps, Schaufel und Sonde trainiert. Am Praxistag ging es hinaus ins Gelände, wo sich die Teilnehmer intensiv mit der Einschätzung der Lawinengefahr beschäftigten.

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15.01.2018

eco.mont issue 10/1

Die neue Ausgabe des “Journal of protected mountain areas research and management” ist erschienen. Hinter eco.mont steht das Netzwerk alpiner Schutzgebiete (ALPARC), das „International Scientific Committee on Research in the Alps“ (ISCAR), die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW) und die Universität Innsbruck.

Gedruckte Ausgaben erhalten Sie auf der Seite des UIBK.
Die Onlineausgabe finden Sie auf der Seite der austriaca.at

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15.01.2018

WERTGUTSCHEINE DES NATIONALPARK GESÄUSE

Der nächste Geburtstag kommt bestimmt und als passendes Geschenk bietet sich ein Wertgutschein für eine Nationalparkveranstaltung oder etwas aus dem Shop im Infobüro an. Der Wert ist frei wählbar!

gültig für individuelle Führungen „Buch dir deinen Guide“
gültig für einen Einkauf im Infoladen in Admont
gültig für Führungen laut Veranstaltungsprogramm

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