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Sternenhimmel im Nationalpark Gesäuse.

Sternenhimmel


Seiner geographischen Lage verdankt das Gesäuse seinen dunklen Sternenhimmel, denn Österreichs größte Städte Wien, Graz, Salzburg und Linz sind vom Gesäuse recht weit weg. Es liegt sozusagen genau in der dunklen Mitte zwischen diesen Metropolen.

Zugegeben, im Gesäuse regnet es öfters. Die durchschnittlichen Jahresniederschläge liegen zwischen 1162 mm in Admont und 1584 mm in Hieflau, doch wenn der Himmel klar und wolkenfrei ist, leuchten die Sterne mit einer Klarheit, die man in Mitteleuropa nur mehr an ganz wenigen Orten vorfindet. 6000 Sterne sind mit freiem Auge sichtbar. Ein Blick auf die Lichtverschmutzungskarte verdeutlicht die Sonderlage des Gesäuses: www.lightpollutionmap.info.

 

Die Nacht ist allerdings für viele Wildtiere eine sehr sensible Zeit: Nur in der Dunkelheit können sie sich ungestört in ihrem Lebensraum bewegen. Unsere Gäste bitten wir, nachts von Touren ins Gelände abzusehen. Besonders gut erleben lässt sich der Sternenhimmel im Gesäuse rund um das Erlebniszentrum Weidendom vor der beeindruckenden Kulisse der Hochtorgruppe, im hinteren Johnsbachtal (z.B. Kölblwirt) oder am Buchauer Sattel (Parkplatz mit Ausgangspunkt zur Grabneralm). Das sind leicht zu erreichende Ziele, um Wildtiere nicht zu stören.

 

Im Süden der Bundesländer Oberösterreich und Niederösterreich sowie im Norden der Steiermark wurde am 17. März 2026 das „Naturnachtgebiet Eisenwurzen“ unter Schutz gestellt und von Dark Sky International zertifiziert. Alle Infos dazu findet man hier:

 

Nachthimmel mit Logos

Termine zum Thema


Hier finden Sie passende Veranstaltungen, bei welchen Sie mehr über die Besonderheiten des Sternenhimmels im Nationalpark Gesäuse erfahren können.