{"id":2689,"date":"2020-11-13T11:54:42","date_gmt":"2020-11-13T09:54:42","guid":{"rendered":"http:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/?page_id=2689"},"modified":"2026-07-06T07:35:32","modified_gmt":"2026-07-06T05:35:32","slug":"researchers-blog","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/en\/nationalpark-gesaeuse\/forschung-und-monitoring\/forschungsblog\/","title":{"rendered":"Researcher\u00b4s blog"},"content":{"rendered":"<section id='lightpress__section--block_d74e5860a0f630b59da44ea44347611f' class='lightpress__section lightpress__section--headline lightpress__section--full_width lightpress__section--'><div class=\"headline\">\n    <h2 class=\"headline__title uppercase color-headline-light\">Pilzvielfalt in der Lettmair Au<\/h2>\n    <hr class=\"headline__rule\">\n            <div class=\"headline__text color-text-grey\"><p>Mittwoch, 01.07.2026, geschrieben von Barbara Bock<\/p>\n<\/div>\n    <\/div>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_2f12bb94b9a367a6b1c67518f16eef4a' class='lightpress__section lightpress__section--image lightpress__section--full_width lightpress__section--'>                        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/wp-content\/uploads\/Pilze_LettmairAu_Bock-rotated.jpg\" alt=\"Pilze LettmairAu Barbara Bock\" \/>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_01c6551996ad2084a3d199b87387ccd3' class='lightpress__section lightpress__section--text lightpress__section--full_width lightpress__section--'>    <div><p>Seit 2024 wird in der Lettmair Au auf vier unterschiedlichen Totholzb\u00e4umen, die der Sturmb\u00f6e im August 2022 zum Opfer gefallen waren, die Besiedlung von Pilzen, Flechten, Moosen und Gef\u00e4\u00dfpflanzen im Laufe ihrer Zersetzung untersucht. Auf der ehemals Sprechenden Buche konnten heuer bei der ersten Pilzerhebung weitere 7 neue Arten entdeckt werden. Das ergibt eine erstaunliche Gesamtanzahl von 50 verschiedenen Pilzarten, von denen die Buche bisher als Substrat genutzt wurde. Die Schwarzpappel kommt auf 34, gefolgt von der Fichte mit 28 und der Tanne mit 24 Pilzarten.<\/p>\n<\/div>\n\n    <\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_a53b0923f67669bdefccb6491a6c10d9' class='lightpress__section lightpress__section--headline lightpress__section--full_width lightpress__section--'><div class=\"headline\">\n    <h2 class=\"headline__title uppercase color-headline-light\">Der Lupine an den Kragen<\/h2>\n    <hr class=\"headline__rule\">\n            <div class=\"headline__text color-text-grey\"><p>Dienstag, 30.06.2026, geschrieben von Barbara Bock<\/p>\n<\/div>\n    <\/div>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_3a7d96cccb78cdf0d0261bc59a68c07c' class='lightpress__section lightpress__section--image lightpress__section--full_width lightpress__section--'>                        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/wp-content\/uploads\/Lupine_2026_Bock-Logo.jpg\" alt=\"Lupine 2026 Barbara Bock\" \/>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_366fca64a83633f393a528a6543843f4' class='lightpress__section lightpress__section--text lightpress__section--full_width lightpress__section--'>    <div><p>Heuer stand erstmal die Bek\u00e4mpfung der Vielbl\u00e4ttrigen Lupine auf dem Einsatzprogramm des Neophyten-Managements. Nachdem der invasive Neophyt im Vorjahr auf einer Fl\u00e4che zwischen Enns und den Schienen der \u00d6BB entdeckt worden war, wurden die Pflanzen im Juni samt ihrer dicken Pfahlwurzeln sorgf\u00e4ltig ausgegraben, um eine Ausbreitung auf Nationalpark-Fl\u00e4chen m\u00f6glichst fr\u00fchzeitig zu verhindern.<\/p>\n<\/div>\n\n    <\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_859a4bf924194b156640cb48625c8297' class='lightpress__section lightpress__section--headline lightpress__section--full_width lightpress__section--'><div class=\"headline\">\n    <h2 class=\"headline__title uppercase color-headline-light\">Drei Vogel- geschichten<\/h2>\n    <hr class=\"headline__rule\">\n            <div class=\"headline__text color-text-grey\"><p>Donnerstag, 11.06.2026, geschrieben von Alexander Maringer<\/p>\n<\/div>\n    <\/div>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_aa46386f7fce5228e4bc3504e8244eda' class='lightpress__section lightpress__section--image lightpress__section--full_width lightpress__section--'>                        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/wp-content\/uploads\/Vogelgeschichten-2-scaled.jpg\" alt=\"Vogelgeschichten 2\" \/>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_f3e41b14de2286870cb95716c27e53bd' class='lightpress__section lightpress__section--text lightpress__section--full_width lightpress__section--'>    <div><p><strong>Drei Vogelgeschichten aus dem Nationalpark: Was Monitoring wirklich bedeutet<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Manchmal beginnt Naturschutz mit einem Fernglas, kalten Fingern, fr\u00fchem Aufstehen und der Frage: <strong>Wer ist noch da drau\u00dfen?<\/strong><\/p>\n<p>Wenn ein Steinadler \u00fcber dem Ges\u00e4use kreist, wirkt das auf den ersten Blick einfach beeindruckend. Gro\u00df, ruhig, souver\u00e4n. Fast so, als h\u00e4tte er den \u00dcberblick \u00fcber alles. F\u00fcr das Monitoring \u2013 die langfristige Beobachtung unseres Naturraums \u2013 ist dieser Moment aber mehr als nur ein sch\u00f6nes Naturerlebnis. Steinadler stehen weit oben in der Nahrungskette und sagen etwas \u00fcber den Zustand ihres Lebensraums aus. Gibt es genug Ruhe? Genug Nahrung? Bleiben wichtige Bereiche ungest\u00f6rt?<\/p>\n<p>Der Flussuferl\u00e4ufer ist deutlich kleiner, aber nicht weniger spannend. Er lebt dort, wo sich die Dynamik des Nationalparks gut zeigt: auf den immer wieder vom Wasser neu geformten Kiesb\u00e4nken der Enns. Genau solche Lebensr\u00e4ume sind selten geworden. Darum kommt dieser Zugvogel jedes Jahr zu uns, um zu br\u00fcten. Mit Respekt und Abstand k\u00f6nnen ihn Besucherinnen und Besucher etwa am Aussichtspunkt der Leier oder am Johnsbachsteg beobachten.<\/p>\n<p>Schneeh\u00fchner leben dort, wo viele Menschen nur selten hinkommen: Am Berg ist es rau, windig und kalt. Schneehuhnz\u00e4hlungen sind deshalb kein gem\u00fctlicher Spaziergang. Sie brauchen Vorbereitung, Ausdauer und ein Team, das im Gel\u00e4nde sicher unterwegs ist. Warum der Aufwand? Weil Schneeh\u00fchner wichtige Hinweise darauf geben, wie es alpinen Lebensr\u00e4umen geht und welche klimatischen Ver\u00e4nderungen bereits auf unseren Bergen wirken.<\/p>\n<p>Unser Monitoring ist die Grundlage daf\u00fcr, dass der Nationalpark fundierte Entscheidungen trifft. Steinadler, Flussuferl\u00e4ufer und Schneehuhn zeigen uns, wo die Natur stark ist, wo sie verletzlich wird und wo sie Ruhe braucht. Wenn Jungv\u00f6gel fl\u00fcgge werden, ist das ein Erfolg der Natur. Wenn wir verstehen, was sie daf\u00fcr braucht, wird aus Beobachtung wirksamer Naturschutz.<\/p>\n<\/div>\n\n    <\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_71e3ccb35bd6dbd73c9495dd1c388e35' class='lightpress__section lightpress__section--image lightpress__section--full_width lightpress__section--'>                        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/wp-content\/uploads\/Vogelgeschichten-3-scaled.jpg\" alt=\"Vogelgeschichten 3\" \/>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_26ba4d10c382d4d8ff88d2df70cca854' class='lightpress__section lightpress__section--headline lightpress__section--full_width lightpress__section--'><div class=\"headline\">\n    <h2 class=\"headline__title uppercase color-headline-light\">Die Flussuferl\u00e4ufer sind wieder da!<\/h2>\n    <hr class=\"headline__rule\">\n            <div class=\"headline__text color-text-grey\"><p>Donnerstag, 16.04.2026, geschrieben von Clemens M\u00fchlberger<\/p>\n<\/div>\n    <\/div>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_a4face8b0d0ddce219d48a44d625e069' class='lightpress__section lightpress__section--image lightpress__section--full_width lightpress__section--'>                        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/wp-content\/uploads\/Flussuferlaeufer_09-4-26_Haselau_Gesaeuse_3-scaled.jpg\" alt=\"Flussuferl\u00e4ufer 2026\" \/>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_24685c21f31985259476b56e5075bf99' class='lightpress__section lightpress__section--text lightpress__section--full_width lightpress__section--'>    <div><p>Das erste Flussuferl\u00e4uferpaar dieses Jahres konnte am 9. April in der Haselau von Mitarbeiter:innen des Nationalparks beobachtet werden. Jedes Jahr ziehen sie von S\u00fcdeuropa und Afrika in den Norden, um in den Sommermonaten ihre Jungen an den Schotterb\u00e4nken des Ges\u00e4uses gro\u00dfzuziehen. Infotafeln informieren \u00fcber die aktuelle Anzahl der Brutpaare und ab Mai auch der Jungv\u00f6gel bei der Beobachtungsh\u00fctte am Leierweg und beim Ges\u00e4useeingang.<\/p>\n<\/div>\n\n    <\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_da95774e2d83872b6e809fa3ffec91b9' class='lightpress__section lightpress__section--headline lightpress__section--full_width lightpress__section--'><div class=\"headline\">\n    <h2 class=\"headline__title uppercase color-headline-light\">Lichtverschmutzung in Mitteleuropa<\/h2>\n    <hr class=\"headline__rule\">\n            <div class=\"headline__text color-text-grey\"><p>Dienstag, 31.03.2026, geschrieben von Marta Polizzi<\/p>\n<\/div>\n    <\/div>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_8869ee8e6a5ff9241e6d037c14768e96' class='lightpress__section lightpress__section--image lightpress__section--full_width lightpress__section--'>                        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/wp-content\/uploads\/Andreas-Hollinger-2918ab_NPG-Kopie.jpg\" alt=\"Grieshoflacke bei Nacht\" \/>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_a08214426709c547d7e85b980495e835' class='lightpress__section lightpress__section--text lightpress__section--full_width lightpress__section--'>    <div><p>K\u00fcnstliches Licht in der Nacht ist zu einem pr\u00e4genden Merkmal moderner Landschaften geworden. Es erh\u00f6ht zwar die Sichtbarkeit und Sicherheit, stellt aber auch eine zunehmende Belastung f\u00fcr die Umwelt dar. Viele Arten sind f\u00fcr ihre Orientierung, Fortpflanzung und Nahrungssuche auf nat\u00fcrliche Hell-Dunkel-Rhythmen angewiesen. K\u00fcnstliche Beleuchtung kann diese Rhythmen st\u00f6ren, Insekten anlocken, die Wechselwirkungen zwischen Raub- und Beutetieren ver\u00e4ndern und die Funktionsweise von ganzen \u00d6kosystemen beeintr\u00e4chtigen.<\/p>\n<p>Im Rahmen des Interreg-Central Europe-Projekts DARKERSKY4CE leistet die FH K\u00e4rnten einen Beitrag zur Forschung, die darauf abzielt, Lichtverschmutzung besser zu verstehen und zu mindern. Das Projekt bringt Institutionen aus mehreren L\u00e4ndern zusammen, um die Helligkeit des Nachthimmels zu \u00fcberwachen, \u00f6kologische Auswirkungen zu bewerten und praktische Strategien zur Reduzierung unn\u00f6tiger Beleuchtung zu entwickeln.<\/p>\n<p>Schutzgebiete spielen bei diesen Bem\u00fchungen eine wichtige Rolle. Der Nationalpark Ges\u00e4use beteiligt sich als assoziierter Partner an der Initiative und bringt sein Fachwissen ein. Alpine und l\u00e4ndliche Regionen wie das Ges\u00e4use bieten noch vergleichsweise dunkle Nachthimmel, was sie zu wertvollen Referenzgebieten f\u00fcr die Untersuchung nat\u00fcrlicher, n\u00e4chtlicher Bedingungen macht.<\/p>\n<p>Durch die Kombination von wissenschaftlicher Forschung und Einbindung von Interessengruppen m\u00f6chte DARKERSKY4CE evidenzbasierte Ans\u00e4tze zum Schutz n\u00e4chtlicher \u00d6kosysteme f\u00f6rdern. Der Schutz der biologischen Vielfalt endet nicht bei Sonnenuntergang \u2013 er bedeutet auch, die nat\u00fcrliche Qualit\u00e4t der Nacht zu bewahren.<\/p>\n<\/div>\n\n    <\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_91bda39bb795f24c5970b032375125ae' class='lightpress__section lightpress__section--headline lightpress__section--full_width lightpress__section--'><div class=\"headline\">\n    <h2 class=\"headline__title uppercase color-headline-light\">Steinadler Fachaustausch<\/h2>\n    <hr class=\"headline__rule\">\n            <div class=\"headline__text color-text-grey\"><p>Montag, 16.03.2026, geschrieben von Gudrun Bruckner<\/p>\n<\/div>\n    <\/div>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_90781e5fdd3b7a27f731a14583761a30' class='lightpress__section lightpress__section--image lightpress__section--full_width lightpress__section--'>                        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/wp-content\/uploads\/Gruppenfoto-Adler-Expertentreffen.jpg\" alt=\"Gruppenfoto Adler-Expertentreffen\" \/>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_80433923a3c39a447007d9d4c9a893a2' class='lightpress__section lightpress__section--text lightpress__section--full_width lightpress__section--'>    <div><p>In Admont trafen sich k\u00fcrzlich 25 Steinadler-Expert:innen aus Schutzgebieten und der Forschung. Teilnehmende aus Nieder\u00f6sterreich, Ober\u00f6sterreich, der Steiermark, Salzburg, K\u00e4rnten, Tirol und Bayern nutzten das Treffen f\u00fcr einen fachlichen Austausch.<\/p>\n<p>Im Mittelpunkt standen neue Erkenntnisse aus der Forschung sowie Erfahrungen aus dem Monitoring des Steinadlers. Diskutiert wurden unter anderem Methoden zur Beobachtung und Erfassung der Tiere sowie die Vergleichbarkeit von Daten aus verschiedenen Regionen.<\/p>\n<p>Solche Treffen sind wichtig, um Wissen zu teilen und die Zusammenarbeit \u00fcber Regionen hinweg zu st\u00e4rken. So k\u00f6nnen Forschung und Schutzma\u00dfnahmen f\u00fcr den Steinadler in den Ostalpen besser abgestimmt werden.<\/p>\n<\/div>\n\n    <\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_70135eae48e3efe81650f38ed5875637' class='lightpress__section lightpress__section--headline lightpress__section--full_width lightpress__section--'><div class=\"headline\">\n    <h2 class=\"headline__title uppercase color-headline-light\">H\u00f6hlenb\u00e4renskelett aus dem Ges\u00e4use<\/h2>\n    <hr class=\"headline__rule\">\n            <div class=\"headline__text color-text-grey\"><p>Dienstag, 03.03.2026, geschrieben von Andreas Hollinger<\/p>\n<\/div>\n    <\/div>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_f966b1b8c61a3891841a46b8675d412f' class='lightpress__section lightpress__section--image lightpress__section--full_width lightpress__section--'>                        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/wp-content\/uploads\/Hoehlenbaer.jpg\" alt=\"H\u00f6hlenb\u00e4r\" \/>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_24c9a507af87fe70504bf2ef2ad5b13d' class='lightpress__section lightpress__section--text lightpress__section--full_width lightpress__section--'>    <div><p>Ein besonderes St\u00fcck in der Dauerausstellung im neu er\u00f6ffneten Kinder-Eiszeit-Saal des <a href=\"https:\/\/www.nhm.at\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Naturhistorischen Museum Wien<\/a> ist ein Originalskelett eines jungen H\u00f6hlenb\u00e4ren.<\/p>\n<p>Das Skelett stammt aus einer Schenkung aus dem Jahr 1960. Das Tier d\u00fcrfte zum Zeitpunkt seines Todes etwa sieben Monate alt gewesen sein. Bemerkenswert ist der au\u00dfergew\u00f6hnlich gute Erhaltungszustand: Das H\u00f6hlenb\u00e4renskelett wurde beinahe vollst\u00e4ndig geborgen. In der Ausstellung ist es gemeinsam mit einem ausgewachsenen und einem neugeborenen Tier zu sehen. Der Fundort des jungen H\u00f6hlenb\u00e4ren ist eine H\u00f6hle bei Hieflau im Nationalpark Ges\u00e4use.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>K\u00fcrzlich wurde das Skelett von einem 3D-Labor eingescannt. <a href=\"https:\/\/sketchfab.com\/3d-models\/cave-bear-nhmw-geo-197920810001-2420291b7f184cc6a62ff57d4628223d\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Den Sch\u00e4del k\u00f6nnen Sie online betrachten.<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Und ja: Dieser Beitrag hat nicht direkt etwas mit aktueller Nationalpark-Forschung zu tun \u2013 aber wir finden sowohl Ausstellung als auch Scan einfach gro\u00dfartig und wollten sie euch nicht vorenthalten.<\/p>\n<\/div>\n\n    <\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_b6294fb747d6c782835c11af487eda43' class='lightpress__section lightpress__section--headline lightpress__section--full_width lightpress__section--'><div class=\"headline\">\n    <h2 class=\"headline__title uppercase color-headline-light\">Auftakt zu \u201eGes\u00e4use im Fluss\u201c<\/h2>\n    <hr class=\"headline__rule\">\n            <div class=\"headline__text color-text-grey\"><p>Montag, 23.02.2026, geschrieben von Laura Vinter<\/p>\n<\/div>\n    <\/div>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_53f0587993b70f31bdb90edc3e4a90bd' class='lightpress__section lightpress__section--image lightpress__section--full_width lightpress__section--'>                        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/wp-content\/uploads\/Auftaktveranstaltung_Gesaeuse_im_Fluss-scaled.jpg\" alt=\"Auftaktveranstaltung Ges\u00e4use im Fluss\" \/>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_bb987b8bc183bc3b023415a48ca36007' class='lightpress__section lightpress__section--text lightpress__section--full_width lightpress__section--'>    <div><p><strong>Auftakt zum Forschungsprojekt \u201eGes\u00e4use im Fluss\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Mit der Auftaktveranstaltung am 3. Februar 2026 fiel der offizielle Startschuss f\u00fcr \u201eGes\u00e4use im Fluss\u201c. Rund 50 Interessierte informierten sich beim Stiegenwirt in Palfau \u00fcber Ziele und Perspektiven des Projekts. Im Mittelpunkt stehen die alpinen Flusslandschaften von Enns, Salza und Lassing \u2013 eine der urspr\u00fcnglichsten Regionen der Alpen, in der klare Gebirgsfl\u00fcsse durch eindrucksvolle Schluchten rauschen und seltene Arten wie Flussuferl\u00e4ufer und Tamariske noch wertvolle R\u00fcckzugsr\u00e4ume finden. Gemeinsam mit Fischereiberechtigten r\u00fccken auch Leitarten wie \u00c4sche und Bachforelle in den Fokus, etwa hinsichtlich Laichhabitaten und Abflussregimen.<\/p>\n<p>Gef\u00f6rdert von der \u00d6sterreichische Akademie der Wissenschaften und getragen von der Universit\u00e4t f\u00fcr Bodenkultur Wien, dem Nationalpark Ges\u00e4use, dem Wildnisgebiet D\u00fcrrenstein-Lassingtal sowie dem UNESCO Global Geopark Steirische Eisenwurzen verfolgt das dreij\u00e4hrige Projekt einen transdisziplin\u00e4ren Ansatz. Untersucht werden hydrodynamische Prozesse, Sedimenthaushalt sowie Auswirkungen von Klimawandel und Schadstoffeintr\u00e4gen. Ziel sind naturbasierte L\u00f6sungen, die Schutz, Nutzung und Infrastruktur in Einklang bringen \u2013 mit Modellcharakter f\u00fcr den gesamten Alpenraum.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/eisenwurzen.com\/mein-natur-und-geopark\/gesaeuseimfluss\/\">Zur Projektwebsite<\/a><\/p>\n<\/div>\n\n    <\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_6db9c13168128d33427aa5243f709a30' class='lightpress__section lightpress__section--headline lightpress__section--full_width lightpress__section--'><div class=\"headline\">\n    <h2 class=\"headline__title uppercase color-headline-light\">Internationaler Austausch<\/h2>\n    <hr class=\"headline__rule\">\n            <div class=\"headline__text color-text-grey\"><h2 class=\"headline__title uppercase color-headline-light\"><\/h2>\n<hr class=\"headline__rule\" \/>\n<div class=\"headline__text color-text-grey\">\n<p>Mittwoch, 24.09.2025, geschrieben von Andreas Hollinger<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n    <\/div>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_c54681f2d6801b4c465c1a198d604def' class='lightpress__section lightpress__section--image lightpress__section--full_width lightpress__section--'>                        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/wp-content\/uploads\/2025_09_30_161307-scaled.jpg\" alt=\"BESTNATURE Field Week 2025\" \/>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_0623efb75af54ca880aad9bd364a654a' class='lightpress__section lightpress__section--text lightpress__section--full_width lightpress__section--'>    <div><p>Eine internationale Studierendengruppe mit rund 50 Teilnehmer:innen aus Deutschland, Italien und \u00d6sterreich nahm an der <strong data-start=\"156\" data-end=\"186\">BESTNATURE Field Week 2025<\/strong> teil und forschte in den Nationalparks Ges\u00e4use und Kalkalpen. Im Fokus standen Klimawandel, Biodiversit\u00e4t, Naturgefahren und Landnutzung, untersucht mit modernen Methoden wie Fernerkundung, Messstationen und geophysikalischen Verfahren. H\u00f6hepunkte waren der steile Aufstieg zur Forschungsstation Z\u00f6belboden sowie Forschungsarbeiten im Johnsbachtal. Die Kooperation zwischen der Universit\u00e4t Graz und dem Nationalpark Ges\u00e4use brachte zus\u00e4tzliche Dynamik in die aktuelle Forschungsarbeit. Der Austausch zeigt die Bedeutung der Nationalparks als Orte f\u00fcr Forschung, Bildung und internationale Vernetzung.<\/p>\n<\/div>\n\n    <\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_372af8835d08aed6ae71eca5568b4e08' class='lightpress__section lightpress__section--headline lightpress__section--full_width lightpress__section--'><div class=\"headline\">\n    <h2 class=\"headline__title uppercase color-headline-light\">Steinadler- nachwuchs<\/h2>\n    <hr class=\"headline__rule\">\n            <div class=\"headline__text color-text-grey\"><p>Montag, 07.07.2025, geschrieben von Gudrun Bruckner<\/p>\n<\/div>\n    <\/div>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_d2e708d0127cc6e02dfb21103d6f9337' class='lightpress__section lightpress__section--image lightpress__section--full_width lightpress__section--'>                        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/wp-content\/uploads\/Adlerbesenderung-6.25.jpg\" alt=\"Adlerbesenderung\" \/>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_66218b2463155f79860557ad638d18db' class='lightpress__section lightpress__section--text lightpress__section--full_width lightpress__section--'>    <div><p><strong>Jeanny hebt ab: Steinadlernachwuchs im Nationalpark<\/strong><\/p>\n<p>Im Nationalpark Ges\u00e4use gab es heuer erneut einen besonderen Grund zur Freude: Ein junger weiblicher Steinadler, von den Forschenden liebevoll \u201eJeanny\u201c genannt, konnte erfolgreich besendert werden und erkundet mittlerweile schon den Nationalpark von oben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Geschichte begann Anfang April, als das Steinadlerpaar im Revier Johnsbach erstmals beim Wechsel des Horsts beobachtet wurde \u2013 ein erstes Indiz auf Brutaktivit\u00e4t. Kurze Zeit sp\u00e4ter, Anfang Mai, best\u00e4tigte sich der Verdacht: Beide Altv\u00f6gel wurden am Horst gesichtet, das Weibchen war beim F\u00fcttern zu beobachten \u2013 ein sicherer Hinweis auf geschl\u00fcpften Nachwuchs. Besonders heikel ist der n\u00e4chste Schritt: die Besenderung des Jungvogels. Daf\u00fcr ist pr\u00e4zise Planung notwendig, denn das Zeitfenster ist extrem klein. Das K\u00fcken muss schon gro\u00df genug sein, um den Sender tragen zu k\u00f6nnen, aber darf noch nicht fl\u00fcgge sein \u2013 sonst besteht die Gefahr, dass es bei der Aktion zu fr\u00fch das Nest verl\u00e4sst. Anfang Juni kam daher eine Drohne zum Einsatz, um aus sicherer Distanz das Alter des Jungadlers exakt zu bestimmen, denn die Besenderung kann nur in einem kleinen Zeitfenster von einem Alter von 51-53 Tagen stattfinden. Der junge Adler wurde kurzzeitig aus dem Horst entnommen, untersucht, der Sender angepasst und das Tier anschlie\u00dfend unversehrt zur\u00fcckgesetzt. Alles verlief ruhig und reibungslos. Seither sendet Jeanny regelm\u00e4\u00dfig Positionsdaten und gibt den Expert:innen damit spannende Einblicke in ihr Leben \u2013 vom Verlassen des Horstes, hoffentlich bis zur Gr\u00fcndung ihres eigenen Adlerreviers.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Anfang Juli war es dann so weit: Jeanny wagte ihren ersten Ausflug in die L\u00fcfte. Kurz zuvor wurde sie noch bei eifrigen Flug\u00fcbungen im Horst beobachtet \u2013 ein besonderer Moment f\u00fcr alle, die das Projekt begleitet haben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><iframe title=\"Steinadlerpaar fliegt zu Horst\" width=\"422\" height=\"750\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/2zV-Jw8KUZQ?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<\/div>\n\n    <\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_0a28f569467b6f84ec2f821e62dc3463' class='lightpress__section lightpress__section--headline lightpress__section--full_width lightpress__section--'><div class=\"headline\">\n    <h2 class=\"headline__title uppercase color-headline-light\">Austausch im Alpenraum<\/h2>\n    <hr class=\"headline__rule\">\n            <div class=\"headline__text color-text-grey\"><h2 class=\"headline__title uppercase color-headline-light\"><\/h2>\n<div class=\"headline__text color-text-grey\">\n<p>Montag, 02.07.2025, geschrieben von Gudrun Bruckner<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n    <\/div>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_7d43767d47c57a4363435531edfba820' class='lightpress__section lightpress__section--image lightpress__section--full_width lightpress__section--'>                        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/wp-content\/uploads\/IMG-20250618-WA0002.jpg\" alt=\"Austausch im Alpenraum\" \/>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_9a2acef6889627608b680d14c3fcaa1b' class='lightpress__section lightpress__section--text lightpress__section--full_width lightpress__section--'>    <div><p><strong>Austausch mit anderen Schutzgebieten im Alpenraum<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der direkte Austausch mit Kolleg:innen aus anderen Schutzgebieten im Alpenraum ist enorm wertvoll \u2013 besonders wenn genug Zeit f\u00fcr pers\u00f6nliche Gespr\u00e4che bleibt. Fragen wie \u201eWie macht ihr das eigentlich?\u201c, \u201eWie l\u00e4uft das bei euch?\u201c oder \u201eHabt ihr dazu ein Monitoring?\u201c er\u00f6ffnen den Raum f\u00fcr praxisnahe Einblicke. Die Themen reichen von Neophyten-Management \u00fcber den Schutz von Raufu\u00dfh\u00fchnern bis hin zu hochtechnologisierten Biodiversit\u00e4tsmonitorings.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mitte Juni traf sich das AlpsLife-Konsortium in Zernez im Schweizerischen Nationalpark. Eine Exkursion bot spannende Einblicke in die Arbeit der Schweizer Kolleg:innen vor Ort. Zudem informierten die Arbeitspaket-Leitenden \u00fcber den aktuellen Stand des Projekts, und erste Ergebnisse wurden vorgestellt. In einer intensiven Workshop-Session wurden schlie\u00dflich wichtige Weichen f\u00fcr die zuk\u00fcnftige Entwicklung von AlpsLife gestellt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Potenzial dieses Austauschs ist gro\u00df: Wir m\u00fcssen nicht dieselben Fehler wiederholen, k\u00f6nnen voneinander lernen und Methoden sowie Daten abgleichen. So entsteht langfristig eine bessere Vergleichbarkeit der Biodiversit\u00e4tsdaten im gesamten Alpenraum \u2013 ein entscheidender Schritt f\u00fcr gro\u00dffl\u00e4chig wirksamen Naturschutz.<\/p>\n<\/div>\n\n    <\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_9c5357dfb6abc17bfe7575f26666086c' class='lightpress__section lightpress__section--headline lightpress__section--full_width lightpress__section--'><div class=\"headline\">\n    <h2 class=\"headline__title uppercase color-headline-light\">MASTERARBEIT: Naturnacht<\/h2>\n    <hr class=\"headline__rule\">\n            <div class=\"headline__text color-text-grey\"><h2 class=\"headline__title uppercase color-headline-light\"><\/h2>\n<div class=\"headline__text color-text-grey\">\n<p>Montag, 02.07.2025, geschrieben von Gudrun Bruckner<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n    <\/div>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_701c935116f2bcdbcd59840047236ea2' class='lightpress__section lightpress__section--image lightpress__section--full_width lightpress__section--'>                        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/wp-content\/uploads\/Hufeisennase.jpg\" alt=\"Kleine Hufeisennase\" \/>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_e45b8ef1efc34ccb2c7c8490bbccae23' class='lightpress__section lightpress__section--text lightpress__section--full_width lightpress__section--'>    <div><p>Gudrun Bruckner untersuchte im Rahmen ihrer Masterarbeit die naturschutzfachliche Relevanz von nat\u00fcrlicher Dunkelheit unter Verwendung lichtempfindlicher Fledermausarten (<em>Myotis <\/em>und <em>Rhinolophus<\/em> Arten) als Indikatoren. Als Untersuchungsgebiet diente das in Zentral\u00f6sterreich liegende Planungsgebiet des ersten International Dark Sky Reserves \u00d6sterreichs (Naturnachtgebiet Eisenwurzen). Es wurden GIS-Analysen von Fledermaus- und Lichtverschmutzungsdaten durchgef\u00fchrt, um festzustellen, wie stark Population oder Habitate betroffen sind. Au\u00dferdem wurden Strategien zur Kunstlichtminderung erarbeitet. Die Ergebnisse zeigen, dass sich derzeit nur etwa 10 % der Fledermaus-Wochenstuben innerhalb der vorgeschlagenen Kernzone des Dark Sky Reserves befinden. Dar\u00fcber hinaus sind fast 47 % aller Wochenstuben der untersuchten Arten direkt von Lichtverschmutzung betroffen, bei einem Radius von 2,5 km sind es sogar 68 %. Praktische Herausforderungen bestehen bei der Erweiterung der Kernzone, so dass umfassendere Lichtmanagementstrategien unerl\u00e4sslich sind. Methoden wie die Einf\u00fchrung von Beleuchtungspl\u00e4nen, die Anpassung von Lichtfarbe und Intensit\u00e4t sowie die Priorisierung von fledermausempfindlichen Bereichen sind entscheidend f\u00fcr die Minimierung \u00f6kologischer Auswirkungen. Zusammenfassend zeigt diese Arbeit, dass auch bei begrenzter Datenverf\u00fcgbarkeit strategische Schutzma\u00dfnahmen gegen Lichtverschmutzung m\u00f6glich sind. Die wachsende internationale Aufmerksamkeit und die Entwicklung von Rahmenbedingungen zur Eind\u00e4mmung von Lichtverschmutzung geben Hoffnung auf gro\u00dffl\u00e4chig wirksame Ma\u00dfnahmen. Letztlich wird die strategische Bek\u00e4mpfung der Lichtverschmutzung erhebliche \u00f6kologische und gesellschaftliche Vorteile bringen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die Arbeit ist hier nachzulesen:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.parcs.at\/npg\/mmd_fullentry.php?docu_id=55466\">https:\/\/www.parcs.at\/npg\/mmd_fullentry.php?docu_id=55466<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n\n    <\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_f9d67a9e453940dca67dfbeb5d8ba41c' class='lightpress__section lightpress__section--headline lightpress__section--full_width lightpress__section--'><div class=\"headline\">\n    <h2 class=\"headline__title uppercase color-headline-light\">Ausschreibung Doktorat<\/h2>\n    <hr class=\"headline__rule\">\n            <div class=\"headline__text color-text-grey\"><p>Montag, 31.03.2025, geschrieben von Alexander Maringer<\/p>\n<\/div>\n    <\/div>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_4860915a958b501393c2f1db864763ee' class='lightpress__section lightpress__section--image lightpress__section--full_width lightpress__section--'>                        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/wp-content\/uploads\/gseng-em_15072_ChristinaRemschak-scaled.jpg\" alt=\"Doktoratsprogramm\" \/>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_4d0a1275b79008067184db0841850c9e' class='lightpress__section lightpress__section--text lightpress__section--full_width lightpress__section--'>    <div><p><strong>Stellenausschreibung Doktoratsprogramm f\u00fcr alpine Quell-Forschung<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Alpen beherbergen eine hohe Geo- und Biodiversit\u00e4t und sind stark von vergangenen, gegenw\u00e4rtigen und zuk\u00fcnftigen Umweltver\u00e4nderungen betroffen. In dem neuen Doktoratsprogramm der Universit\u00e4t Salzburg wird eine hochmoderne, interdisziplin\u00e4re Forschungs- und Ausbildungsagenda verfolgt. Mit einem Konsortium, das Wissenschaftler:innen aus verschiedenen Disziplinen wie Geologie, Geomorphologie, \u00f6kologischer und evolution\u00e4rer Botanik und Zoologie sowie Geschichte umfasst, stellen wir die Fragen: (1) Welche Auswirkungen haben Umweltst\u00f6rungen auf Geo- und Biosysteme und wie \u00fcbersetzen sich Ver\u00e4nderungen in einem System auf das andere System? (2) Welche R\u00fcckkopplungsschleifen bestehen zwischen Geo- und Biosystemen? (3) Welche vergangenen und zuk\u00fcnftigen Dynamiken k\u00f6nnen abgeleitet werden, wenn Daten aus Geowissenschaften, Biowissenschaften und Geschichte integriert werden?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Projekt 3 &#8222;Hydrogeological patterns and alpine spring metacommunities&#8220; wird auch zum Teil seinen Schwerpunkt im Nationalpark Ges\u00e4use haben. Der Starttermin ist flexibel zwischen Oktober 2025 und Januar 2026. Die Dissertationsstelle wird f\u00fcr 3,5 Jahre voll finanziert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.plus.ac.at\/doctorate-school-plus-en\/doctorate-school-plus\/kollegs-der-doctorate-school-plus-2022-2025\/dynamic-mountain-environments-society-vol-2-en\/doc-funds\/?lang=en\">https:\/\/www.plus.ac.at\/doctorate-school-plus-en\/doctorate-school-plus\/kollegs-der-doctorate-school-plus-2022-2025\/dynamic-mountain-environments-society-vol-2-en\/doc-funds\/?lang=en<\/a><\/p>\n<\/div>\n\n    <\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_2a2106aa32d6050712a915c70aa7dce7' class='lightpress__section lightpress__section--headline lightpress__section--full_width lightpress__section--'><div class=\"headline\">\n    <h2 class=\"headline__title uppercase color-headline-light\">Ein Adler macht noch keinen Sommer<\/h2>\n    <hr class=\"headline__rule\">\n            <div class=\"headline__text color-text-grey\"><p>Dienstag, 18.03.2025, geschrieben von Alexander Maringer<\/p>\n<\/div>\n    <\/div>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_d474ff17a0da53474ec996e659a4ddfd' class='lightpress__section lightpress__section--image lightpress__section--full_width lightpress__section--'>                        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/wp-content\/uploads\/6935443F_HerbertWoelger.jpg\" alt=\"Steinadler\" class=\"wpsmartcrop-image\" data-smartcrop-focus=\"[63,31]\" \/>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_f91b006208617708a68f910da32e94b5' class='lightpress__section lightpress__section--text lightpress__section--full_width lightpress__section--'>    <div><p>W\u00e4hrend die ersten Zugv\u00f6gel aus dem S\u00fcden zur\u00fcckkehren und die heimischen Singv\u00f6gel in Brutlaune kommen, ist bei den Wanderfalken und Steinadlern im Nationalpark Ges\u00e4use schon alles ausgemacht! Die beiden Greifvogelarten, die auch im Winter bei uns wohnen, haben die Grenzen ihrer Reviere mit Artgenossen bereits ausgefochten. Nun geht es rasch an das Gelege, das \u00fcblicherweise in unzug\u00e4nglichen Felsen angelegt wird. Dabei suchen Wanderfalken Brutnischen, die meist gar nicht einsehbar sind, und Steinadler bauen, dort wo sich f\u00fcr die gro\u00dfen V\u00f6gel gen\u00fcgend Platz bietet, ihre Horste aus \u00c4sten auf. Die genutzten Standorte werden weise gew\u00e4hlt und bleiben oft \u00fcber Jahrzehnte hinweg gleich. Ein gutes Brutrevier bietet mehrere solcher Horste, die Auswahl spielt also eine Rolle im Leben der Greifv\u00f6gel.<\/p>\n<p>Zu dieser Jahreszeit sind auch die Mitarbeiter:innen des Nationalpark Ges\u00e4use flei\u00dfig unterwegs, um vom Boden aus die Greifv\u00f6gel zu beobachten. Die Informationen \u00fcber die Raumnutzung erm\u00f6glichen eine vorausschauende Planung von Transportfl\u00fcgen zu Schutzh\u00fctten oder Baustellen im Gebiet. Dadurch kann eine Beeintr\u00e4chtigung auf die Jungv\u00f6gel abgemindert werden. Denn l\u00e4rmende Hubschrauber wirken sich nachweislich negativ auf den Bruterfolg von Felsenbr\u00fctern aus. Durch das bew\u00e4hrte Miteinander gibt uns die langj\u00e4hrige Brutstatistik aber keinen Anlass zur Sorge.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Infos zum Luftraum und gesetzlichen Regelungen: <a href=\"https:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/fliegerei\/\">https:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/fliegerei\/<\/a><\/p>\n<\/div>\n\n    <\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_9d39a2f7a6defe09dd5e4612a37b8b1b' class='lightpress__section lightpress__section--headline lightpress__section--full_width lightpress__section--'><div class=\"headline\">\n    <h2 class=\"headline__title uppercase color-headline-light\">Heuschrecken zeigen Wert der Lawinenrinnen<\/h2>\n    <hr class=\"headline__rule\">\n            <div class=\"headline__text color-text-grey\"><p>Montag, 27.01.2025, geschrieben von Alexander Maringer<\/p>\n<\/div>\n    <\/div>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_c553310fa588ec9f053d3cfd555cba10' class='lightpress__section lightpress__section--image lightpress__section--full_width lightpress__section--'>                        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/wp-content\/uploads\/Heuschrecken.jpg\" alt=\"Heuschrecken\" \/>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_37aee8ae33b8fafd1f390eb485812ada' class='lightpress__section lightpress__section--text lightpress__section--full_width lightpress__section--'>    <div><p>Die sonnigen, w\u00e4rmebeg\u00fcnstigten Lawinenrinnen an den s\u00fcdlichen Abh\u00e4ngen des Tamischbachturms sind im Nationalpark Ges\u00e4use besonders artenreiche Lebensr\u00e4ume. Das zeigte sich nun erneut in der zu Jahresanfang fertiggestellten Studie. Heuschrecken gelten als Indikatoren f\u00fcr naturschutzfachlich wertvolle Habitate und standen daher im Mittelpunkt dieser Untersuchung.<\/p>\n<p>In den abwechslungsreichen Biotopen der Lawinen wurden 21 Heuschreckenarten, darunter der gef\u00e4hrdete Warzenbei\u00dfer (<em>Decticus verrucivorus<\/em>) und die Gew\u00f6hnliche Gebirgsschrecke (<em>Podisma pedestris<\/em>), nachgewiesen. Beachtliche weitere 10 Arten gelten als nahezu gef\u00e4hrdet, sind also anderenorts bereits sehr selten geworden.<\/p>\n<p>Im Fokus standen auch die Schotterb\u00e4nke an der Enns und am Johnsbach, die aber aufgrund der \u00dcberschwemmung bei Hochw\u00e4ssern nicht so hohe Individuen- und Artenzahlen erreichen. Auf der M\u00e4hwiese beim Erlebniszentrum Weidendom traten immerhin zehn Arten auf, was den Gr\u00fcnlandstandort aus heuschreckenkundlicher Sicht auszeichnet, so die Forscher.<\/p>\n<p>Die Experten unterstreichen den naturschutzfachlichen Wert der Lawinenrinnen, in denen die Dynamik langfristig erhalten bleibt. Im Vergleich sind in den letzten 15 Jahren die Artenzahlen leicht gestiegen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.parcs.at\/npg\/mmd_fullentry.php?docu_id=54927\">Link zur Studie von Derbuch &amp; Frie\u00df 2025:<\/a><\/p>\n<\/div>\n\n    <\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_d17550f939dc85c98b2c105d0a60fbc5' class='lightpress__section lightpress__section--headline lightpress__section--full_width lightpress__section--'><div class=\"headline\">\n    <h2 class=\"headline__title uppercase color-headline-light\">Viel Totholz = viele Pilze<\/h2>\n    <hr class=\"headline__rule\">\n            <div class=\"headline__text color-text-grey\"><h2 class=\"headline__title uppercase color-headline-light\"><\/h2>\n<hr class=\"headline__rule\" \/>\n<div class=\"headline__text color-text-grey\">\n<p>Dienstag, 03.12.2024, geschrieben von Barbara Bock<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n    <\/div>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_d6a898a51f17ec4c4b4412c063bafcfc' class='lightpress__section lightpress__section--image lightpress__section--full_width lightpress__section--'>                        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/wp-content\/uploads\/2_IMG_9517_Bock-Kopie.jpg\" alt=\"Gew\u00f6hnlicher Buchenkreisling_Barbara Bock\" \/>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_d8c9889b449a7f8b7f673620712f2d0f' class='lightpress__section lightpress__section--text lightpress__section--full_width lightpress__section--'>    <div><p>Im Herbst 2024 fanden die ersten Aufnahmen zum Projekt \u201eSukzession auf Totholz in der Lettmair Au\u201c statt. Dabei sollen \u00fcber die n\u00e4chsten Jahrzehnte vier unterschiedliche Totholzst\u00e4mme auf die Artenzusammensetzung von Pilzen, Flechten, Moosen und Gef\u00e4\u00dfpflanzen im Laufe ihrer Zersetzung untersucht werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die erste Erhebung der Pilze, durchgef\u00fchrt von Gernot Friebes, erbrachte beachtliche 45 verschiedene Arten, wobei der artenreichste Totholzbaum die Buche mit 25 Pilzen war, gefolgt von der Schwarzpappel mit 16, Fichte mit 10 und Tanne mit 8 Arten. Da die ausgew\u00e4hlten Totholzb\u00e4ume erst 2 Jahre zuvor von einer heftigen Windb\u00f6e umgeworfen wurden, ist es nicht verwunderlich, dass die Zahl jener Pilze, die bereits frisch abgestorbenes Totholz besiedeln k\u00f6nnen, noch entsprechend hoch war. Dennoch konnte die Fundliste durch einzelne Arten erg\u00e4nzt werden, die l\u00e4nger abgestorbenes Substrat besiedeln, da derartige Stellen bei den meisten B\u00e4umen ebenfalls schon vorhanden waren (vor allem \u00c4ste im Kronenbereich).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Neben den zu erwartenden Arten, wie dem Gew\u00f6hnlichen Buchenkreisling, ein attraktiver und charakteristischer Bewohner von totem Buchenholz (Bild 1 &#8211; oben), sorgten auch einige seltene Pilze f\u00fcr \u00dcberraschung. Das Rotstielige Laubblatt-Sklerotium-Fadenkeulchen (Bild 2 &#8211; unten) wurde bisher nur zweimal in der Steiermark nachgewiesen. Im Zuge der Erhebung konnte es aber sogar an drei der vier Totholzst\u00e4mme festgestellt werden!<\/p>\n<\/div>\n\n    <\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_50feb2f6ed841b9a003ec855c84899d6' class='lightpress__section lightpress__section--image lightpress__section--full_width lightpress__section--'>                        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/wp-content\/uploads\/1_2024-10-04-2024-10-02-NP-Gesaeuse-Lettmair-Au-0003_Friebes-Kopie.jpg\" alt=\"Typhula erythropus Barbara Bock\" \/>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_cb65865774df989e157dafe30dec4ada' class='lightpress__section lightpress__section--headline lightpress__section--full_width lightpress__section--'><div class=\"headline\">\n    <h2 class=\"headline__title uppercase color-headline-light\">Neophytencamp 2024<\/h2>\n    <hr class=\"headline__rule\">\n            <div class=\"headline__text color-text-grey\"><p>Mittwoch, 07.08.2024, geschrieben von David Gonzalez<\/p>\n<\/div>\n    <\/div>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_8d3ef2444ee7f1e982525896ab29a45d' class='lightpress__section lightpress__section--image lightpress__section--full_width lightpress__section--'>                        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/wp-content\/uploads\/Staudenknoeterich-Danya-Carolina-Corona-Chavez-.jpg\" alt=\"Staudenknoeterich\" \/>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_c5dcb2ba8131209a3187ef20d0c11251' class='lightpress__section lightpress__section--text lightpress__section--full_width lightpress__section--'>    <div><p>Eine der gr\u00f6\u00dften Bedrohungen f\u00fcr die Biodiversit\u00e4t der wertvollen \u00d6kosysteme des Ges\u00e4uses sind Neophyten, invasive Pflanzenarten. Sie stammen aus anderen Regionen der Welt und k\u00f6nnen sich in einem neuen Gebiet rasant und unkontrolliert ausbreiten, heimische Arten verdr\u00e4ngen und somit die Dynamik und Diversit\u00e4t dieser \u00d6kosysteme beeintr\u00e4chtigen. Speziell handelt es sich im Ges\u00e4use um f\u00fcnf verschiedene Pflanzenarten: das chinesische Springkraut (<em>Impatiens glandulifera<\/em>), die kanadische Goldrute (<em>Solidago canadensis<\/em>), die Riesengoldrute (<em>Solidago gigantea<\/em>), das einj\u00e4hrige Berufskraut (<em>Erigeron annuus<\/em>) und den japanischen Staudenkn\u00f6terich (<em>Fallopia japonica<\/em>).<br \/>\nDer Kampf gegen diese \u201eAliens\u201c ist sehr aufw\u00e4ndig, m\u00fchsam und zeitintensiv. Wichtig ist, dass sie zum richtigen Zeitpunkt des Jahres bek\u00e4mpft werden, um ihre weitere Verbreitung und ein erneutes Aussamen zu verhindern.<br \/>\nUm diesen Au\u00dferirdischen die Stirn bieten zu k\u00f6nnen, wurde dieses Jahr Ende Juli die zweite Edition der <em>Invasive Alien Action Days<\/em> durchgef\u00fchrt. Dabei handelt es sich um ein einw\u00f6chiges Workcamp f\u00fcr circa 15 Teilnehmer aus aller Welt, die uns in diesem Zeitraum tatkr\u00e4ftig beim Kampf gegen die Neophyten im Nationalpark unterst\u00fctzen. Organisiert wurde das Workcamp in Kooperation mit <em>Service Civil International (SCI)<\/em>, einer Organisation f\u00fcr internationale Freiwilligen-Workcamps.<br \/>\nDieses Jahr hatten wir viel Gl\u00fcck mit der Wetterlage, trotz angesagten Regens wurden wir nur in der Enns nach einem harten Bek\u00e4mpfungstag nass. Bearbeitet wurden verschiedenste Fl\u00e4chen \u00fcber den ganzen Nationalpark verteilt, besonders in sehr sch\u00fctzenswerten Gebieten wie dem Kalktal.<br \/>\nDie Fr\u00fcchte der Mithilfe von den motivierten freiwilligen Helfern wurden schon bald sichtbar. Nennenswert ist die diesj\u00e4hrig erfolgreich abgeschlossene Bek\u00e4mpfung des japanischen Staudenkn\u00f6terichs, der mit Abstand der hartn\u00e4ckigste der f\u00fcnf Neophyten ist. Somit wurde er beispielsweise ein Jahr mehr daran gehindert in den Johnsbach einzutreten und sich an seinen Ufern auszubreiten.<br \/>\nBelohnt wurden unsere Freiwilligen f\u00fcr ihre Arbeit nat\u00fcrlich auch, unter anderem an ihrem freien Tag mit der atemberaubenden Aussicht bei einer Wanderung auf den Tamischbachturm.<\/p>\n<p>David Gonz\u00e1lez<\/p>\n<\/div>\n\n    <\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_336edef13517e5048b5c8c048c71b107' class='lightpress__section lightpress__section--headline lightpress__section--full_width lightpress__section--'><div class=\"headline\">\n    <h2 class=\"headline__title uppercase color-headline-light\">Schneehuhn-Monitoring im Ges\u00e4use<\/h2>\n    <hr class=\"headline__rule\">\n            <div class=\"headline__text color-text-grey\"><p>Mittwoch, 26.06.2024, geschrieben von David Gonzalez<\/p>\n<\/div>\n    <\/div>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_f7ad4d93536e444dbff7789d4351aab6' class='lightpress__section lightpress__section--image lightpress__section--full_width lightpress__section--'>                        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/wp-content\/uploads\/Foto-G.Bruckner-Kopie.jpg\" alt=\"Schneehuhn-Monitoring im Ges\u00e4use\" \/>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_df43775bf62f0f4a0643a77e48c0de25' class='lightpress__section lightpress__section--text lightpress__section--full_width lightpress__section--'>    <div><p>Eine der charismatischsten Tierarten des Nationalparks Ges\u00e4use sowie der Alpen insgesamt ist das Schneehuhn. Sowohl gut getarnt in einem Mosaik von Schnee, Fels und alpinem Rasen durch sein st\u00e4ndig wechselndes Federkleid, als auch sehr k\u00e4ltetolerant ist es gut angepasst an das schroffe Habitat oberhalb der Baumgrenze in den Alpen.<br \/>\nBedingt durch den Klimawandel und menschliche St\u00f6rungen in ihrem Lebensraum ist ihr Bestand vielerorts jedoch r\u00fcckl\u00e4ufig. Das Schneehuhn gilt als Klimawandel-Verlierer, da es bei steigenden Temperaturen, im Gegensatz zu Arten niedrigerer Lagen, nicht noch h\u00f6her in k\u00fchlere Lagen ausweichen kann. Um diesen Trend im Nationalpark Ges\u00e4use zu \u00fcberwachen und den Schneehuhn Bestand bestm\u00f6glich zu erhalten, wurde dieses Jahr der erste Schritt hin zu einem langfristigen Monitoring gesetzt. Dass es in unserem Nationalpark Schneehuhn-Populationen gibt, war uns schon lange bekannt, jedoch war es n\u00f6tig genaue Individuenzahlen an ausgew\u00e4hlten Standorten zu erheben, um so die Populationsgr\u00f6\u00dfe zu sch\u00e4tzen und langfristige Trends und Ver\u00e4nderungen erkennen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Um das zu erreichen wurden dieses Jahr an zwei verschiedenen Standorten innerhalb des Nationalparks insgesamt drei Mal Schneeh\u00fchner gez\u00e4hlt. Beide Referenzgebiete besitzen je eine Fl\u00e4che von circa einem Quadratkilometer, wodurch bei jeder Z\u00e4hlung zwischen f\u00fcnf und sechs Mitarbeiter:innen beteiligt waren, um die Fl\u00e4che ausreichend abzudecken.<br \/>\nSchneeh\u00fchner sind d\u00e4mmerungsaktive Tiere, eine Anpassung um die Aktivit\u00e4tsphasen ihrer Fressfeinde zu vermeiden. Um die Tiere in ihrer aktivsten Phase beobachten zu k\u00f6nnen und so die Chance zu nutzen so viele Schneeh\u00fchner wie m\u00f6glich zu identifizieren, mussten die Z\u00e4hlungen an den Rhythmus der Tiere angepasst werden. Praktisch hie\u00df das f\u00fcr die Kolleg:innen, vor Sonnenaufgang, um circa 3 Uhr in der Fr\u00fch aufzustehen und um 4 Uhr mit dem Z\u00e4hlen zu beginnen. Der resultierende Schlafmangel, die K\u00e4lte und die N\u00e4sse wurden dabei durch die Faszination so seltene Tiere zu beobachten in Kombination mit einem atemberaubenden Sonnenaufgang ausgeglichen.<br \/>\nVor allem der charakteristische Ruf des Schneehuhns, der stark an das Knarren einer alten T\u00fcr erinnert, war die wichtigste Hilfe, um die H\u00e4hne im Gel\u00e4nde aufsp\u00fcren und z\u00e4hlen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Pro Z\u00e4hlung wurde etwa drei Stunden lang gez\u00e4hlt und direkt danach die aufgenommenen Daten miteinander verglichen. Anhand des Vergleichs und der Auswertung der Daten wurde auf die vorhandene Individuenzahl der H\u00e4hne im Untersuchungsgebiet gesch\u00e4tzt. Durch die Anzahl der H\u00e4hne kann in der Brutsaison des Weiteren auch auf die Anzahl der Hennen und Territorien geschlossen und so eine Sch\u00e4tzung f\u00fcr die gesamte Populationsgr\u00f6\u00dfe der zwei Standorte gewonnen werden.<br \/>\nDie Ergebnisse der diesj\u00e4hrigen Z\u00e4hlung lassen auf 6 bis 7 H\u00e4hne in einem und 7 bis 9 H\u00e4hne im anderen Gebiet schlie\u00dfen. Weiterf\u00fchrendes Monitoring in den n\u00e4chsten Jahren wird wom\u00f6glich einen Aufschluss \u00fcber die tats\u00e4chliche Populationsgr\u00f6\u00dfe, ihren Trend im Zusammenhang mit dem Klimawandel, und potenziellen Aktionsbedarf, um sie zu erhalten, geben.<\/p>\n<\/div>\n\n    <\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_34c825f3229cd6b1e5b99cb2520787aa' class='lightpress__section lightpress__section--headline lightpress__section--full_width lightpress__section--'><div class=\"headline\">\n    <h2 class=\"headline__title uppercase color-headline-light\">Preise f\u00fcr Forschung im Ges\u00e4use<\/h2>\n    <hr class=\"headline__rule\">\n            <div class=\"headline__text color-text-grey\"><p>Freitag, 14.06.2024, geschrieben von Alexander Maringer<\/p>\n<\/div>\n    <\/div>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_e95eef5a1d33216e8856388705ee59ab' class='lightpress__section lightpress__section--image lightpress__section--full_width lightpress__section--'>                        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/wp-content\/uploads\/2024_06_25_Forschungspreis_NPAustria_Alon_Mekin_2024-59-scaled.jpg\" alt=\"Forschungspreis 2024\" \/>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_c645ef7e3e707acc10d5b124b6732402' class='lightpress__section lightpress__section--text lightpress__section--full_width lightpress__section--'>    <div><p>J\u00e4hrlich vergibt Nationalparks Austria Forschungspreise an junge Wissenschaftler:innen. Am 03. Juni 2024 fand die feierliche Urkundenverleihung im Klimaschutzministerium in Wien statt, bei der sich alles um die Forschung in den \u00f6sterreichischen Nationalparks drehte. Die wissenschaftlichen Arbeiten wurden dabei kurz vorgestellt und anschlie\u00dfend die Urkunden \u00fcberreicht. Die Auszeichnungen zeigen die Vielfalt der Forschung im Nationalpark sehr deutlich:<\/p>\n<ul>\n<li>Stefan Ulz, TU Graz: <a href=\"https:\/\/www.parcs.at\/npg\/mmd_fullentry.php?docu_id=54018\">Green&#8217;s Function Method for the Analysis of Soil Heat Flux in the Mountain Group Ges\u00e4use<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li>Nora Landl, Universit\u00e4t Graz: <a href=\"https:\/\/www.parcs.at\/npg\/mmd_fullentry.php?docu_id=51200\">Untersuchung der Auswirkungen menschlicher Aktivit\u00e4t auf die geomorphologischen Prozesse des K\u00fchgrabens im Nationalpark Ges\u00e4use unter Verwendung von UAV-Daten<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li>Moritz Ladurner, Universit\u00e4t Innsbruck: <a href=\"https:\/\/www.parcs.at\/npg\/mmd_fullentry.php?docu_id=53084\">Pflanzengro\u00dfrestanalytische Rekonstruktion der sp\u00e4tglazialen und holoz\u00e4nen Floren- und Vegetationsgeschichte im und in der Umgebung des Sulzkarsees<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li>Angelika Kosjek, Privaten P\u00e4dagogische Hochschule Augustinum: <a href=\"https:\/\/www.parcs.at\/npg\/mmd_fullentry.php?docu_id=51571\">Verbesserung des Umweltbewusstseins durch das Partnerschulprojekt des Nationalparks Ges\u00e4use<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mehr zu Abschlussarbeiten und Forschungsantr\u00e4gen im Nationalpark Ges\u00e4use:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/nationalpark-mitgestalten\/forschungskooperation\/\">https:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/nationalpark-mitgestalten\/forschungskooperation\/<\/a><\/p>\n<\/div>\n\n    <\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_834542196671eba4dcf674cfeb7fbd3f' class='lightpress__section lightpress__section--headline lightpress__section--full_width lightpress__section--'><div class=\"headline\">\n    <h2 class=\"headline__title uppercase color-headline-light\">Die Flussuferl\u00e4ufer sind da!<\/h2>\n    <hr class=\"headline__rule\">\n            <div class=\"headline__text color-text-grey\"><hr class=\"headline__rule\" \/>\n<div class=\"headline__text color-text-grey\">\n<p>Dienstag, 16.04.2024, geschrieben von Andreas Hollinger<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n    <\/div>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_5051f95aafa83024a0dfa202e60e1323' class='lightpress__section lightpress__section--image lightpress__section--full_width lightpress__section--'>                        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/wp-content\/uploads\/Fluffi-2024.jpg\" alt=\"Flussuferl\u00e4ufer 2024\" \/>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_0d3c582a22cfd7fd9eff206c6adf44cf' class='lightpress__section lightpress__section--text lightpress__section--full_width lightpress__section--'>    <div><p>Etwas fr\u00fcher als letztes Jahr trafen am 07. April die ersten Flussuferl\u00e4ufer im Nationalpark ein. Sofort nach der Ankunft stellten sich offenbar auch schon Fr\u00fchlingsgef\u00fchle ein. Was daraus wird, wird sich zeigen. Eine Tafel mit der aktuellen Zahl an Brutpaaren und Jungv\u00f6gel informiert bei der Beobachtungsh\u00fctte beim \u201eLeierweg\u201c.<\/p>\n<\/div>\n\n    <\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_f82614ff2a3d7ac1c01f078e72ca2a2c' class='lightpress__section lightpress__section--headline lightpress__section--full_width lightpress__section--'><div class=\"headline\">\n    <h2 class=\"headline__title uppercase color-headline-light\">Volksz\u00e4hlung bei den Schneeh\u00fchnern &#8211; Hilf mit!<\/h2>\n    <hr class=\"headline__rule\">\n            <div class=\"headline__text color-text-grey\"><p>Donnerstag, 08.02.2024, geschrieben von Andreas Hollinger<\/p>\n<\/div>\n    <\/div>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_6be51186f54b71e73b94bd7d7728c255' class='lightpress__section lightpress__section--image lightpress__section--full_width lightpress__section--'>                        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/wp-content\/uploads\/Fliegendes-Schneehuhn.jpg\" alt=\"Schneehuhn im Flug\" \/>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_ec5c02baadd5fac53b32b5fb2f7dddaf' class='lightpress__section lightpress__section--text lightpress__section--full_width lightpress__section--'>    <div><p>Wie viele Schneeh\u00fchner leben aktuell im Nationalpark Ges\u00e4use? Wir wissen es selber nicht genau! Aus diesem Grund werden wir versuchen, sie zu z\u00e4hlen oder besser gesagt, einzelne Bereiche genauer beobachten und daraus auf einen Gesamtbestand schlie\u00dfen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Habt auch ihr im Nationalpark Ges\u00e4use Schneeh\u00fchner gesichtet? Schreibt uns bitte wann und wo genau: <a class=\"highlight-facebook highlight-facebook-url\" href=\"https:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/nationalpark-mitgestalten\/beobachtung-melden\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Zum Onlineformular<\/a><\/p>\n<\/div>\n\n    <\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_782ef0062ba8b339c1acdbfa503a0508' class='lightpress__section lightpress__section--headline lightpress__section--full_width lightpress__section--'><div class=\"headline\">\n    <h2 class=\"headline__title uppercase color-headline-light\">Masterarbeit &#8222;Steinadler&#8220;<\/h2>\n    <hr class=\"headline__rule\">\n            <div class=\"headline__text color-text-grey\"><p>Donnerstag, 21.12.2023, geschrieben von Rebekka Kreikenbohm<\/p>\n<\/div>\n    <\/div>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_a9a3a1213b15f6efcc43ea59d7943b06' class='lightpress__section lightpress__section--image lightpress__section--full_width lightpress__section--'>                        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/wp-content\/uploads\/Rebekka_Bild_vonH.Woelger.jpg\" alt=\"Rebekka Kreikenbohm\" \/>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_ab1be48c611e9abfe4b125016a697ff3' class='lightpress__section lightpress__section--text lightpress__section--full_width lightpress__section--'>    <div><p>Rebekka Kreikenbohm hat in ihrer Masterarbeit den Einfluss von Wetter und Klima auf die Brutleistung der Steinadler in den N\u00f6rdlichen Kalkalpen untersucht. In die Analysen flossen unter anderem Brutdaten aus 18 Jahren Monitoring des Nationalparks Ges\u00e4use mit ein. Dabei wurden sowohl Wettereinfl\u00fcsse im Winter vor Brutbeginn, als auch w\u00e4hrend der Ei- und Nestlingsphase betrachtet. \u00dcberraschenderweise begannen die Adler nach kaltem und niederschlagsreichem Wetter im Winter h\u00e4ufiger mit der Brut und hatten nach \u00e4hnlichen Wetterbedingungen im Fr\u00fchjahr einen h\u00f6heren Schlupferfolg. Zwar ist der Energiebedarf f\u00fcr die V\u00f6gel bei K\u00e4lte gr\u00f6\u00dfer, jedoch k\u00f6nnten sie von einem verbesserten Nahrungsangebot und einer reduzierten menschlichen Aktivit\u00e4t bei Schlechtwetter im Gebirge profitiert haben. Die Auswirkungen des Klimawandels, mit w\u00e4rmeren Wintern und weniger Schnee im Fr\u00fchjahr, k\u00f6nnten die Steinadler der N\u00f6rdlichen Kalkalpen zuk\u00fcnftig vor Herausforderungen stellen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Arbeit fand im Rahmen des grenz\u00fcberschreitenden Steinadlerprojektes statt, das vom Max-Planck-Institut f\u00fcr Verhaltensbiologie, Radolfzell koordiniert wird, in enger Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Vogelwarte Sempach und der Konrad-Lorenz-Forschungsstelle f\u00fcr Verhaltens- und Kognitionsbiologie, Gr\u00fcnau im Almtal. Betreut wurde die Arbeit von Assistant Prof. Dr. Petra Sumasgutner (Uni Wien), Dr. Matthias Loretto (TU M\u00fcnchen) und Prof. Dr. Sonia Kleindorfer (Uni Wien).<\/p>\n<\/div>\n\n    <\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_7eb91e99b2d74b1abb3364f34c95d408' class='lightpress__section lightpress__section--image lightpress__section--full_width lightpress__section--'>                        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/wp-content\/uploads\/Revierpaar_Winter_vonR.Kreikenbohm.jpg\" alt=\"Revierpaar Steinadler Winter\" \/>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_f00ff5180830093fddf56d63a1d61563' class='lightpress__section lightpress__section--headline lightpress__section--full_width lightpress__section--'><div class=\"headline\">\n    <h2 class=\"headline__title uppercase color-headline-light\">Masterarbeit &#8222;Klimasysteme Messen&#8220;<\/h2>\n    <hr class=\"headline__rule\">\n            <div class=\"headline__text color-text-grey\"><p>Montag, 30.10.2023, geschrieben von Stephan Ulz<\/p>\n<\/div>\n    <\/div>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_8f2f08030a4972945b2e66a181ef9296' class='lightpress__section lightpress__section--image lightpress__section--full_width lightpress__section--'>                        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/wp-content\/uploads\/logger.png\" alt=\"Ein vergrabener Logger zur Messung, (c) Nationalpark Ges\u00e4use Archiv\" \/>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_446e032ebe296a214b238e78cb5f7043' class='lightpress__section lightpress__section--text lightpress__section--full_width lightpress__section--'>    <div><p>Stephan Ulz ist Physiker und hat sich in seiner Masterarbeit mit essentiellen Klimavariablen, welche den Zustand des Erdklimas beschreiben, besch\u00e4ftigt. In seiner Arbeit hat er die Daten von Bodentemperaturloggern im Nationalpark ausgewertet und eine Gleichung entwickelt, welche den Bodenw\u00e4rmestrom herleitet. Ein wichtiger Beitrag, um die Klimaver\u00e4nderung im Nationalpark zu erfassen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wie ist es um den Zustand des Klimasystems bzw. von \u00d6kosystemen bestellt? Um diese Frage zu beantworten, wurden spezielle Zustandsgr\u00f6\u00dfen definiert. Wichtige Vertreter diesbez\u00fcglich sind die Temperatur und der W\u00e4rmestrom an der Erd- bzw. Bodenoberfl\u00e4che. Aber wie misst man diese? Man k\u00f6nnte ein Thermometer an die Erde halten, dann steht man aber vor dem Problem, dass man nicht mehr sagen kann, ob man die Temperatur des Bodens oder die der Luft misst. Au\u00dferdem kann man mit einem Thermometer nichts \u00fcber W\u00e4rmestr\u00f6me aussagen. Oder doch? Was tut man also? Man vergr\u00e4bt das Thermometer.<\/p>\n<p>Wir wollen aber doch die Temperatur und den W\u00e4rmestrom an der Bodenoberfl\u00e4che wissen. Kein Problem, die Mathematik hilft uns! Ein bisschen Modellieren, ein bisschen Gleichungen L\u00f6sen und das Ganze in den Computer getippt. Voil\u00e0, schon haben wir die Temperatur an der Erdoberfl\u00e4che gefunden, als Extra gibts den W\u00e4rmestrom und noch weiter wichtige Gr\u00f6\u00dfen mit dazu. In K\u00fcrze erh\u00e4ltlich in der Datenbank.<\/p>\n<\/div>\n\n    <\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_6ece937ba3488dab8425ee732fff184d' class='lightpress__section lightpress__section--image lightpress__section--full_width lightpress__section--'>                        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/wp-content\/uploads\/foto_stephan.jpg\" alt=\"Stephan Ulz beim Klettern im Ges\u00e4use, ein Ausgleich zum Gleichungen l\u00f6sen, (c) Stephan Ulz\" \/>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_374f63e493e722748190350963573d8a' class='lightpress__section lightpress__section--headline lightpress__section--full_width lightpress__section--'><div class=\"headline\">\n    <h2 class=\"headline__title uppercase color-headline-light\">H\u00f6hlenforschung im Ges\u00e4use<\/h2>\n    <hr class=\"headline__rule\">\n            <div class=\"headline__text color-text-grey\"><p>Dienstag, 10.10.2023, geschrieben von Gudrun Bruckner; Bilder: E. Herrmann und G. Bruckner<\/p>\n<\/div>\n    <\/div>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_81d943b8bca44650f95d0f332250f2a4' class='lightpress__section lightpress__section--image lightpress__section--full_width lightpress__section--'>                        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/wp-content\/uploads\/IMG_9650-1643-86-Kopie.jpg\" alt=\"H\u00f6hlenforscher in der Hollinger-Eish\u00f6hle\" \/>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_0f59256759a172fbb7902d00ff3b2cc1' class='lightpress__section lightpress__section--text lightpress__section--full_width lightpress__section--'>    <div><p>Schon seit \u00fcber 20 Jahren kommen Mitglieder des Verbandes \u00d6sterreichischer H\u00f6hlenforschung f\u00fcr eine Woche lang im Sp\u00e4tsommer in die Ges\u00e4useberge. Denn hier gibt es in ihrem Fachgebiet nach wie vor gro\u00dfen Forschungsbedarf. Da die Karstlandschaft des Ges\u00e4uses sehr steil und schroff ist, sind viele H\u00f6hlen senkrechte Sch\u00e4chte, was die Zug\u00e4nglichkeit erschwert und die H\u00f6hlenforscher:innen immer wieder vor Herausforderungen stellt. Heuer konnten wiederum neue H\u00f6hlensysteme erkundet und kartiert werden. Bei der Vermessung der Schneekareish\u00f6hle in der Hochtorgruppe drangen die Forscher:in bis in \u00fcber 500 Meter unter die Oberfl\u00e4che vor. Die neu entdeckte Hollinger-Eish\u00f6hle ist mit 460 Metern L\u00e4nge und 60 Metern Tiefe bislang die gr\u00f6\u00dfte H\u00f6hle im Buchstein-Massiv. Die Forscher:innen waren nicht nur unter Tage aktiv, es wurden auch geologische Ph\u00e4nomene an der Oberfl\u00e4che dokumentiert. Wissenschaftlich h\u00f6chst interessant k\u00f6nnten die Sedimentproben und H\u00f6hlenwandreste vom Buchstein werden. Hier wurden Sedimentprofile aufgenommen und Kohle-f\u00fchrende Gesteinsproben gesammelt, von welchen nun durch Pollenreste im Sediment eine Altersbestimmung vorgenommen werden soll. Jene Ergebnisse werden uns mehr \u00fcber die geomorphologische Entwicklung des Buchsteinstocks verraten. Vielleicht gab es hier schon viel fr\u00fcher Karsterscheinungen und H\u00f6hlenbildung als bisher angenommen.<\/p>\n<\/div>\n\n    <\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_27f1c0195f93a6fcb1964a1346d11da6' class='lightpress__section lightpress__section--image lightpress__section--full_width lightpress__section--'>                        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/wp-content\/uploads\/IMG_2312.jpg\" alt=\"Gesteinsprobe mit pal\u00e4obiologischen Einschl\u00fcssen\" \/>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_2cce340125dee8b396504f47439f7cbf' class='lightpress__section lightpress__section--text lightpress__section--full_width lightpress__section--'>    <div><p>Gesteinsprobe mit pal\u00e4obiologischen Einschl\u00fcssen<\/p>\n<\/div>\n\n    <\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_2142062302c053f8cb97c6df963f106d' class='lightpress__section lightpress__section--image lightpress__section--full_width lightpress__section--'>                        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/wp-content\/uploads\/IMG_2223.jpg\" alt=\"\" \/>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_18ad231b1b695b4a9fac298f5a39d1ac' class='lightpress__section lightpress__section--text lightpress__section--full_width lightpress__section--'>    <div><p>Dokumentation der Sedimentprofile<\/p>\n<\/div>\n\n    <\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_250ba195d66ca5eecf9d4e79c913dc7b' class='lightpress__section lightpress__section--headline lightpress__section--full_width lightpress__section--'><div class=\"headline\">\n    <h2 class=\"headline__title uppercase color-headline-light\">Mykologischer Hotspot hartelsgraben<\/h2>\n    <hr class=\"headline__rule\">\n            <div class=\"headline__text color-text-grey\"><p>Montag, 09.10.2023, geschrieben von Gernot Friebes<\/p>\n<\/div>\n    <\/div>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_0d9e9f078ac377d1c8e7929425d8e977' class='lightpress__section lightpress__section--image lightpress__section--full_width lightpress__section--'>                        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/wp-content\/uploads\/ag_Cre_mal-2.jpg\" alt=\"Crepidotus malachioides, Gernot Friebes\" \/>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_2125330fb6956d2f7329e3c678eb302a' class='lightpress__section lightpress__section--text lightpress__section--full_width lightpress__section--'>    <div><p>Der Hartelsgraben geh\u00f6rt aufgrund seines Totholzreichtums und der hohen Luftfeuchtigkeit aus pilzkundlicher Sicht zweifellos zu den besonders interessanten Gebieten des Nationalparks. Obwohl der Graben schon mehrfach von Mykologen kartiert wurde, konnten bei zwei Begehungen im heurigen Sommer zahlreiche interessante und f\u00fcr das Gebiet neue Arten beobachtet werden. Darunter sind sogar f\u00fcnf neue Nachweise f\u00fcr die Steiermark und zwei Erstnachweise f\u00fcr \u00d6sterreich zu nennen, allesamt holzbewohnende Pilze: Das Blassorange Stummelf\u00fc\u00dfchen (Crepidotus ehrendorferi), das Kopfzellige Kugelsporige Stummelf\u00fc\u00dfchen (Crepidotus malachioides; siehe Foto), der Spindelzystiden-Breirindenpilz (Hyphoderma involutum), die Rundsporige Kopfzystiden-Repetobasidie (Repetobasidium vestitum) und der Orangebraune Fichtenschichtpilz (Veluticeps ambigua), jeweils neu f\u00fcr die Steiermark, sowie als Neufunde f\u00fcr \u00d6sterreich die beiden Rindenpilze Basidiodendron radians und Peniophorella martinii, welche keine deutschen Namen besitzen. Zwei der festgestellten Arten sind zudem in der \u00f6sterreichweiten Roten Liste als \u201egef\u00e4hrdet\u201c (Kat. 3 \u2013 VU) eingestuft, vier sogar als \u201estark gef\u00e4hrdet\u201c (Kat. 2 \u2013 EN)!<\/p>\n<\/div>\n\n    <\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_09bd05265a450b8a08d28a068e323554' class='lightpress__section lightpress__section--headline lightpress__section--full_width lightpress__section--'><div class=\"headline\">\n    <h2 class=\"headline__title uppercase color-headline-light\">Experiment zur Borkenk\u00e4fer Entwicklung<\/h2>\n    <hr class=\"headline__rule\">\n            <div class=\"headline__text color-text-grey\"><p>Mittwoch, 23.08.2023, geschrieben von Alexander Maringer<\/p>\n<\/div>\n    <\/div>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_2d4e4c00b6adbbbeae97579ab1856b41' class='lightpress__section lightpress__section--image lightpress__section--full_width lightpress__section--'>                        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/wp-content\/uploads\/Borken.jpg\" alt=\"Borkenk\u00e4ferexperiment\" \/>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_8c75b1c5b592973270830219572f14b0' class='lightpress__section lightpress__section--text lightpress__section--full_width lightpress__section--'>    <div><p>Im Nationalpark Ges\u00e4use wurde an unterschiedlichen Standorten ein Experiment zur Borkenk\u00e4ferentwicklung gestartet. Dabei handelt es sich um einen Kasten mit feinmaschigem Netz, in dem sich bereits eine abgez\u00e4hlte Anzahl an Borkenk\u00e4fern befindet. Es wirken lediglich Klimaeinfl\u00fcsse, Insekten k\u00f6nnen hier weder rein noch raus. Dieses Freilandexperiment erg\u00e4nzt umfangreiche Laborarbeiten auf der BOKU in Wien.<\/p>\n<\/div>\n\n    <\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_d70a88f710e07576f1521762ce8aebfb' class='lightpress__section lightpress__section--headline lightpress__section--full_width lightpress__section--'><div class=\"headline\">\n    <h2 class=\"headline__title uppercase color-headline-light\">Genau hingeschaut: das Draim\u00e4nnige Grimaldimoos<\/h2>\n    <hr class=\"headline__rule\">\n            <div class=\"headline__text color-text-grey\"><p>Freitag, 11.08.2023, geschrieben von Alexander Maringer<\/p>\n<\/div>\n    <\/div>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_1d02ce2041a6aca0a0e97a0e94b64b6b' class='lightpress__section lightpress__section--image lightpress__section--full_width lightpress__section--'>                        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/wp-content\/uploads\/Grimaldi.jpg\" alt=\"Dreim\u00e4nnige Grimaldimoos\" \/>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_a31b3b010873ddc496f530c7c6d768e7' class='lightpress__section lightpress__section--text lightpress__section--full_width lightpress__section--'>    <div><p>In Zusammenarbeit mit der Uni Wien (Mag. Dr. Harald Zechmeister) untersucht die Naturschutzstudentin Anna-Lena Hauser das Fels-Grimaldimoos \u201eMannia triandra\u201c, welches im Nationalpark Ges\u00e4use beheimatet ist. Es handelt sich um eine gef\u00e4hrdete Art mit speziellen Standortanspr\u00fcchen, welche in der Flora-Fauna-Habitatrichtlinie (FFH-RL) der Europ\u00e4ischen Union gelistet ist. Von M\u00e4rz bis zum Ende der \u00dcberlebensdauer der Population wird die Entwicklung des Mooses an verschiedenen Fundorten untersucht. Dabei werden auch Temperatur und Luftfeuchtigkeit der einzelnen Standorte gemessen. Das winzige Moos zeigt eindrucksvoll wie sch\u00f6n und spannend auch die ganz kleinen Dinge sein k\u00f6nnen.<\/p>\n<\/div>\n\n    <\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_19c8f7f2b0bd681ba7da038186157659' class='lightpress__section lightpress__section--headline lightpress__section--full_width lightpress__section--'><div class=\"headline\">\n    <h2 class=\"headline__title uppercase color-headline-light\">VOGELMARKER ZUM SCHUTZ DER RAUFUSSH\u00dcHNEr<\/h2>\n    <hr class=\"headline__rule\">\n            <div class=\"headline__text color-text-grey\"><p>Dienstag, 18.07.2023, geschrieben von Alexander Maringer<\/p>\n<\/div>\n    <\/div>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_ea6d66d5fa8b62f859925dcedfdf1041' class='lightpress__section lightpress__section--image lightpress__section--full_width lightpress__section--'>                        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/wp-content\/uploads\/Ennstalerhuette-32-Kopie-scaled.jpg\" alt=\"Vogelmarker\" \/>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_e698e5a504c3565af9efa10f5a1d3905' class='lightpress__section lightpress__section--text lightpress__section--full_width lightpress__section--'>    <div><p>Der Nationalpark Ges\u00e4use beherbergt gesch\u00fctzte Raufu\u00dfhuhnarten, wie Auer- und Birkhuhn. Tragseile oder Freileitungen in Kronendachh\u00f6he stellen eine Gefahr f\u00fcr die V\u00f6gel dar. Experten empfehlen daher, die Hindernisse f\u00fcr die Tiere sichtbar zu machen.<br \/>\nEines der Auerhuhnvorkommen im Nationalpark befindet sich im Gstatterbodener Kessel. Gelangt man h\u00f6her hinauf, betritt man den Lebensraum der Birkh\u00fchner. Beide Lebensr\u00e4ume werden von der Materialseilbahn zur Ennstaler H\u00fctte durchschnitten. Um m\u00f6glichen Kollisionen vorzubeugen, konnten wir in enger Abstimmung mit den H\u00fcttenwirten und dem Alpenverein Steyr die Montage von sogenannten \u201eVogelschutzmarkern\u201c umsetzen. Es handelt sich um F\u00e4hnchen aus robustem Kunststoff, welche auf ein Hilfsseil geklippt werden. Sie sind auff\u00e4llig gef\u00e4rbt und reflektieren, um so die durchfliegenden V\u00f6gel vor dem Hindernis zu warnen.<\/p>\n<\/div>\n\n    <\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_7aae791bfd5a73ce0692c815e11e427b' class='lightpress__section lightpress__section--headline lightpress__section--full_width lightpress__section--'><div class=\"headline\">\n    <h2 class=\"headline__title uppercase color-headline-light\">Insekten-Zelte f\u00fcr Daten zur Biodiversit\u00e4t<\/h2>\n    <hr class=\"headline__rule\">\n            <div class=\"headline__text color-text-grey\"><p>Mittwoch, 31.05.2023, geschrieben von Alexander Maringer<\/p>\n<\/div>\n    <\/div>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_49aada107b968b59de9e2e0f90e9c0b3' class='lightpress__section lightpress__section--image lightpress__section--full_width lightpress__section--'>                        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/wp-content\/uploads\/IMG-20230531-WA0003.jpg\" alt=\"Insektenfalle K\u00f6lblalm\" \/>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_99a7daf139ab1106f8993782ae5c0fd3' class='lightpress__section lightpress__section--text lightpress__section--full_width lightpress__section--'>    <div><p>\u00dcber der K\u00f6lblalmh\u00fctte wurde im Rahmen eines EU-weiten Projekts eine zeltartige Insektenfalle installiert. Hier werden wichtige Biodiversit\u00e4tsdaten erhoben und auch modernste DNA-Methoden angewandt.<\/p>\n<\/div>\n\n    <\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_0488a302dcf3c47bd46bffb5c7ac0690' class='lightpress__section lightpress__section--headline lightpress__section--full_width lightpress__section--'><div class=\"headline\">\n    <h2 class=\"headline__title uppercase color-headline-light\">Welcome back Fluffi!<\/h2>\n    <hr class=\"headline__rule\">\n            <div class=\"headline__text color-text-grey\"><p>Mittwoch, 26.04.2023, geschrieben von Alexander Maringer<\/p>\n<\/div>\n    <\/div>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_f75cb11c598e19857a7e734593031cd7' class='lightpress__section lightpress__section--image lightpress__section--full_width lightpress__section--'>                        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/wp-content\/uploads\/Fluffi-scaled.jpg\" alt=\"\" \/>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_9e0f1c88df2a50a019bf23bbc5ce8ebb' class='lightpress__section lightpress__section--text lightpress__section--full_width lightpress__section--'>    <div><p>Die Freude \u00fcber die langersehnte Ankunft der Flussuferl\u00e4ufer im Nationalpark Ges\u00e4use ist gro\u00df. Diese Zugv\u00f6gel fliegen jedes Jahr von Afrika nach Norden und verbringen den Sommer im Ges\u00e4use um zu br\u00fcten und ihre jungen gro\u00dfzuziehen. Dieses Jahr wurden die ersten Ank\u00f6mmlinge trotz schlechtem Wetter am 12.4. gesichtet. Das freudige Ereignis feierte das Nationalpark Team mit dem selbstgebrauten Fluffi-Bier von Nationalparkmitarbeiter Markus Blank. Dazu gab es Fluffi-Kuchen und einige lustige Verkleidungen im Vogelstil.<\/p>\n<\/div>\n\n    <\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_99af419315034748900e15a4d4a1fdc2' class='lightpress__section lightpress__section--headline lightpress__section--full_width lightpress__section--'><div class=\"headline\">\n    <h2 class=\"headline__title uppercase color-headline-light\">Zwei neue Arten f\u00fcr den Nationalpark Ges\u00e4use!<\/h2>\n    <hr class=\"headline__rule\">\n            <div class=\"headline__text color-text-grey\"><p>Montag, 19.09.2022, geschrieben von Barbara Bock<\/p>\n<\/div>\n    <\/div>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_2d81f0a5ecb7310a14032def8a4acaca' class='lightpress__section lightpress__section--image lightpress__section--full_width lightpress__section--'>                        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/wp-content\/uploads\/Mannia_triandra_cH.-Zechmeister-scaled.jpg\" alt=\"\" \/>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_b254a77b0a932a285a8070142ae2d01a' class='lightpress__section lightpress__section--text lightpress__section--full_width lightpress__section--'>    <div><p><strong>Zwei neue Arten f\u00fcr den Nationalpark Ges\u00e4use!<\/strong><\/p>\n<p>Durch eine gezielte Nachsuche von den beiden Bryologen Harald Zechmeister und Michaela Kropik konnten diesen Sommer gleich zwei neue Moosarten der FFH-Richtlinie Anhang II gefunden werden. Dabei handelt es sich um die zwei kleinen, schwer zu bestimmenden Lebermoos-Arten <em>Mannia triandra<\/em><em>, das Fels-Grimaldimoos, <\/em>und <em>Scapania carinthiaca<\/em><em>, K\u00e4rntner Spatenmoos<\/em>. <em>Mannia triandra<\/em> konnte gleich an sieben Standorten innerhalb des Nationalparks festgestellt werden. <em>Scapania carinthiaca<\/em> immerhin an drei. Beide Arten scheinen im Nationalpark nicht gef\u00e4hrdet zu sein. Die hohe Standortdynamik kommt ihnen hier sehr entgegen: Als konkurrenzschwache Arten sind sie auf neu entstandene Kleinstandorte angewiesen, an denen die Konkurrenz noch gering ist. Lokales Aussterben kann bei einem ausreichenden Angebot neuer Ersatzfl\u00e4chen durch Wiederbesiedlung ausgeglichen werden. Der Nationalpark Ges\u00e4use hat aufgrund seiner naturr\u00e4umlichen Gegebenheiten und der vitalen Best\u00e4nde beider Arten eine hohe Verantwortung f\u00fcr deren \u00dcberleben in \u00d6sterreich und Europa.<\/p>\n<\/div>\n\n    <\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_0be1b52271a343f7164e8342fe3fc445' class='lightpress__section lightpress__section--headline lightpress__section--full_width lightpress__section--'><div class=\"headline\">\n    <h2 class=\"headline__title uppercase color-headline-light\">Ges\u00e4use-Forschung international top<\/h2>\n    <hr class=\"headline__rule\">\n            <div class=\"headline__text color-text-grey\"><p>Donnerstag, 15.09.2022, geschrieben von Alexander Maringer, Foto von Aslan Kudrnofsky<\/p>\n<\/div>\n    <\/div>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_4d16ca14a68c81b958680c5d641a4417' class='lightpress__section lightpress__section--image lightpress__section--full_width lightpress__section--'>                        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/wp-content\/uploads\/\u00a9AslanKudrnofsky-5122.jpg\" alt=\"\" \/>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_714c8f42e5b1e5f4e8633cfaf216e850' class='lightpress__section lightpress__section--text lightpress__section--full_width lightpress__section--'>    <div><p>Unter dem Titel \u201eSchutzgebiete begegnen der Biodiversit\u00e4tskrise\u201c fand von 7. bis 9. September das Nationalparks Austria Forschungssymposium am Campus der Universit\u00e4t Wien statt.\u00a0 \u00dcber 100 Forschende pr\u00e4sentierten ihre Arbeit aus internationalen Schutzgebieten. Im Mittelpunkt stand die Rolle der Schutzgebiete im globalen Wandel, die Wildnisentwicklung und moderne Biodiversit\u00e4tsforschung.<\/p>\n<p>Aus der Ges\u00e4use-Forschung waren Christian Komposch (\u00d6koteam), Dorian Shire-Peterlechner (BOKU), Tobias K\u00f6stl (E.C.O.), Robert Schabetsberger (Uni Salzburg) sowie Christina Remschak, Magdalena Kaltenbrunner und Alexander Maringer mit Beitr\u00e4gen vertreten. In vielen weiteren Vortr\u00e4gen wurde die Vernetzung des Nationalpark Ges\u00e4use mit weiteren Forschungsgruppen, wie Austrian Barcode of Life (ABOL) und Global Observation Research Initiative in Alpine Environments (GLORIA) sichtbar.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Zu der Fachtagung kamen 350 Teilnehmer:innen zusammen. Das Programm setzte sich aus 25 Sessions mit 106 Einzelpr\u00e4sentationen sowie zahlreichen Posterbeitr\u00e4ge und vier Exkursionen zusammen. Hochaktuelle Problemstellungen wie der Zustand der Sodalacken im Nationalpark Neusiedler See &#8211; Seewinkel und dessen Folgen f\u00fcr Wasserv\u00f6gel, wurden genauso diskutiert wie die Pionierarbeit von Pilzen im Naturhaushalt oder das Potential neuer Technologien in der Forschung.<\/p>\n<\/div>\n\n    <\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_d0c11260a9973c64f677f8b176a5e3ac' class='lightpress__section lightpress__section--headline lightpress__section--full_width lightpress__section--'><div class=\"headline\">\n    <h2 class=\"headline__title uppercase color-headline-light\">Nationalparks Austria Forschungspreis<\/h2>\n    <hr class=\"headline__rule\">\n            <div class=\"headline__text color-text-grey\"><p>Geoelektrisches Monitoring in einem kalkalpinen Schotterk\u00f6rper,<br \/>\ngeschrieben von Raphael Gl\u00fcck<\/p>\n<\/div>\n    <\/div>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_a78ac1390d914a9f0db7f45d3ad84a35' class='lightpress__section lightpress__section--image lightpress__section--full_width lightpress__section--'>                        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/wp-content\/uploads\/Glueck_6-788c203a.jpg\" alt=\"\" \/>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_509704ba34602fdd548064296eb96d47' class='lightpress__section lightpress__section--text lightpress__section--full_width lightpress__section--'>    <div><p><strong><a href=\"https:\/\/www.nationalparksaustria.at\/de\/news-detail-aktuelles\/geoelektrisches-monitoring-in-einem-kalkalpinen-schotterkoerper.html\">Nationalparks Austria Forschungspreis: Geoelektrisches Monitoring in einem kalkalpinen Schotterk\u00f6rper<\/a><\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Diese Fallstudie besch\u00e4ftigt sich, unter Verwendung von geoelektrischem Monitoring, mit der Messung der elektrischen Leitf\u00e4higkeit in einem kalkalpinen Schotterk\u00f6rper. Die Ver\u00e4nderung der elektrischen Leitf\u00e4higkeit wurde von November 2019 bis Oktober 2020 (neun Gel\u00e4ndekampagnen) in einem Schottergraben im Nationalpark Ges\u00e4use (Johnsbachtal, Steiermark) w\u00e4hrend der Masterarbeit von Raphael Gl\u00fcck beobachtet.<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Im Schotter auf der Spur<\/strong><\/p>\n<p>Der Langgriesgraben in der Reichensteingruppe ist Teil eines Gerinnes mit hoher morphodynamischer Aktivit\u00e4t, der in den quer zum Graben verlaufenden Johnsbach entw\u00e4ssert. Der mit Haupt- sowie Wettersteindolomit, Hangschuttbrekzien und Raibler Schichten aufgef\u00fcllte Langgriesgraben besitzt einen m\u00e4chtigen Grundwasserk\u00f6rper, dessen Gr\u00f6\u00dfe und Lage durch Niederschlagsereignisse beeinflusst wird. Die Ver\u00e4nderung des Grundwasserk\u00f6rpers sowie das Steigen und Sinken des Grundwasserspiegels kann dabei aus dem spezifischen elektrischen Widerstand abgeleitet werden. Die geoelektrische Widerstandsmessung erfolgt in dieser Arbeit mit der Wenner-Konfiguration, in der Datenauswertung mit Res2Dinv wurden die Least-Squares und Time-Lapse Inversionsverfahren sowie Bedrock Detection verwendet.<\/p>\n<p><strong>Die elektrische Leitf\u00e4higkeit<\/strong><\/p>\n<p>Durch 17 Profile, mit vier bzw. zwei Meter Elektrodenabstand, konnte gezeigt werden, dass sich die elektrische Leitf\u00e4higkeit im Langgriesgraben durch klimatische Gegebenheiten im Jahresverlauf stark \u00e4ndert. Die Wiederholungsmessungen haben gezeigt, dass die elektrische Leitf\u00e4higkeit im Sommer an der Oberfl\u00e4che des Langgriesgrabens st\u00e4rker abnimmt als in den darunterliegenden Schichten. Bei h\u00e4ufigen Niederschlagsereignissen nimmt die elektrische Leitf\u00e4higkeit zu und f\u00fchrt zu einer ansteigenden Wassers\u00e4ttigung der Lockersedimente im Schotterk\u00f6rper und zur Regulierung von Lage und M\u00e4chtigkeit des Grundwasserk\u00f6rpers. Der Vergleich meteorologischer Daten des WegenerNets im Johnsbachtal konnte au\u00dferdem zeigen, dass die elektrische Leitf\u00e4higkeit im Herbst, sowohl an der Oberfl\u00e4che als auch im Untergrund signifikant ansteigt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.parcs.at\/npg\/mmd_fullentry.php?docu_id=49995\">Zur Masterarbeit<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nationalparksaustria.at\/de\/forschungspreis.html\">Infos zum Nationalparks Austria Forschungspreis<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Text und Foto: Raphael Gl\u00fcck<\/em><\/p>\n<\/div>\n\n    <\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_4ac3e56f740f95c4b510464b2dacc025' class='lightpress__section lightpress__section--headline lightpress__section--full_width lightpress__section--'><div class=\"headline\">\n    <h2 class=\"headline__title uppercase color-headline-light\">Studierende entdecken Artenvielfalt<\/h2>\n    <hr class=\"headline__rule\">\n            <div class=\"headline__text color-text-grey\"><p>Montag, 22.08.2022, geschrieben von Barbara Bock und Gernot Kunz<\/p>\n<\/div>\n    <\/div>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_01ab57203c69ed09cb5ab19e62650002' class='lightpress__section lightpress__section--image lightpress__section--full_width lightpress__section--'>                        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/wp-content\/uploads\/Leuchtabend_Kunz.jpg\" alt=\"\" \/>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_e5b007698933d2c6b5d7a93186168d60' class='lightpress__section lightpress__section--text lightpress__section--full_width lightpress__section--'>    <div><p><strong>Studierende entdecken Artenvielfalt<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Im Rahmen der neuen Lehrveranstaltung \u201eExkursionen zur Fauna \u00d6sterreichs\u201c lernen Studierende der Uni Graz unter der Leitung von Dr. Gernot Kunz die heimische Tierwelt in unterschiedlichsten Lebensr\u00e4umen der Steiermark kennen. Ende Juli war auch der Nationalpark Ges\u00e4use mit seinem unglaublich gro\u00dfen Endemiten-Reichtum Ziel dieser Lehrveranstaltung.<\/p>\n<p>Im Bereich des Ennsbodenweges wurden drei UV-Leuchtt\u00fcrme aufgestellt, um Nachtfalter &amp; Co. anzulocken. Zus\u00e4tzlich begaben sich die Studierenden im Umkreis auf die Suche nach jeglichem Getier am Boden, im Geb\u00fcsch und an den B\u00e4umen.<\/p>\n<p>So konnten in nur vier Stunden von 20:00-24:00 Uhr und trotz nicht ganz optimaler Wetterbedingungen insgesamt 700 Tiere beobachtet werden, welche in etwa 200 verschiedenen Arten angeh\u00f6ren. Darunter befinden sich die EU-gesch\u00fctze Spanische Flagge (<em>Euplagia quadripunctaria<\/em>), sowie der in der Steiermark ebenso gesch\u00fctzte Sch\u00f6nb\u00e4r (<em>Callimorpha dominula<\/em>) und zwei rotf\u00e4rbige Ordensb\u00e4nder (<em>Catocala nupta<\/em> und <em>Catocala erecta<\/em>). Um die erhobenen Datens\u00e4tze auch wissenschaftlich verf\u00fcgbar zu machen, wurden s\u00e4mtliche Tiere fotografisch dokumentiert und georeferenziert auf die Meldeplattform iNaturalist geladen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Alle diese Funde k\u00f6nnen auf der Projektseite \u201e<a href=\"https:\/\/www.inaturalist.org\/projects\/biodiversitaet-im-nationalpark-gesaeuse\">Biodiversit\u00e4t im Nationalpark Ges\u00e4use<\/a>\u201c \u00f6ffentlich\u00a0 durchst\u00f6bert werden.<\/p>\n<\/div>\n\n    <\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_367b8b2f6b2e10ecc20a69d0b4280f41' class='lightpress__section lightpress__section--headline lightpress__section--full_width lightpress__section--'><div class=\"headline\">\n    <h2 class=\"headline__title uppercase color-headline-light\">Gelungene Premiere<\/h2>\n    <hr class=\"headline__rule\">\n            <div class=\"headline__text color-text-grey\"><p>Mittwoch, 25.05.2022, geschrieben von Magdalena Kaltenbrunner<\/p>\n<\/div>\n    <\/div>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_cab3e55ab00844cd594831cfbf343fe3' class='lightpress__section lightpress__section--image lightpress__section--full_width lightpress__section--'>                        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/wp-content\/uploads\/Praesentation1-scaled.jpg\" alt=\"\" \/>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_ff1d4ec6a8c35ac503ca59f8f5fd4ad6' class='lightpress__section lightpress__section--text lightpress__section--full_width lightpress__section--'>    <div><p>Die City-Nature-Challenge 2022 ist vor\u00fcber. Bei der erfolgreichen weltweiten Aktion, konnten in vier Tagen fast 1,7 Millionen Beobachtungen von \u00fcber 50.000 Arten, darunter ca. 2200 gef\u00e4hrdete oder vom Aussterben bedrohte Arten, dokumentieren.<\/p>\n<p>Das Ges\u00e4use hat sich mit 1330 Beobachtungen von 457 Arten sehr gut geschlagen und liegt damit weltweit im guten Mittelfeld, in \u00d6sterreich auf dem 7. Platz!<\/p>\n<p>Waldschl\u00fcsselblume, Schneerose und Leberbl\u00fcmchen sind \u00fcbrigens jene Arten, welche bei uns am h\u00e4ufigsten notiert wurden. Am spannendsten fanden wir gef\u00e4hrdete Arten wie z.B. den Blauen Laufk\u00e4fer.<\/p>\n<p>Vielen Dank an alle, die flei\u00dfig mitgemacht haben. Allen voran Danke an die Juniorranger, die mit dem Handy einen Tag lang kreuz und quer unterwegs waren! N\u00e4chstes Jahr werden wir sicher wieder an dieser internationalen Challenge teilnehmen \u2013 die Ges\u00e4useregion ist ein Biodiversity-Hotspot und es gibt viel zu entdecken.<\/p>\n<\/div>\n\n    <\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_fbce10539f29cc266aa681c01c20d4fc' class='lightpress__section lightpress__section--headline lightpress__section--full_width lightpress__section--'><div class=\"headline\">\n    <h2 class=\"headline__title uppercase color-headline-light\">Welcome back! Die Flussuferl\u00e4ufer sind wieder da!<\/h2>\n    <hr class=\"headline__rule\">\n            <div class=\"headline__text color-text-grey\"><p>Donnerstag, 05.05.2022, geschrieben von Magdalena Kaltenbrunner<\/p>\n<\/div>\n    <\/div>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_7d2631455f383ce3c3446a711cb33de4' class='lightpress__section lightpress__section--image lightpress__section--full_width lightpress__section--'>                        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/wp-content\/uploads\/fluffy-scaled.jpg\" alt=\"\" \/>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_31a3782d9ab3870516a367405c9986f2' class='lightpress__section lightpress__section--text lightpress__section--full_width lightpress__section--'>    <div><p>Jedes Jahr im Fr\u00fchjahr treten die Flussuferl\u00e4ufer die lange Reise nach Norden an, um den Sommer im Ges\u00e4use zu verbringen und die Jungen gro\u00dfzuziehen. Nachdem am 13.4. die ersten Ank\u00f6mmlinge des Jahres gesichtet wurden, gab es zur Feier des Tages einen \u201eFluffy-Welcome-Drink\u201c in der Weidendomh\u00fctte. Mit dem selbstgebrauten Fluffy-Bier von Markus Blank haben die Nationalpark-Mitarbeiter:innen auf eine hoffentlich erfolgreiche Brut- und Monitoringsaison angesto\u00dfen.<\/p>\n<\/div>\n\n    <\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_aab3e38b51e70d9d355147bf595c4221' class='lightpress__section lightpress__section--headline lightpress__section--full_width lightpress__section--'><div class=\"headline\">\n    <h2 class=\"headline__title uppercase color-headline-light\">Nachweis und Kartierung von \u00c4schen <\/h2>\n    <hr class=\"headline__rule\">\n            <div class=\"headline__text color-text-grey\"><p>Mittwoch, 30.03.2022, geschrieben von Sarah Sturm<\/p>\n<\/div>\n    <\/div>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_5d23ccef00d785bee23e9d565fcf15ec' class='lightpress__section lightpress__section--image lightpress__section--full_width lightpress__section--'>                        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/wp-content\/uploads\/IMG_0030-scaled.jpg\" alt=\"\" \/>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_3086fca1b7f6be7495eadde7eadec902' class='lightpress__section lightpress__section--text lightpress__section--full_width lightpress__section--'>    <div><p><strong>Sarah Sturm forschte bei ihrer Diplomarbeit im Nationalpark Ges\u00e4use, wo sie herausfinden wollte, ob \u00c4schen (<\/strong><em><strong>Thymallus thymallus<\/strong><\/em><strong>) in den Johnsbach aufsteigen oder nicht.<\/strong><\/p>\n<p>Im Rahmen einer Diplomarbeit wurden zwischen Ende April und Ende Mai Abschnitte der Enns und des Johnsbaches im Bereich \u201eNationalpark Ges\u00e4use\u201c beprobt. Das prim\u00e4re Ziel war zu testen, ob \u00c4schen (<em>Thymallus thymallus<\/em>) in den Johnsbach aufsteigen oder nicht. Um dies festzustellen ist das eDNA qPCR Protokoll verwendet worden beziehungsweise getestet worden.<br \/>\nDie Probennahme erfolgte an insgesamt f\u00fcnf Stellen, drei davon befanden sich in der Enns und zwei im Johnsbach. Diese leicht zug\u00e4nglichen Stellen wurden so gew\u00e4hlt, dass der Flussuferl\u00e4ufer (<em>Actitis hypoleucos<\/em>) nicht beim Br\u00fcten gest\u00f6rt wurde.<br \/>\nDie Probenstellen im Johnsbach waren direkt neben dem Parkplatz des Gasthofes \u201eBachbr\u00fccke\u201c und des Besucherparkplatzes \u201eHellichter Stein\u201c. Die Koordinaten wurden anhand eines GPS \u2013 Ger\u00e4tes (Garmin GPS MAP\u00ae 64) ermittelt und mithilfe des digitalen Steiermark \u2013 Atlasses \u00fcberpr\u00fcft und illustriert.<br \/>\nDie erste Probenstelle der Enns befand sich am rechten Flussufer vor dem \u201eJohnsbach \u2013 Steg\u201c und nach dem M\u00fcndungsbereich Enns \/ Johnsbach. Die zweite Probenstelle war beim Eingang der Wildwasser \u2013 Rafting \u2013 Strecke und die dritte beim Campingplatz \u201eGstatterboden\u201c kurz nach der Br\u00fccke.<\/p>\n<p>An jeder Probenstelle wurde insgesamt 1 Liter Wasser durch den Filter gedr\u00fcckt, um die eDNA darin zu sammeln. Die Proben sind anschlie\u00dfend im Labor extrahiert und anhand einer qPCR getestet worden, ob sich darin \u00c4schen \u2013 DNA befindet.<br \/>\nDas Protokoll funktionierte sowohl in der Enns als auch im Johnsbach, da an jeder Stelle mindestens ein Replikat amplifizierte. Somit wurde festgestellt, dass das Protokoll auch in gr\u00f6\u00dferen Fl\u00fcssen wie der Enns, in welcher in Relation zur Gr\u00f6\u00dfe des Flusses die \u00c4schen \u2013 Populationsdichte gering ist, funktioniert. Auch im Johnsbach, wo keine \u00c4schen erwartet wurden, amplifizierten wenige Replikate, wodurch anzunehmen ist, dass \u00c4schen zumindest bis zur Probenstelle \u201eHellichter Stein\u201c aufsteigen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.parcs.at\/npg\/mmd_fullentry.php?docu_id=38495\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Weiter zur Arbeit<\/a><\/p>\n<\/div>\n\n    <\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_446bdd08fa94d71d36f7e08d27e64ed5' class='lightpress__section lightpress__section--headline lightpress__section--full_width lightpress__section--'><div class=\"headline\">\n    <h2 class=\"headline__title uppercase color-headline-light\">(Un-)Ordnung in der Natur<\/h2>\n    <hr class=\"headline__rule\">\n            <div class=\"headline__text color-text-grey\"><p>Mittwoch, 26.01.2022, geschrieben von Alexander Maringer<\/p>\n<\/div>\n    <\/div>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_7045c26ab93d3774ced70a1ed0980feb' class='lightpress__section lightpress__section--image lightpress__section--full_width lightpress__section--'>                        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/wp-content\/uploads\/BD16_Unordnung-scaled.jpg\" alt=\"\" \/>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_0a50899a5661d2e079f4e8d622875a82' class='lightpress__section lightpress__section--text lightpress__section--full_width lightpress__section--'>    <div><p>Setzen wir uns einer unkontrollierbaren Gefahr aus, wenn wir aufh\u00f6ren, die Landschaft rund um uns zu beherrschen? Oder sichern wir unser eigenes \u00dcberleben, wenn wir unseren Blickwinkel ver\u00e4ndern und der Natur mehr Raum geben?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mit Hilfe vieler hochkar\u00e4tiger Beitr\u00e4ge wird in diesem neuen Buch das Nationalpark-Kernthema \u201eWildnis\u201c beleuchtet. Die Entwicklung des Nationalpark Ges\u00e4use in den vergangenen 20 Jahren, die Erfahrungen aus anderen Gebieten wie etwa dem Schweizerischen Nationalpark und die Expertise \u00f6sterreichischer Wissenschaftler:innen zeigen, was das Ges\u00e4use auf dem Weg zur Wildnis noch erwarten k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(Un-)Ordnung in der Natur \u2013 Band 16 der \u201eSchriften des Nationalparks Ges\u00e4use\u201c \u2013 ist ab sofort zum Preis von \u20ac 24,90 zzgl. Versandkosten in unserem Nationalparkshop erh\u00e4ltlich:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nationalpark-gesaeuse.at\/nationalpark-erleben\/shop\/\">www.nationalpark-gesaeuse.at\/nationalpark-erleben\/shop\/<\/a><\/p>\n<\/div>\n\n    <\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_6e238028374baef7451aba80d52e32fc' class='lightpress__section lightpress__section--headline lightpress__section--full_width lightpress__section--'><div class=\"headline\">\n    <h2 class=\"headline__title uppercase color-headline-light\">Das Zuhause der Wanderfalken<\/h2>\n    <hr class=\"headline__rule\">\n            <div class=\"headline__text color-text-grey\"><p>Donnerstag, 16.12.2021, geschrieben von Magdalena Kaltenbrunner<\/p>\n<\/div>\n    <\/div>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_cf6a2fbdba90b19785cf1e2de7d39cd7' class='lightpress__section lightpress__section--image lightpress__section--full_width lightpress__section--'>                        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/wp-content\/uploads\/falke-himbeer-scaled.jpg\" alt=\"\" \/>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_ac84a91bf901fd9f7d98a8d3a6fa0281' class='lightpress__section lightpress__section--text lightpress__section--full_width lightpress__section--'>    <div><p>Der markante Himbeerstein eignet sich hervorragend als Kinderstube f\u00fcr unsere Wanderfalken. Das wissen wir genau, denn heuer hat hier ein Wanderfalkenpaar erfolgreich gebr\u00fctet und Ende Mai sind drei Jungv\u00f6gel ausgeflogen. Um die wendigen und gut getarnten Flieger aus gro\u00dfer Entfernung vor dem gleichfarbigen Hintergrund auszumachen, braucht es viel Erfahrung und Geduld. W\u00fcrde man ihnen zu nahe kommen, reagierten sie sehr sensibel und g\u00e4ben ihre Kinderstube im Ges\u00e4use vielleicht f\u00fcr immer auf. Daher ist der Himbeerstein als Kletterfelsen tabu.<\/p>\n<\/div>\n\n    <\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_7a8c006a16f0c175b084437b0c8bc1c6' class='lightpress__section lightpress__section--headline lightpress__section--full_width lightpress__section--'><div class=\"headline\">\n    <h2 class=\"headline__title uppercase color-headline-light\">Ein gutes Jahr f\u00fcr die Ufer-Tamariske<\/h2>\n    <hr class=\"headline__rule\">\n            <div class=\"headline__text color-text-grey\"><p>Dienstag, 05.10.2021, geschrieben von Magdalena Kaltenbrunner<\/p>\n<\/div>\n    <\/div>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_aafc8d0142ac4d66c85beb14d0a9a2d1' class='lightpress__section lightpress__section--image lightpress__section--full_width lightpress__section--'>                        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/wp-content\/uploads\/Tamariskenverjuengung_Gesaeuseeingang_20210929-scaled.jpg\" alt=\"\" \/>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_9d1a9705a3577a580b75ba691f79e710' class='lightpress__section lightpress__section--text lightpress__section--full_width lightpress__section--'>    <div><p>Eine Entdeckung, die wir im Herbst gemacht haben, l\u00e4sst hoffen. Vier Jahre nach der Wiederansiedlung der ersten Ufer-Tamarisken im Ges\u00e4use konnten heuer erstmals S\u00e4mlinge gefunden werden!<\/p>\n<p>In unmittelbarer N\u00e4he zu einem schon stattlichen Exemplar sind die Samen gekeimt. Ufer-Tamarisken sind ausgesprochene Pionierpflanzen. Ihre Strategie ist es, die Energie in eine sehr gro\u00dfe Menge an Samen zu investieren. Die Langlebigkeit der Samen leidet aber darunter. Wenn die Bedingungen im Keimbett, also Untergrund, Feuchte und Temperatur zur Samenreife nicht optimal sind, k\u00f6nnen die Samen nicht auf bessere Zeiten warten, sondern sterben ab. Der heurige Sommer und der Standort d\u00fcrften aber alle Bedingungen erf\u00fcllt haben, sodass an einer Stelle mindestens 15 S\u00e4mlinge zu ca. 10 cm gro\u00dfen Pflanzen heranwachsen konnten.<\/p>\n<\/div>\n\n    <\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_158871947b4b38519392ab79387750ee' class='lightpress__section lightpress__section--headline lightpress__section--full_width lightpress__section--'><div class=\"headline\">\n    <h2 class=\"headline__title uppercase color-headline-light\">Der Digitale Zwilling<\/h2>\n    <hr class=\"headline__rule\">\n            <div class=\"headline__text color-text-grey\"><p>Dienstag, 28.09.2021, geschrieben von Magdalena Kaltenbrunner<\/p>\n<\/div>\n    <\/div>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_80ddcafd258b8064e2cecfb16176461f' class='lightpress__section lightpress__section--image lightpress__section--full_width lightpress__section--'>                        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/wp-content\/uploads\/coin_201201_tb1_greyscale.jpg\" alt=\"\" \/>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_f3e2d72338bbf848b68753b1ddc2e06b' class='lightpress__section lightpress__section--text lightpress__section--full_width lightpress__section--'>    <div><p>Klingt nach Hackerangriff, Datenklau und Internetbetrug. Ist aber zum Gl\u00fcck ganz etwas Anderes. Die Forschung ist st\u00e4ndig auf der Suche nach effizienten, schnellen und besseren Methoden der Datenerfassung. Ein vielversprechender Ansatz, der in Architektur, Maschinenbau aber auch Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Naturschutzgebieten angewendet werden kann, ist das terrestrische Laserscanning. Ein Ger\u00e4t sendet mehrere 100.000 Laserstrahlen pro Sekunde aus und tastet damit seine Umgebung ab. Die Richtung und Entfernung zu jeder Oberfl\u00e4che wird gespeichert. Die Punktwolke, die daraus entsteht kann am PC dreidimensional angesehen und ausgewertet werden. Es ist eine exakte Kopie des Waldbestandes auf dem PC, daher \u201edigitaler Zwilling\u201c.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Methode eignet sich um heute B\u00e4ume exakt zu vermessen, Krone und Stamm zu beurteilen, Volumina zu errechnen u.v.m. Den digitalen Zwilling kann aber man auch noch nach Jahren bis ins kleinste Detail erforschen, ihm Besonderheiten entlocken und Vergleiche anstellen. Vielleicht gibt es in Zukunft sogar die M\u00f6glichkeit alle beliebigen Daten automatisch vom Computer auswerten zu lassen und damit den Geheimissen des Waldwachstums noch besser auf die Spur zu kommen.<\/p>\n<\/div>\n\n    <\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_cb00bee58164fc82088e8d5c0f30c45b' class='lightpress__section lightpress__section--headline lightpress__section--full_width lightpress__section--'><div class=\"headline\">\n    <h2 class=\"headline__title uppercase color-headline-light\">Neophytenbek\u00e4mpfung im Nationalpark Ges\u00e4use<\/h2>\n    <hr class=\"headline__rule\">\n            <div class=\"headline__text color-text-grey\"><p>Montag, 23.08.2021, Gastbeitrag von Anja Brunner, Lisa Neubauer und Judith Quirgst (Lehramt-Studium f\u00fcr Biologie an der Universit\u00e4t Wien), erforscht und erstellt im Zuge der Exkursionswoche im Ges\u00e4use<\/p>\n<\/div>\n    <\/div>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_1b1647cbd8584b933eb98bdc189aa302' class='lightpress__section lightpress__section--image lightpress__section--full_width lightpress__section--'>                        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/wp-content\/uploads\/IMG_5739.jpg\" alt=\"\" \/>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_2d6b2faa5eea6bf5aea2c3896c5ab3b7' class='lightpress__section lightpress__section--text lightpress__section--full_width lightpress__section--'>    <div><p>Am ersten Tag unserer kleinen Forschungsaufgabe besch\u00e4ftigten wir uns mit der Bek\u00e4mpfung des Dr\u00fcsigen Springkrauts, <em>Impatiens glandulifera<\/em>. In Gstatterboden, in der N\u00e4he des Campingplatzes Forstgarten wurden von uns sechs Vegetationsaufnahmen mit den Ma\u00dfen 3&#215;3 Meter nach Braun-Blanquet durchgef\u00fchrt \u2013 drei Fl\u00e4chen mit und drei Fl\u00e4chen ohne Neophyten. Im Anschluss haben wir das Dr\u00fcsige Springkraut ausgerissen und auf B\u00e4ume zum Trocknen aufgeh\u00e4ngt. F\u00fcr das einj\u00e4hrige Springkraut ist diese Methode ausreichend. Da die Samen im Boden aber bis zu 5 Jahre lang keimf\u00e4hig bleiben k\u00f6nnen, muss die Bek\u00e4mpfung trotzdem mehrere Jahre wiederholt werden, um den invasiven Neophyten erfolgreich zu verdr\u00e4ngen.<\/p>\n<p>Am zweiten Tag befassten wir uns mit der Neophytenbek\u00e4mpfung des Japanischen Staudenkn\u00f6terichs, <em>Fallopia japonica. <\/em>Unmittelbar neben der Enns auf einer Sandbank legten wir in eine Hochstaudenflur ein 25 m langes Transekt. Entlang dieser Linie wurden vier Vegetationsfl\u00e4chen aufgenommen. Wie bereits am ersten Tag wurden alle vorkommenden Arten von uns bestimmt. Um die Bearbeitung des Japanischen Staudenkn\u00f6terichs k\u00fcmmert sich j\u00e4hrlich das Team des Nationalparks. Da kleinste Rhizom-St\u00fccke sofort wieder auswachsen k\u00f6nnen, m\u00fcssen die Pflanzenteile thermisch kompostiert werden.<\/p>\n<p>Insgesamt konnte kein signifikanter Zusammenhang zwischen dem Vorkommen der Neophyten und der Artenvielfalt nachgewiesen werden. Das k\u00f6nnte jedoch darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren sein, dass der Nationalpark an diesen Standorten die Neophyten seit mehreren Jahren bek\u00e4mpft und damit auch die Best\u00e4nde stetig verkleinert. Diese weniger dichten Neophyten-Best\u00e4nde haben eventuell keinen oder nur mehr einen minimalen Einfluss auf die Biodiversit\u00e4t. Somit w\u00e4ren unsere Ergebnisse ein gutes Zeichen f\u00fcr den Erfolg des Nationalpark-Teams bei der Neophytenbek\u00e4mpfung!<\/p>\n<p>Wir konnten aber feststellen, dass es Korrelationen zwischen dem Vorkommen bestimmter Arten gibt. Gemeinsam mit <em>Impatiens glandulifera<\/em> kommt das Gro\u00dfe Springkraut (<em>Impatiens noli-tangere<\/em>) und auch die Brennnessel (<em>Urtica dioica<\/em>) sowie die Gew\u00f6hnliche Pestwurz (<em>Petasites hybridus<\/em>) vor. In Bezug auf das Auftreten des Kleinen Springkrauts (<em>Impatiens parviflora<\/em>) und <em>Impatiens glandulifera<\/em> konnte eine negative Korrelation festgestellt werden.<\/p>\n<p>Auff\u00e4llig war, dass die gew\u00f6hnliche Pestwurz (<em>Petasites hybridus<\/em>) und der Japanische Staudenkn\u00f6terich (<em>Fallopia japonica<\/em>) nicht zusammen auf einer Aufnahmefl\u00e4che vorkommen. Es kann nicht festgestellt werden, welche der beiden Arten sozusagen zuerst hier war, bzw. die andere verdr\u00e4ngt. Aber es handelt sich sichtlich um Konkurrenten, die sich in ihrem gleichzeitigen Vorkommen ausschlie\u00dfen.<\/p>\n<\/div>\n\n    <\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_ceeadbabe60fd7665bd1bc69045402ce' class='lightpress__section lightpress__section--image lightpress__section--full_width lightpress__section--'>                        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/wp-content\/uploads\/IMG_5741.jpg\" alt=\"\" \/>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_15892f31465660bc36094bb678ad9995' class='lightpress__section lightpress__section--headline lightpress__section--full_width lightpress__section--'><div class=\"headline\">\n    <h2 class=\"headline__title uppercase color-headline-light\">Ein Monat im Bann von Steinadler, Flussuferl\u00e4ufer und Co.<\/h2>\n    <hr class=\"headline__rule\">\n            <div class=\"headline__text color-text-grey\"><p>Dienstag, 03.08.2021, geschrieben von Julia Balasch<\/p>\n<\/div>\n    <\/div>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_acb879a72d0d53927433b0bd6c203ff8' class='lightpress__section lightpress__section--image lightpress__section--full_width lightpress__section--'>                        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/wp-content\/uploads\/IMG-20210730-WA0003.jpg\" alt=\"\" \/>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_2cf88c6383c31e9ad828c886fff79b6d' class='lightpress__section lightpress__section--text lightpress__section--full_width lightpress__section--'>    <div><p><em>\u201eIm Mai (und corona-bedingt auch eine Woche im Juli) durfte ich als Volont\u00e4rin die Arbeit des Nationalpark-Fachbereichs Naturschutz &amp; Forschung begleiten. Gestartet hatten wir gleich am ersten Tag mit einer kleinen Schneeschuhwanderung auf den Sulzkarsee um dort Amphibien zu z\u00e4hlen, und ebenso spannend verlief auch die weitere Zeit \u2013 mit dem Beobachten und Erfassen der diesj\u00e4hrigen Steinadler- und Flussuferl\u00e4uferpopulationen, Wildkamera Auswertungen und Neophyten Pflegeeins\u00e4tzen. Nebenbei wurde es uns au\u00dferdem erm\u00f6glicht Projektbesprechungen und Baubegutachtungen beizuwohnen und so noch bessere Einblicke in den Arbeitsalltag der Abteilung zu bekommen. Neben atemberaubenden Erlebnissen in der Natur und der M\u00f6glichkeit viel neues Wissen und Erfahrungen zu sammeln, habe ich besonders die angenehme Arbeitsatmosph\u00e4re genossen. <\/em><\/p>\n<p><em>Danke f\u00fcr die sch\u00f6ne Zeit!\u201c<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Danke Julia f\u00fcr deine Mithilfe und die Zeit, die du unentgeltlich f\u00fcr die Natur im Nationalpark Ges\u00e4use zur Verf\u00fcgung gestellt hast!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im Ges\u00e4use gibt es vielf\u00e4ltige M\u00f6glichkeiten, den Nationalpark mitzugestalten. Sei es im Zuge von Abschlussarbeiten, im Jugendbeirat oder Praktika und Volontariaten:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/nationalpark-mitgestalten\/\">https:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/nationalpark-mitgestalten\/<\/a><\/p>\n<\/div>\n\n    <\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_688938f13109ff8db0a533f86a09d2f7' class='lightpress__section lightpress__section--headline lightpress__section--full_width lightpress__section--'><div class=\"headline\">\n    <h2 class=\"headline__title uppercase color-headline-light\">Flussuferl\u00e4ufer f\u00fchlen sich sichtlich wohl<\/h2>\n    <hr class=\"headline__rule\">\n            <div class=\"headline__text color-text-grey\"><p>Montag, 21.06.2021, geschrieben von Alexander Maringer<\/p>\n<\/div>\n    <\/div>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_625f093ae26a5227a13c45fe485b3be1' class='lightpress__section lightpress__section--image lightpress__section--full_width lightpress__section--'>                        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/wp-content\/uploads\/Fluffytafel_MarkusBlank.jpg\" alt=\"\" \/>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_b12b20825409b2f14717325c51ef6e7a' class='lightpress__section lightpress__section--text lightpress__section--full_width lightpress__section--'>    <div><p>Intensiv arbeiten wir seit Jahren daran, dass Flussuferl\u00e4ufer ruhige Brutgebiete im Ges\u00e4use vorfinden. Das gelingt durch die bew\u00e4hrte Lenkung der Besucher*innen immer besser, wie es scheint. Daf\u00fcr sagen wir ein herzliches Dankesch\u00f6n!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Zur Gr\u00fcndungszeit des Nationalpark Ges\u00e4use wurden j\u00e4hrlich rund f\u00fcnf Brutpaare best\u00e4tigt, vor zehn Jahren bereitet der Tiefststand mit zwei Paaren Sorge. Nun freuen wir uns wieder \u00fcber 7-8 Brutpaare entlang der Enns zwischen Ges\u00e4useeingang und Gstatterboden. Das klingt nicht viel, macht aber mehr als ein Viertel des Brutbestandes in der Steiermark aus und ist das gr\u00f6\u00dfte bekannte Brutvorkommen im Bundesland!<\/p>\n<p>Mehr zu unseren Naturph\u00e4nomenen und den Tieren im Nationalpark Ges\u00e4use finden Sie <a href=\"https:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/nationalpark-gesaeuse\/naturphaenomene\/tiere\/\">hier<\/a>. Wie sich sich so verhalten, dass Sie den Flussuferl\u00e4ufer nicht st\u00f6ren, haben wir im <a href=\"https:\/\/mk0nationalparkwgb9c.kinstacdn.com\/wp-content\/uploads\/Fair_play_Sommer-1.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Fair Play Folder<\/a> zusammengefasst.<\/p>\n<\/div>\n\n    <\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_e7cd04392c07ace2b80f4c7e0382b1c8' class='lightpress__section lightpress__section--headline lightpress__section--full_width lightpress__section--'><div class=\"headline\">\n    <h2 class=\"headline__title uppercase color-headline-light\">Wir sch\u00fctzen \u00d6sterreichs Naturerbe<\/h2>\n    <hr class=\"headline__rule\">\n            <div class=\"headline__text color-text-grey\"><p>Dienstag, 25.05.2021, geschrieben von Alexander Maringer<\/p>\n<\/div>\n    <\/div>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_d6526b7d5d3105d0789c7acbaf99aaf0' class='lightpress__section lightpress__section--image lightpress__section--full_width lightpress__section--'>                        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/wp-content\/uploads\/Andreas-Hollinger-1154_NPG.jpg\" alt=\"\" \/>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_756ea3337ac5cd1da0b06436474b9e9f' class='lightpress__section lightpress__section--text lightpress__section--full_width lightpress__section--'>    <div><p>Seit ihrer Gr\u00fcndung erfassen die sechs \u00f6sterreichischen Nationalparks die Vielfalt ihrer Fauna und Flora. In einem gemeinsamen Projekt analysierte das Umweltbundesamt und das Department f\u00fcr Botanik und Biodiversit\u00e4tsforschung der Universit\u00e4t Wien nun diese Daten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die \u00f6sterreichischen Nationalparks nehmen nur knapp 3 % der \u00f6sterreichischen Landesfl\u00e4che ein, erg\u00e4nzen einander aber beim Schutz der Biodiversit\u00e4t. W\u00e4hrend die Hotspots der Wirbeltiere in den Nationalparks Seewinkel und Donau-Auen liegen, zeichnen sich die inneralpinen Nationalparks durch Artenvielfalt bei Endemiten, Pflanzen und Lebensr\u00e4umen aus.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Studienautoren halten aber auch fest, dass Klimawandel, invasive Arten und Luftschadstoffe vor keiner Nationalpark-Grenze haltmachen. Die Aufgabe der Nationalparks, nat\u00fcrliche \u00d6kosystemprozesse zu erhalten, auf deren Basis Arten und Lebensr\u00e4ume \u00fcberdauern k\u00f6nnen, wird durch viele menschlichen Eingriffe au\u00dferhalb von Nationalparks erschwert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die wichtigsten Fakten zur Studie:<strong>\u00a0 <\/strong><a href=\"http:\/\/www.nationalparksaustria.at\/unsernaturerbe\">www.nationalparksaustria.at\/unsernaturerbe<\/a><\/p>\n<p>Vollst\u00e4ndiger Bericht: <a href=\"http:\/\/www.parcs.at\/npa\/mmd_fullentry.php?docu_id=42247\">http:\/\/www.parcs.at\/npa\/mmd_fullentry.php?docu_id=42247<\/a><\/p>\n<\/div>\n\n    <\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_b944c5dd39ab2fae32ab7e85ed78c137' class='lightpress__section lightpress__section--image-text lightpress__section--full_width lightpress__section--'><div class=\"image-text\">\n    <div class=\"image-text__content image-text__column\">\n        <p class=\"image-text__subtitle\">19.05.2021<\/p>\n        <h3 class=\"image-text__title uppercase color-text-darker\">Vernetzungstreffen Eisenwurzen<\/h3>\n        <div class=\"image-text__text wysiwyg color-text-grey\">\n            <p>Vernetzungstreffen LTSER Plattform Eisenwurzen:<br \/>\nForschung in der Region \u2013 Forschung f\u00fcr die Region<\/p>\n<p>Mehr Infos zum Workshop erhalten Sie \u00fcber den unten stehenden Link.<\/p>\n\n        <\/div>\n                    <a href=\"https:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/vernetzungstreffen-eisenwurzen\/\"               class=\"image-text__link button button--dark\">\n                Vernetzungstreffen Eisenwurzen\n            <\/a>\n            <\/div>\n    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/wp-content\/uploads\/027_Nationalpark_Gesaeuse_Naturschutz_Ranger\u00a9StefanLeitner_NPG-min-e1641808200879.jpg\" alt=\"027_Nationalpark_Ges\u00e4use_Naturschutz_Ranger\u00a9StefanLeitner_NPG-min\" class=\"image-text__image image-text__column\" loading=\"lazy\" \/>\n<\/div><\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_18e0815e3caa6d5618831b7777d591f4' class='lightpress__section lightpress__section--headline lightpress__section--full_width lightpress__section--'><div class=\"headline\">\n    <h2 class=\"headline__title uppercase color-headline-light\">Alpiner Hotspot der Artenvielfalt<\/h2>\n    <hr class=\"headline__rule\">\n            <div class=\"headline__text color-text-grey\"><p>Donnerstag, 22.04.2021, geschrieben von Alexander Maringer<\/p>\n<\/div>\n    <\/div>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_33b7b7c0702bc6387b714d7eb462f760' class='lightpress__section lightpress__section--image lightpress__section--full_width lightpress__section--'>                        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/wp-content\/uploads\/Ostoma_ferruginea_Peltis_grossa_S-Aurenhammer-scaled.jpg\" alt=\"\" \/>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_4547b51cfdbdc4765f6c7e3034c261cc' class='lightpress__section lightpress__section--text lightpress__section--full_width lightpress__section--'>    <div><p>Nicht immer gelingt es uns, unsere Forschungsergebnisse einem so breiten Publikum zug\u00e4nglich zu machen. Wenn aber eine gro\u00dfe \u00f6sterreichische Tageszeitung ein wissenschaftliches Paper aufgreift, dann freut uns das besonders.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Zum Nachlesen:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/2000125619765\/nationalpark-gesaeuse-alpiner-hotspot-der-artenvielfalt\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Forschung Spezial \u2013 Der Standard<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.researchgate.net\/publication\/350053201_Biodiversitat_im_Nationalpark_Gesause_-_Eine_taxaubergreifende_zoologische_Analyse_Arachnida_Araneae_Opiliones_Insecta_Auchenorrhyncha_Coleoptera_Heteroptera_Mollusca_Gastropoda_-_Entomologica_Austria\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Alpiner Hotspot der Artenvielfalt &#8211; Researchgate<\/a><\/p>\n<\/div>\n\n    <\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_b44c68d106d7540c4e961bad324cca57' class='lightpress__section lightpress__section--headline lightpress__section--full_width lightpress__section--'><div class=\"headline\">\n    <h2 class=\"headline__title uppercase color-headline-light\">Windkantenrasen &#8211; wie bitte?<\/h2>\n    <hr class=\"headline__rule\">\n            <div class=\"headline__text color-text-grey\"><p>Dienstag, 23.03.2021, geschrieben von Alexander Maringer<\/p>\n<\/div>\n    <\/div>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_5052c43f8e6b08947091110d87cc3618' class='lightpress__section lightpress__section--image lightpress__section--full_width lightpress__section--'>                        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/wp-content\/uploads\/npro_abb2_Tamischbachturm_UAV-scaled.jpg\" alt=\"\" \/>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_24d9561399aa3c39b377a4f0e2c71947' class='lightpress__section lightpress__section--text lightpress__section--full_width lightpress__section--'>    <div><p>Windenergie spielt im Gebirge eine zentrale Rolle. Nein, wir sprechen nun nicht \u00fcber Windkraftanlagen. Besonders an Graten und Gipfeln weht oft eine kr\u00e4ftige Brise. Pflanzen die in dieser Gegend wachsen, m\u00fcssen ohnehin schon gut an K\u00e4lte angepasst sein, denn besonders im Winter ist ein Leben in Gipfeln\u00e4he extrem hart. Wird der Schnee abgeweht, dann ist es wirklich eisig. Die tiefen Temperaturen und die vom Wind aufgewirbelten Eiskristalle wirken wie ein Sandstrahlger\u00e4t. Wer da oben bestehen will, braucht spezielle Schutzmechanismen. Die Pflanzen bleiben daher dicht am Boden, bilden robuste Bl\u00e4tter aus und wachsen oft in kompakten Polstern.<\/p>\n<p>Pflanzengesellschaften, die in solchen extrem windigen Stellen wachsen und deren Pflanzen diese angepassten Eigenschaften besitzen, nennt man Windkantenrasen. 2020 wurden in einer Untersuchung am Tamischbachturm genau diese speziellen Artgemeinschaften dokumentiert.<\/p>\n<p>Die gesamte Forschungsarbeit zum Download finden Sie im Datenzentrum:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.parcs.at\/npg\/mmd_fullentry.php?docu_id=41831\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Zur Forschungsarbeit<\/a><\/p>\n<\/div>\n\n    <\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_6cef853d52ffaab483b973747323ae0a' class='lightpress__section lightpress__section--image-slider lightpress__section--full_width lightpress__section--'><div class=\"image-slider\">\n    <div class=\"image-slider__header color-light\">\n        <h2 class=\"image-slider__title uppercase\"><\/h2>\n        <div class=\"image-slider__description\"><\/div>\n    <\/div>\n\n    <!-- Slider main container -->\n    <div class=\"image-slider__slider swiper-container\">\n        <!-- Additional required wrapper -->\n        <div class=\"swiper-wrapper\">\n            <!-- Slides -->\n                            <div class=\"image-slider__slide swiper-slide\">\n                                                            <a href=\"https:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/wp-content\/uploads\/npro_abb2_Tamischbachturm_UAV-1024x576.jpg\"\n                       data-lightbox=\"\"\n                       data-title=\"\"\n                       data-alt=\"\"\n                       class=\"image-slider__backdrop\">\n                        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/wp-content\/uploads\/npro_abb2_Tamischbachturm_UAV-1024x576.jpg\"\n                             alt=\"\"\n                             class=\"image-slider__image\"\n                             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src=\"https:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/wp-content\/uploads\/2021_02_11_Kleines_Mausohr_c_Simone_Pysarczuk-scaled.jpg\" alt=\"\" \/>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_137868d3e291bcd5ea3920e2b30ab5cd' class='lightpress__section lightpress__section--text lightpress__section--full_width lightpress__section--'>    <div><p>Im Nationalpark Ges\u00e4use gelang der erste Nachweis des \u201eKleinen Mausohrs\u201c. Die Art besiedelt in \u00d6sterreich nur ein sehr kleines Areal und ist vom Aussterben bedroht. Diese Fledermausart lebt im Sommer in gro\u00dfen Kolonien zusammen mit ihrer Schwesterart, dem Mausohr, und ist damit sehr schwer zu entdecken. Der neue Nachweis aus dem Nationalpark ist daher besonders wertvoll.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Forscher*innen stellt das anspruchsvolle Gel\u00e4nde und die gro\u00dfe Zahl an H\u00f6hlen w\u00e4hrend der zweij\u00e4hrigen Untersuchung nat\u00fcrlich eine Herausforderung dar. Im Nationalpark Ges\u00e4use wurden insgesamt 18 Arten nachgewiesen, in der gesamten Steiermark sind es 26 Fledermausarten. Das ist f\u00fcr den Gebirgslebensraum eine beeindruckende Zahl. Die naturbelassene Berglandschaft aber auch die traditionellen Almen sind ein Refugium f\u00fcr viele Arten und die ruhigen Winterquartiere in den Felsnischen und H\u00f6hlen des Ges\u00e4uses wissen die Flederm\u00e4use besonders zu sch\u00e4tzen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die gesamte Forschungsarbeit zum Download finden Sie im Datenzentrum:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.parcs.at\/npg\/mmd_fullentry.php?docu_id=41404\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.parcs.at\/npg\/mmd_fullentry.php?docu_id=41404<\/a><\/p>\n<\/div>\n\n    <\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_fa981c755affda2fad974c333c755d1f' class='lightpress__section lightpress__section--headline lightpress__section--full_width lightpress__section--'><div class=\"headline\">\n    <h2 class=\"headline__title uppercase color-headline-light\">Winterorgane f\u00fcr den Naturschutz<\/h2>\n    <hr class=\"headline__rule\">\n            <div class=\"headline__text color-text-grey\"><p>Montag, 21.12.2020, geschrieben von Alexander Maringer<\/p>\n<\/div>\n    <\/div>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_dde705dc2e8d30ceefb54a60f89778b0' class='lightpress__section lightpress__section--image lightpress__section--full_width lightpress__section--'>                        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/wp-content\/uploads\/Leitner_0144-scaled.jpg\" alt=\"auf einsamer Skitour\" \/>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_169a0a6379171fffccf16cdb387bb41c' class='lightpress__section lightpress__section--text lightpress__section--full_width lightpress__section--'>    <div><p><strong>Wir sind f\u00fcr euch da<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWir sind f\u00fcr euch da!\u201c, sagen die Nationalparkorgane zu den Auerh\u00fchnern. Auch w\u00e4hrend der Wintermonate wird der Nationalpark Ges\u00e4use beaufsichtigt. Die vereidigten Organe k\u00fcmmern sich um die Schirouten und deren Beschilderung, \u00fcberwachen die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen und sind Ansprechpartner*innen f\u00fcr alle, die uns besuchen.<\/p>\n<\/div>\n\n    <\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_b04cc5a98d594d001233cdf67892ea8b' class='lightpress__section lightpress__section--headline lightpress__section--full_width lightpress__section--'><div class=\"headline\">\n    <h2 class=\"headline__title uppercase color-headline-light\">Wenn B\u00e4ume in den Himmel wachsen<\/h2>\n    <hr class=\"headline__rule\">\n            <div class=\"headline__text color-text-grey\"><p>Dienstag, 01.09.2020, geschrieben von Alexander Maringer<\/p>\n<\/div>\n    <\/div>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_14ef197b8e8526b6906256ed7f89c630' class='lightpress__section lightpress__section--image lightpress__section--full_width lightpress__section--'>                        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/wp-content\/uploads\/Himmelstosstanne-1.jpg\" alt=\"\" \/>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_62303e2222ba5a28d65116e32ee0542c' class='lightpress__section lightpress__section--text lightpress__section--full_width lightpress__section--'>    <div><p>Die Himmelsto\u00dftanne ist auf dem besten Weg in den Himmel zu wachsen. Eine Messung ergab, dass sie erstaunliche 47 Meter hoch ist und in Brusth\u00f6he einen gewaltigen Umfang von 3,95 Metern hat!<\/p>\n<p>Ganz stimmt das allerdings nicht, denn B\u00e4ume k\u00f6nnen gar nicht in den Himmel wachsen. Das liegt an der Physik. Bl\u00e4tter verdunsten Wasser. Die Verdunstung sorgt daf\u00fcr, dass Wasser \u00fcber komplizierte Leitungsbahnen von den Wurzeln in die Krone gesogen werden kann. Je h\u00f6her der Baum allerdings wird, desto schwieriger ist es, das Wasser so weit hinauf zu transportieren und irgendwann ist eine Grenze erreicht, wo sich Gasblasen bilden w\u00fcrden und das System nicht mehr funktioniert. Daher wachsen B\u00e4ume \u2013 nicht mal die Himmelsto\u00dftanne \u2013 nicht in den Himmel.<\/p>\n<p>P.S.: Diese Tanne ist benannt nach dem legend\u00e4ren Forstdirektor Franz Himmelsto\u00df, von 1953 bis 1967 Leiter des Forstbetriebes Steierm\u00e4rkische Landesforste, der sich f\u00fcr die Erhaltung der starken Solit\u00e4rb\u00e4ume massiv und nachdr\u00fccklich eingesetzt hat.<\/p>\n<\/div>\n\n    <\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_4ff124e333398f6f9d5144ccaca237a8' class='lightpress__section lightpress__section--headline lightpress__section--full_width lightpress__section--'><div class=\"headline\">\n    <h2 class=\"headline__title uppercase color-headline-light\">Mit Holz einen Blick in die Geschichte wagen<\/h2>\n    <hr class=\"headline__rule\">\n            <div class=\"headline__text color-text-grey\"><p>Dienstag, 20.08.2020, geschrieben von Magdalena Kaltenbrunner<\/p>\n<\/div>\n    <\/div>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_646d73ad5dc2681ffd096eafa496d924' class='lightpress__section lightpress__section--image lightpress__section--full_width lightpress__section--'>                        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/wp-content\/uploads\/Sulzkarsee.jpg\" alt=\"\" \/>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_e1b6ce1a46aa62f111ca97af1445f570' class='lightpress__section lightpress__section--text lightpress__section--full_width lightpress__section--'>    <div><p>Im Sulzkarsee schlummert so manches Geheimnis. So liegen etwa seit knapp 1400 Jahren zwei Fichtenst\u00e4mme im See. Im Rahmen des Sulzkarseeprojekts wurde je ein Teil geborgen und nun datiert.<\/p>\n<p>B\u00e4ume produzieren w\u00e4hrend ihres Lebens Holz. In unseren Breiten wird dieses Holzwachstum im Winterhalbjahr unterbrochen. Dadurch entstehen klar abgegrenzte Jahresringe und je nach Witterungsabfolge \u00fcber mehrere Jahre ein einzigartiges Muster, das in allen B\u00e4umen einer Holzart und Region wiedererkennbar ist. Das Muster kann zur Datierung genutzt werden.<\/p>\n<p>Die beiden St\u00e4mme aus dem Sulzkarsee im Nationalpark Ges\u00e4use sind in den Jahren nach 617 bzw. 590 n.Chr. in den See gest\u00fcrzt und waren mindestens 150 bzw. 377 Jahre alt. Der \u00c4ltere stand also schon um das Jahr 200 n. Chr. am Seeufer!<\/p>\n<\/div>\n\n    <\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_9af9e4f7ed1b23d4226618b1b2200693' class='lightpress__section lightpress__section--headline lightpress__section--full_width lightpress__section--'><div class=\"headline\">\n    <h2 class=\"headline__title uppercase color-headline-light\">Ausreissen-ausgraben-entsorgen<\/h2>\n    <hr class=\"headline__rule\">\n            <div class=\"headline__text color-text-grey\"><p>Montag, 03.08.2020, geschrieben von Barbara Bock<\/p>\n<\/div>\n    <\/div>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_adc1655f5744b36a2558cd9406fbfffc' class='lightpress__section lightpress__section--image lightpress__section--full_width lightpress__section--'>                        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/wp-content\/uploads\/Knterich.jpg\" alt=\"\" \/>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_661c29c21f121a2e338b84145facc0af' class='lightpress__section lightpress__section--text lightpress__section--full_width lightpress__section--'>    <div><p>Ende Juli r\u00fcckte ein 7-k\u00f6pfiges Team mit Spaten und Schaufel aus, um einem Vorkommen des Japanischen Staudenkn\u00f6terichs im Nationalpark abermals an den Kragen zu gehen.<\/p>\n<p>Der Japanische Staudenkn\u00f6terich gilt als hoch invasiver Neophyt, der durch sein schnelles Wachstum und seine gro\u00dffl\u00e4chige Ausbreitung die Vielfalt unserer Pflanzen- und somit auch unserer Tierwelt beeintr\u00e4chtigt.<\/p>\n<p>Um den Staudenkn\u00f6terich in die Knie zu zwingen, muss er so tief wie nur m\u00f6glich ausgegraben werden. Das ist leichter gesagt, als getan \u2013 meterlange Rhizome und tiefreichende Wurzeln erschweren das Vorhaben. Und zu guter Letzt muss das Schlachtfeld auch noch gr\u00fcndlichst aufger\u00e4umt werden, denn aus einem kleinen, vergessenen St\u00e4ngelst\u00fcck kann sich innerhalb kurzer Zeit wieder eine vollst\u00e4ndige Pflanze entwickeln.<\/p>\n<p>Der Staudenkn\u00f6terich-Bestand an der Enns wurde heuer bereits zum dritten Mal bearbeitet und die Bek\u00e4mpfungsma\u00dfnahmen zeigen erste Erfolge. So konnte seine Wuchskraft mittlerweile um zwei Drittel reduziert werden. Insgesamt wurden neun M\u00fclls\u00e4cke \u00e1 80l voll Pflanzenmaterial beseitigt, die zur fachgerechten Entsorgung zum Abfallwirtschaftsverband nach Liezen gebracht wurden.<br \/>\nIm Herbst erfolgt noch eine Nachkontrolle, um etwaige Neuaustriebe zu beseitigen.<\/p>\n<p>Der Neophyten-Aktionstag fand, wie bereits in den Jahren davor, wieder in Kooperation mit der HBLFA Raumberg-Gumpenstein statt. Vielen Dank f\u00fcr eure gro\u00dfartige Unterst\u00fctzung!<\/p>\n<\/div>\n\n    <\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_e4e25976d73aa459f0cf40ff36a82db8' class='lightpress__section lightpress__section--headline lightpress__section--full_width lightpress__section--'><div class=\"headline\">\n    <h2 class=\"headline__title uppercase color-headline-light\">Naturdynamik bei Gewitter<\/h2>\n    <hr class=\"headline__rule\">\n            <div class=\"headline__text color-text-grey\"><p>Dienstag, 07.07.2020, geschrieben von Alexander Maringer<\/p>\n<\/div>\n    <\/div>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_b5d5c0513bab1dac595c5a4e0a600cd1' class='lightpress__section lightpress__section--text lightpress__section--full_width lightpress__section--'>    <div><p>Bei einem heftigen Gewitter bleibt kein Stein auf dem anderen&#8230;<\/p>\n<p>Das normalerweise ausgetrocknete Bachbett des Haindlkars verwandelt sich bei Starkregen innerhalb von Minuten in einen rei\u00dfenden Strom aus Wasser, Schlamm und Ger\u00f6ll. Der Weg zur Haindlkarh\u00fctte ist dann lebensgef\u00e4hrlich und unpassierbar.<\/p>\n<p>Das Weissenbachl \u00f6stlich von Gstatterboden ist ein kleines, klares Bacherl. Das \u00e4ndert sich bei einem Gewitter schlagartig. Wasser, Schlamm und Ger\u00f6ll bahnen sich ihren Weg hinunter zur Enns. Das Video stammt vom 1. Juli 2020. Mit bestem Dank an Christoph Strobl von AOS rafting.\u00a0<a href=\"https:\/\/www.rafting.at\/\">www.rafting.at<\/a><\/p>\n<div class=\"avPlayerBlock\"><\/div>\n<div class=\"avPlayerWrapper avVideo\">\n<div class=\"avPlayerContainer\">\n<div id=\"AVPlayerID_1_e2534bfb7d3f567c990f07d27b6f0945\" class=\"avPlayerBlock\"><iframe title=\"JoomlaWorks AllVideos Player\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/4UmckkKoUPY?rel=0&amp;fs=1&amp;wmode=transparent\" width=\"400\" height=\"300\" frameborder=\"0\" scrolling=\"no\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\" data-mce-fragment=\"1\"><\/iframe><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n    <\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_f63f04b55d8fead0a558f16294744ac8' class='lightpress__section lightpress__section--headline lightpress__section--full_width lightpress__section--'><div class=\"headline\">\n    <h2 class=\"headline__title uppercase color-headline-light\">Neue Schmetterlings-art nach Ges\u00e4use-Forscher benannt!<\/h2>\n    <hr class=\"headline__rule\">\n            <div class=\"headline__text color-text-grey\"><p>Mittwoch, 19.02.2020, geschrieben von Barbara Bock<\/p>\n<\/div>\n    <\/div>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_f462073d5154fe4379394b6756209bad' class='lightpress__section lightpress__section--image lightpress__section--full_width lightpress__section--'>                        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/wp-content\/uploads\/Fig01.OrthosiahabeleriHTIranKerman-Kopie-1-1.jpg\" alt=\"\" \/>\n<\/section>\n\n<section id='lightpress__section--block_241b6948d96bd88411deb9a2496b32c5' class='lightpress__section lightpress__section--text lightpress__section--full_width lightpress__section--'>    <div><p>In der Wissenschaft werden neue Arten mitunter nach dem Namen verdienter Pers\u00f6nlichkeiten benannt. K\u00fcrzlich erhielt eine neue Schmetterlingsart aus dem Iran den Namen des 2017 verstorbenen steirischen Schmetterlingsforschers Heinz Habeler.<\/p>\n<p>\u201e<em>Zu Ehren von Heinz Habeler, einem meiner Mentoren, haben wir eine Noctuiden-Art aus dem Iran nach ihm benannt<\/em>\u201c, schreibt Benjamin Wiesmair vom Tiroler Landesmuseum \u00fcber die neue Art \u201e<em>Orthosia habeleri<\/em>\u201c.<\/p>\n<p>Habeler hat jahrzehntelang die Schmetterlingsvielfalt in der Steiermark erforscht und war dem Nationalpark Ges\u00e4use sehr verbunden. Sein Buch \u00fcber insgesamt 1.234 Falterarten im Schutzgebiet erschien Ende 2017.<\/p>\n<\/div>\n\n    <\/section>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"parent":118,"menu_order":2,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_acf_changed":false,"_relevanssi_hide_post":"","_relevanssi_hide_content":"","_relevanssi_pin_for_all":"","_relevanssi_pin_keywords":"","_relevanssi_unpin_keywords":"","_relevanssi_related_keywords":"","_relevanssi_related_include_ids":"","_relevanssi_related_exclude_ids":"","_relevanssi_related_no_append":"","_relevanssi_related_not_related":"","_relevanssi_related_posts":"","_relevanssi_noindex_reason":"","footnotes":""},"class_list":["post-2689","page","type-page","status-publish","hentry"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2689","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2689"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2689\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":17940,"href":"https:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2689\/revisions\/17940"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/118"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2689"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}