{"id":18076,"date":"2026-09-08T16:16:25","date_gmt":"2026-09-08T14:16:25","guid":{"rendered":"https:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/?post_type=news&#038;p=18076"},"modified":"2026-09-08T16:23:45","modified_gmt":"2026-09-08T14:23:45","slug":"18076","status":"publish","type":"news","link":"https:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/en\/service\/news\/18076\/","title":{"rendered":"Gro\u00dfe Schiefkopfschrecke"},"content":{"rendered":"<section class=\"firepress-section firepress-text\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"text__body\"><h2>\u00dcberraschender Fund im Nationalpark Ges\u00e4use: Gro\u00dfe Schiefkopfschrecke erstmals nachgewiesen<\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Das Ges\u00e4use ist voller wundervoller Dinge, die darauf warten, entdeckt zu werden.<\/strong><\/p>\n<p>Das zeigte sich einmal mehr bei einem spontanen Besuch zweier Nationalparkkollegen aus dem Nationalpark Berchtesgaden: Dabei gelang der Erstnachweis der Gro\u00dfen Schiefkopfschrecke (Ruspolia nitidula) f\u00fcr das Ges\u00e4use.<\/p>\n<p>Der bemerkenswerte Fund ist zugleich ein sch\u00f6nes Beispiel f\u00fcr die enge Zusammenarbeit und den fachlichen Austausch zwischen den Alpen-Nationalparks. Insbesondere durch das gemeinsame Alpslife-Projekt wurde die Vernetzung der Nationalparke weiter gest\u00e4rkt. Der Austausch von Wissen und Beobachtungen geht jedoch weit \u00fcber das Projekt hinaus und tr\u00e4gt immer wieder dazu bei, neue Erkenntnisse \u00fcber die Natur- und Artenvielfalt im Alpenraum zu gewinnen.<\/p>\n<p>Die Gro\u00dfe Schiefkopfschrecke ist die gr\u00f6\u00dfte Schiefkopfschreckenart bei uns. Sie ern\u00e4hrt sich unter anderem von Grasbl\u00fcten und Samen und f\u00e4llt vor allem durch ihren charakteristischen Gesang auf. Dieser ist sehr laut und zugleich hochfrequent und erklingt insbesondere in den Abend- und Nachtstunden. F\u00fcr \u00e4ltere Menschen kann der hohe Ton bereits schwer oder gar nicht mehr wahrnehmbar sein.<\/p>\n<p>Auch ihre gute Flugf\u00e4higkeit macht die Gro\u00dfe Schiefkopfschrecke zu einer auff\u00e4lligen Art. Sie gilt als Profiteurin des Klimawandels und breitet sich ausgehend von S\u00fcdeuropa zunehmend nach Norden aus. Der aktuelle Nachweis im Ges\u00e4use f\u00fcgt sich damit in eine Entwicklung ein, bei der sich w\u00e4rmeliebende Arten neue Lebensr\u00e4ume erschlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Der Fund zeigt eindrucksvoll, wie wertvoll der pers\u00f6nliche Austausch zwischen Fachleuten und Schutzgebieten ist \u2013 und dass selbst bei einem spontanen Besuch immer wieder \u00fcberraschende Entdeckungen m\u00f6glich sind.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Enquiry notice: <\/strong><\/p>\n<p>Gudrun Bruckner<\/p>\n<p>g.bruckner@nationalpark-gesaeuse.at<\/p>\n<p>+43 664 88475628<\/p>\n<\/div>\n\t\t\n\t\t\t<\/section>\n\n\n<section class=\"firepress-section firepress-downloads firepress-section--band\">\n\t<\/section>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"featured_media":18077,"template":"","class_list":["post-18076","news","type-news","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/news\/18076","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/news"}],"about":[{"href":"https:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/news"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/18077"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/nationalpark-gesaeuse.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=18076"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}